Der Monat des Raspberry Pi hat uns nicht enttäuscht

Raspberry Pi Zero W ist der neueste Pi-Spross
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Der Raspberry Pi Zero W ist das neueste Raspberry Pi Modell der Pi Foundation. Die Billigvariante bietet viel Technik für den kleinen Geldbeutel.

Der Februar ist der Monat des Raspberry Pi – jedes Jahr wurden im kürzesten der Kalenderabschnitte neue Versionen des Einplatinenrechners veröffentlicht.

Haben wir vor Kurzem noch über die mögliche Nachfolge des Raspberry Pi 3 spekuliert, haben wir nun Gewissheit: es gibt vorerst keinen Raspberry Pi 4. Viel mehr ist das neueste Modell eine Neuauflage der Billigvariante, die es in sich hat.

Raspberry Pi Zero W

Mit dem Raspberry Pi Zero W wurde heute, fünf Jahre nach dem Release des ersten Raspberry Pi, die neue Version des Einplatinenrechners vorgestellt. Das günstige Einsteigermodell tritt in die Fußstapfen des im November 2015 veröffentlichten Raspberry Pi Zero, mit dem sich dennoch spannende Projekte umsetzen lassen. Der Clou ist jedoch, dass der Raspi Zero W eine gehörige Portion Technik obendrauf setzt: mit an Bord sind nämlich WLAN und Bluetooth.

Das Upgrade schlägt sich allerdings auch im Preis nieder. Hat der Raspi für Einsteiger 5 US-Dollar gekostet, muss man für das das W-Modell 10 US-Dollar bezahlen. Damit avanciert der Pi Zero W zu einer ernsten Konkurrenz für die zahlreichen Alternativen.

Was kann der Raspberry Pi Zero W?

Die technischen Details des Raspberry Pi Zero W können sich sehen lassen. Neben einem Mini-HDMI-Port, einem Micro-USB On-The-Go-Port sowie Micro-USB Power sind Composite Video und Reseat Header vorhanden. Auch der CSI Camera Connector hat es auf den Einplatinenrechner geschafft.

Angetrieben wird der Raspi von einer 1 GHz Single-Core CPU, die auf 512 MB Ram zugreifen kann. Für alle, die auf GPIO angewiesen sind, gibt es natürlich HAT-kompatible 40-Pin –Header. Diese Spezifikationen bieten genug Power für die beliebten Raspberry Pi Betriebssysteme.

Hinzu kommen nun Bluetooth 4.0 sowie WLAN mit dem Standard 802.11n, das in Frequenzbereichen von 2,4 GHz oder 5 GHz mit einer Geschwindigkeit von 150 Mbit/s senden und empfangen kann.

Raspberry Pi Zero W

Raspberry Pi Zero W, ©raspberrypi.org

Durch seine kompakte Bauweise und die Unterstützung von Bluetooth 4.0 sowie WLAN 802.11n eignet sich der Raspberry Pi Zero W hervorragend für kleinere Projekte, die möglichst wenig Platz in Anspruch nehmen sollen. Hinzu kommt allerdings noch eine weitere Kleinigkeit …

Raspberry Pi Zero W Case

Das Case für den Raspi Zero W enthält drei Deckelvarianten: einen geschlossenen, einen mit einer Aussparung, die den Zugang zu den GPIO Pins ermöglichen, und einen, der den Zugang zum CSI Camera Connector ermöglicht. Mitgeliefert werden Gummistöpsel für den sicheren Stand auf dem Schreibtisch, sowie ein Kameraadapter-Flexi.

Wo bekomme ich einen Raspberry Pi Zero W?

Der offizielle Distributor in Deutschland ist pi3g.com, wo das Pi Zero W Essentials Kit für 24,95 Euro zu haben ist. Darüber hinaus gibt es natürlich noch weitere Kits, mit denen sich leicht eigene Projektideen umsetzen lassen.

Natürlich gibt es aber auch noch andere offizielle Bezugsquellen, wie beispielsweise adafruit, CanaKit, The PiHut oder Pimo Roni. Eine Übersicht über alle offiziellen Vertriebspartner bietet die offizielle Release-Ankündigung Raspberry Pi Zero W Joins The Family.

Fünf Jahre Raspberry Pi

Fünf Jahre wird der Einplatinenrechner Raspberry Pi in diesem Jahr. Eigens dazu gibt es dieses kleine Video, mit dem wir euch nun – solltet ihr noch nicht zugeschlagen haben –in die Shops dieser Welt entlassen werden.

Viel Spaß mit der Umsetzung eurer Ideen!

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