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Yarn 2: Das ändert sich am Package-Manager

Die Yarn 2 Roadmap: Yarn als API & in TypeScript geschrieben
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Yarn 2 trägt den Codenamen Berry und könnte bereits im Sommer 2019 fertig werden. Das Team hat Großes geplant: Ein kompletter Re-Write und der Umbau zur Nutzbarkeit als API stehen auf der nun veröffentlichten Roadmap. Was heißt das für Entwickler?

Welche neuen Features wird Yarn 2 mitbringen? Maël Nison hat auf GitHub eine Antwort auf diese Frage gegeben: Im Rahmen einer neuen Roadmap stellt der Maintainer von Yarn die Pläne für Version zwei des Package-Managers vor. Der Codename für Yarn 2 lautet Berry. Die großen Ziele: Yarn 2 soll leichter erweiterbar sein, nur noch in Entwicklungsumgebungen eingesetzt werden und nicht mehr nur Package-Manager für Node sein, sondern auch eine Plattform für das Package-Management für andere Installationsziele bieten.

Yarn 2.0 Berry: Plug-ins, API und TypeScript

Yarn ist der größte Node-Package-Manager neben npm. Yarn ist im Jahr 2016 entstanden und damit ein paar Jahre jünger als npm. Nun geht es darum, dass Yarn zu Version 2 gründlich überarbeitet werden und einige neue Features erhalten soll. Einer der von Nison benannten Major Changes zur kommenden Version ist die Möglichkeit zur Verwendung von Plug-ins mit Yarn, über die unter anderem die Installation von Packages auf anderen Zielen als Node ermöglicht werden soll. Im Zuge dessen soll Yarn künftig außerdem nicht nur als CLI ansprechbar sein, sondern auch als API fungieren. Das bedeutet, dass Yarn-Komponenten ab Yarn v2 direkt im Script nutzbar sein sollen, ohne zuvor über package.json zu gehen. Mit diesem Ansatz ist Yarn v2 nicht alleine. So soll Deno ganz ohne package.json auskommen und auch für npm wurde mit tink ein experimentelles Projekt vorgestellt, das Node-Module ohne Installation verfügbar macht.

Zu den größeren Neuerungen, die Entwickler in Yarn 2.0 erwarten, gehört außerdem eine Portierung der Codebasis von Flow zu TypeScript. Damit soll die Entwicklung neuer Features erleichtert werden, so Nison. Das Nesting von Workspaces, sodass ein Workspace einen anderen enthalten kann, gehört ebenfalls zu den neuen Features in Yarn Berry. Mit yarn:constraints wird außerdem eine Option zur Verfügung gestellt werden, mit der innerhalb eines Workspaces Beschränkungen eingeführt werden können. Das betrifft beispielsweise die Verwendung von Dependencies, für die eine bestimmte Version vorgegeben werden kann.

Yarn 1 bleibt erhalten

Yarn 2.0 soll insgesamt ein großes Refactoring für den Package-Manager darstellen. Breaking Changes ließen sich dabei nicht vermeiden, wie Nison im Rahmen der Roadmap erläutert. Man versuche aber, diese auf einem „akzeptablen“ Niveau zu halten. Die Kernbefehle sollen darum nicht von den Änderungen betroffen sein.

Yarn Berry soll nicht vor dem Sommer dieses Jahres erscheinen. Bis dahin wird parallel zur Entwicklung von Version 2 weiter an Yarn 1 gearbeitet. Auch nach dem finalen Release von Berry sollen beide Versionen parallel weiter gepflegt werden. Weitere Informationen zur Roadmap von Yarn 2 gibt es im GitHub-Post von Maël Nison.

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