Schnell und einfach

Mit WordPress und WooCommerce zum eigenen Onlineshop
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Die enorme Erfolgsgeschichte von WordPress wiederholt sich gerade – bislang noch relativ unbeachtet von der Öffentlichkeit, aber auch von der Community. Fast 40 Prozent aller Onlineshops weltweit laufen mittlerweile unter WooCommerce, einem Plug-in für WordPress, so eine Analyse des Branchendiensts BuiltWith. Damit ist es das mit Abstand erfolgreichste Shopsystem.

Kein Wunder, dass Automattic, das Unternehmen von WordPress-Mitgründer Matt Mullenweg, WooCommerce im vergangenen Jahr aufkaufte. Aus WordPress, einer einst eher belächelten Nischenlösung für Blogger, wird somit nicht nur das international führende Content-Management-System, sondern auch eine E-Commerce-Suite.

Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Bedienung von WordPress ist einfach und komfortabel. WooCommerce lässt sich ebenso unkompliziert einrichten und verwalten. Wer das weit verbreitete CMS kennt und bereits nutzt, dem fällt der Shoppingeinstieg besonders leicht. Die sprichwörtliche „5-Minuten-Installation“ ist mit WooCommerce durchaus machbar, wenn WordPress als Basis bereits steht, denn das Aufsetzen eines einfachen Shops dauert tatsächlich nicht viel länger. Danach fängt die Arbeit jedoch erst an: Schließlich wollen unter anderem die Produkte eingepflegt werden. Aber das ist bei jeder Shoplösung der Fall, zudem gehen administrative Arbeiten mit WooCommerce sehr intuitiv von der Hand.

WooCommerce ist kostenfrei, ebenso wie viele Zusatzkomponenten. In Kombination mit der einfachen Bedienbarkeit eignet es sich damit ideal, um ein E-Commerce-Geschäftsmodell auszuprobieren oder nebenbei und iterativ aufzubauen. Das Shopsystem wird von seinem Entwicklerteam ständig weiterentwickelt, sodass sich längst auch komplexere und besonders umfangreiche Shops realisieren lassen. Nicht zuletzt liefern unzählige Nutzer und freie Entwickler weltweit eigene Plug-ins und Snippets hinzu. Oder sie helfen in Blogs und Foren mit Rat und Tat weiter. Auch im deutschsprachigen Raum entsteht allmählich eine lebendige Community – was im auf Business getrimmten E-Commerce-Umfeld keine Selbstverständlichkeit ist. All das erleichtert neuen Nutzern den Einstieg.

Für wen eignet sich WooCommerce?

WooCommerce spricht zwei Hauptzielgruppen an: Zum einen sind da jene Shopbesitzer, die keine tieferen technischen Kenntnisse besitzen. Sie können Systeme wie WordPress bedienen und mit entsprechenden Anleitungen auch administrieren, wollen sich ansonsten aber möglichst wenig mit der Technik herumschlagen. Mit einem guten Tutorial an der Hand ist es mit WooCommerce selbst für Einsteiger möglich, ihren Shop im Alleingang aufzusetzen. Bislang machten Einsteiger die wohl größte Nutzergruppe von WooCommerce aus.

Doch zum anderen zieht WooCommerce immer öfter erfahrene WordPress-NutzerInnen an, die über Entwicklerkenntnisse verfügen. Da das Shopsystem vollständig auf WordPress basiert, können sie sich ihre virtuelle Verkaufsbühne relativ einfach auf alle möglichen und unmöglichen Anwendungsfälle hin adaptieren; zumal im Netz eine Vielzahl an Quellcodeschnipseln und Bauanleitungen kursieren. So genannte WooCommerce-Shortcodes – die ebenfalls auf dem gleichnamigen Prinzip von WordPress aufbauen – tragen zu der leichten Erweiterbarkeit bei. Wer über sehr gute Kenntnisse verfügt, der kann WordPress und WooCommerce über offene Schnittstellen ausbauen, hin zu allen möglichen anderen Systemen. Ob nun mit vorgefertigten Lösungen oder in Eigenregie: Auf diese Weise lassen sich nicht nur klassische Onlineshops realisieren, sondern auch Abodienste, elektronische Warenkataloge ohne Kauffunktion, Premiumangebote für zahlende Mitglieder und vieles mehr. Den eigenen Blog oder das Content-Portal um einen eigenen kleinen Shop zu erweitern – etwa mit Merchandise-Artikeln, kostenpflichtigen E-Books zum Blog oder mit Software und Premium-Plug-ins – wird ebenfalls immer beliebter. Im Prinzip öffnet WooCommerce die wachsende ProBlogger-Szene für einen weiteren Verkaufskanal.

