Fuzzer-Test-Service

Fuzzing: Google stellt den Open-Source-Service FuzzBench vor
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Mit Googles kostenlosem Service FuzzBench können verschiedenste Fuzzer nach relevanten Maßstäben getestet und mit anderen verglichen werden. Anwender sollen auf diese Weise zeitlich entlastet werden und Geld einsparen können.

Google hat seinen neuen Open-Source-Service FuzzBench veröffentlicht. Ziel ist es, Fuzzer so einfach wie möglich und mit wenig Aufwand nach echten Maßstäben zu testen und die Ergebnisse zu vergleichen.

FuzzBench: Das kann der neue Service von Google

Der Open-Source-Service kommt mit einem API zum einfachen Integrieren von Fuzzern, verschiedenen Benchmarks aus realen Projekten und einer Reporting Library, welche die Darstellung von Ergebnissen als Graphen und Statistiken ermöglicht.

Sobald ein Fuzzer integriert wurde, kann ein 24-stündiger Test mit verschiedenen Trials und Benchmarks durchgeführt werden, der anschließend von FuzzBench in einem Report zusammengefasst wird. Hier lassen sich die Leistungen ablesen und mit denen von verschiedenen anderen Fuzzern vergleichen.

Um einen Test zu starten muss der gewünschte Fuzzer zunächst auf der entsprechenden Plattform integriert werden, eine Anleitung dazu stellt Google zur Verfügung. Nach diesem Schritt kann das Larg Scale Experiment gestartet werden, zu dem automatisch ein abschließender Report erstellt wird.

FuzzBench-service

Quelle: https://github.com/google/FuzzBench

In einem Beispiel-Report haben die Entwickler insgesamt 10 Fuzzer über 24 Stunden hinweg mit 24 Benchmarks und jeweils 20 Trials getestet. Die Berichte enthalten statische Tests, um auszuschließen, dass etwaige Leistungsunterschiede zwischen einzelnen Fuzzern auf den Zufall zurückzuführen sind. Darüberhinaus sind aber auch die Rohdaten enthalten, damit Nutzer ihre eigene Analyse und Auswertung durchführen können.

Dank der mitgelieferten Library können die Daten wie in diesem Beispiel grafisch aufbereitet werden:

FuzzBench Report

Quelle: https://www.fuzzbench.com/reports/sample/index.html

Alle Informationen zu Google FuzzBench finden sich auf dem offiziellen Blog sowie auf GitHub.

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