Gitea 1.9 erschienen

Gitea 1.9 – Git mit Tee, aber ohne GitHub
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GitHub und GitLab kennen vermutlich die meisten Entwickler. Aber wie sieht es mit den Alternativen aus? Eine solche Alternative nennt sich Gitea und bietet eine Lösung für selbstgehostete Git-Services an. Das Projekt ist community-getrieben und wurde kürzlich in einer neuen Major-Version veröffentlicht.

„Git mit einer Tasse Tee“ – so lautet das Motto von Gitea, einem community-getriebenen Git-Service auf Basis von Go. Das Projekt steht unter Open-Source-Lizenz. Gitea wird genutzt, um Git-Services selbst zu hosten und soll besonders leicht zu verwenden sein, weil Binaries für alle Plattformen zur Verfügung stehen, sowie Versionen, die in Docker oder Vagrant verwendet werden können. Außerdem sei Gitea so leichtgewichtig, dass es sogar auf dem Raspberry Pi genutzt werden könne, wie der Website zum Projekt zu entnehmen ist.

Gitea 1.9: Eine Zukunft ohne GitHub

Gitea versioniert nicht semantisch, wie am neusten Release zu erkennen ist: Version 1.9.0 stellt ein Major Release dar, das eine ganze Reihe neuer Features sowie ein paar grundlegende Änderungen am Tool mitbringt. So hat sich das Docker-Tagging verändert, damit sich die Tags dort nur noch ändern, wenn die Versionsnummer beim Release aktiv getagged wurde. Bislang wurde die Nummerierung dort jedes Mal angepasst, wenn ein neuer Commit am Release Branch vorgenommen wurde. Auch das Logging für Gitea wurde zum aktuellen Release gründlich überarbeitet. Was genau sich hier verändert hat, kann dem entsprechenden Pull Request auf GitHub entnommen werden. Zu beachten ist dabei allerdings eine weitere Änderung im Rahmen der Veröffentlichung der neuen Version: Auf GitHub wird es nämlich nicht weitergehen für Gitea. Das Tool für selbstgehostete Git-Projekte wird künftig genau das mit seinem eigenen Code tun und auf GitHub verzichten. Stattdessen soll Gitea ganz und gar auf der eigenen Website geführt und gepflegt werden. Das Team hinter Gitea hofft, dass der Umstieg noch vor dem nächsten Release vollzogen werden kann. Wer nach dem Umzug nach Informationen zum Logging sucht, wird aber weiterhin fündig werden. Die Dokumentation zu Gitea beschreibt umfassend, welche Logging-Konfigurationen möglich sind.

Außerdem bringt Gitea 1.9 eine Reihe neuer Features mit, die zur Usability beitragen sollen. So können mit dieser Version beispielsweise Avatare für Repositories festgelegt werden und die Anzeige von Git Notes wird unterstützt. Weitere Informationen zum Release können dem entsprechenden Blogpost entnommen werden. Über die Website zum Projekt kann Gitea herunter geladen werden, auch die Dokumentation steht dort bereit.

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