Davon profitieren auch klassische Unternehmen. Selbst größere Agenturen beginnen mittlerweile damit, ihren Kunden einen Shop auf Basis von WooCommerce vorzuschlagen, statt Magento und Co. Vor allem dann, wenn das Corporate-Portal oder der Corporate-Blog bereits unter WordPress laufen, lässt sich damit einiges an Entwicklungs-, aber auch Schulungsaufwand einsparen. Hinzu kommt, dass die betreuenden Mitarbeiter nicht zwischen zwei Systemen hin- und herwechseln müssen. Das so wichtige Reporting lässt sich in diesem Fall portalübergreifend aufsetzen, und vorhandene Schnittstellen zu Drittsystemen können gleich mitgenutzt werden.

Bleibt die Frage, wie groß ein WooCommerce-Shop sein darf? Das Vorurteil, dass sich mit dem Open-Source-System nur kleine bis maximal mittelgroße Onlineshops umsetzen lassen, hält sich leider hartnäckig. Mittlerweile gibt es durchaus Umsetzungen mit mehreren zehntausend Produkten (Abb. 1), die reibungslos laufen. Und doch erfordern solche Projekte eine fundierte Planung, da sie je nach Ausprägung der Produkte, des Bildmaterials etc. besondere Anforderungen stellen, etwa an das Caching oder an Backups. Eine Aufteilung in Entwicklungsumgebung, Test- und Livesystem ist in solchen Fällen ebenso unerlässlich, wie die Auswahl eines geeigneten Importtools, um nicht zigtausende Produkte per Hand anlegen zu müssen.

Abb. 1: Über 30 000 Produkte listet der WooCommerce-Shop von QUAGGA Illustrations, einer Bildagentur aus Berlin

Abb. 1: Über 30 000 Produkte listet der WooCommerce-Shop von QUAGGA Illustrations, einer Bildagentur aus Berlin

WooCommerce als „kleines Shopsystem“, dieser Vorbehalt resultiert vor allem aus der Tatsache, dass der Funktionsumfang von WooCommerce bis vor ein/zwei Jahren relativ begrenzt war. Doch mit jedem neuen Release holt das Team von Automattic auf. Was die Kernfunktionen von WooCommerce anbelangt, muss man nur in wenigen Bereichen mit Erweiterungen, also mit zusätzlichen Plug-ins arbeiten. Unterstützung brauchen beispielsweise jene Shopbetreiber, die aufgrund ihrer Produkt- bzw. Kundenstruktur eine besonders ausgeklügelte Berechnung von Versandkosten benötigen, oder die sehr individuelle, rollenbasierte Preise anbieten wollen. Für all das gibt es kostengünstige oder gar kostenlose Erweiterungen.

Der deutschsprachige Markt, insbesondere in Deutschland und Österreich, spielt hierbei eine Sonderrolle. Man kann es dem Team von WooCommerce schwer verübeln, dass es keine Rücksicht auf die unzähligen gesetzlichen Bestimmungen hierzulande nimmt, die E-Commerce-Projekten auferlegt werden. Um es anders zu formulieren: Wer WooCommerce in unseren Breiten out of the box einsetzt, begibt sich schnell in Gefahr, eine Abmahnung zu kassieren. Das fängt bei der nicht korrekt ausgewiesenen Umsatzsteuer an und hört bei nicht erlaubten Bezeichnungen für die „Zahlungspflichtig bestellen“-Buttons auf. Selbst vermeintliche Kleinigkeiten, wie die rechtskonforme Erstellung von Rechnungen, Lieferscheinen und Stornos, brauchen eine Sonderlösung. Hier angesichts der sich ständig ändernden Gesetze den Überblick zu behalten, fällt nicht ganz leicht. Und es macht auch keinen Spaß. Seit einiger Zeit gibt es jedoch spezielle WooCommerce-Erweiterungen für den deutschsprachigen Markt, die diese mühselige Arbeit im Hintergrund übernehmen.

