Werbefreies Internet

Firefox startet Beta-Version des werbefreien Better Webs
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Mit dem Projekt „Firefox Better Web with Scroll“ stößt Mozillas Webbrowser die Türen zu einem werbefreien Web-Angebot auf. Möglicht macht es ein vergleichsweise günstiges Abo-Modell, das sich nun in der Test-Phase befindet.

Mit Werbung überladene Webseiten, lange Ladezeiten, nervige Pop-Ups: Surfen im Internet kann mitunter zur Geduldsprobe werden. Dieser Problematik hat sich das Entwickler-Team von Firefox nun angenommen und mit seinem neuen Partner eine Alternative entwickelt.

Surfen auf Abo-Basis

Gemeinsam mit dem Scroll Network wurde nun das Projekt Firefox Better Web with Scroll vorgestellt. Der Kerngedanke dabei: Ein ungestörtes, werbefreies Surf-Erlebnis auf Basis eines Abo-Systems. In der Test-Phase wird der monatliche Preis derzeit mit 2,50 US-Dollar angegeben, da das Projekt als Beta aktuell nur in den Vereinigten Staaten verfügbar ist. Regulär soll das Abonnement danach bei 4,99 US-Dollar liegen.

Hauptnutzer sollen nach Angaben der Initiatoren vor allem Journalisten und die Presse-Branche im Internet sein. Durch das Wegfallen von ablenkenden Werbebannern, Videos und ähnlichem soll der Hauptfokus wieder zurück auf die journalistische Arbeit gelegt und entsprechend finanziell honoriert werden.

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So funktioniert Firefox Better Web

Für das Projekt hat sich Firefox mit dem Scroll Network zusammengetan. Die Initiative ist auch der Urheber der Idee eines werbefreien und dennoch fair finanzierten Internets. Werbung, Click-bait und versteckte Tracker sollen der Philosophie nach der Vergangenheit angehören. Bezahlt werden die Partnerseiten nach dem Engagement der User auf der Seite, nicht nach Klicks.

Aktuell ist das Netzwerk von Scroll und somit auch das des Firefox Better Webs noch ganz klar auf den amerikanischen Markt ausgelegt, wie eine Liste der Partner zeigt. Ein werbebefreites Surfen ist mit dem von Firefox eingeführten Projekt im Firefox Desktop Browser zwar auf allen Seiten möglich, das direkte Auszahlen von Geld an besuchte Seiten steht allerdings nur Verfügung, wenn diese als Partner eingetragen sind.

Ein Ansporn für Webseiten, sich dem Projekt anzuschließen, liegt laut den Entwicklern unter anderem in der hohen anteiligen Auszahlung. So würden die einzelnen Partner bis zu 40% mehr Geld ausgezahlt bekommen, als es derzeit mit geschalteter Werbung möglich ist. Hauptfaktor ist hier das Engagement des Users und die auf der Seite verbrachte Zeit.

Auch wenn Firefox Better Web im Moment lediglich als Test-Version auf dem amerikanischen Markt verfügbar ist, stellt es eine neue Alternative für ein zukünftiges, struktuierteres und werbefreies Web dar.

Alle Informationen zu der neuen Initiative finden sich auf der offiziellen Webseite und auf dem Firefox Blog.

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