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Ähnliches gilt für Schnittstellen zu Buchhaltungssystemen oder zu Bezahldienstleistern, die auf den heimischen Markt ausgerichtet sind. Ob diese nun Lexware, sevDesk, SOFORT Überweisung oder Barzahlen heißen: auch hier gibt es Plug-ins für alle gängigen Systeme. Die ersten Suiten bieten dabei ein Komplettsystem an. Sie liefern also Rechtssicherheit, Rechnungslegung, Anbindung an das Rechnungswesen oder an Bezahldienstleister aus einer Hand.

Weniger rosig sieht es bei der Verknüpfung von WooCommerce mit Warenwirtschaftssystemen wie Sage oder gar SAP aus. Das rührt sicherlich daher, dass bislang vor allem kleine Shops auf WooCommerce setzten und damit auf „Handarbeit“. Doch ebenso wie die Bedeutung von WooCommerce in den letzten zwölf Monaten stark zugenommen hat, kommen auch zunehmend entsprechende ERP-Schnittstellen auf den Markt. Überhaupt lässt sich beobachten, dass immer mehr Entwickler auf den Erfolgszug WooCommerce aufspringen. Die Szene professionalisiert sich – dem E-Commerce-Nutzer kann dies nur recht sein.

Vor- und Nachteile des Systems

WooCommerce ist äußerst flexibel. Wie bereits erwähnt, gibt es für das System mittlerweile alle nur denkbaren Erweiterungen. Das ist ein großer Vorteil, gleichzeitig aber auch ein Pferdefuß des Systems. Denn ähnlich wie bei WordPress gilt es auch hier, die Spreu vom Weizen zu trennen. Nicht alle Plug-ins halten hinsichtlich Funktionsumfang, Sicherheit und vor allem bezüglich der Kompatibilität mit WooCommerce und anderen Erweiterungen das, was sich technisch unbedarfte Shopbesitzer davon erhoffen. Im ungünstigsten Fall setzt das den kompletten Shop oder Teile davon außer Gefecht, wenn ein Update von WooCommerce eingespielt wird. Im Falle von wegbleibenden Umsätzen sorgen solche Ausfälle schnell für Panik.

Umso wichtiger ist es, auf Plug-ins zu vertrauen, deren Entwickler auf eine saubere Codebasis, ständige Weiterentwicklung und guten Support achten. Wer mit seinem Shop gutes Geld verdient, sollte deswegen nicht am falschen Ende sparen und bei den zentralen Erweiterungen über Premium-Plug-ins nachdenken. Und zwar über solche, die sich auf dem Markt bewährt haben, bzw. hinter denen bekannte Entwickler stecken. Denn auch auf dem bunten Markt der Bezahl-Plug-ins gibt es Erweiterungen, die ihr Qualitätsversprechen nicht halten, oder die mangels Erfolg nicht mehr weiterentwickelt werden.

Aktuell setzen jedoch immer mehr Entwickler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf WooCommerce. Im Supportfall ist es für die meisten Shopbesitzer eine erhebliche Erleichterung, die gleiche Sprache zu sprechen, gerade wenn sie technisch noch unerfahren sind.

Wenn der Shop wächst und regelmäßige Umsätze einfährt, dann sollte die Zielgruppe der Einsteiger auf jeden Fall zusätzlich einen Entwickler bzw. Entwicklerin oder eine Agentur an der Hand haben, die sich mit WordPress und WooCommerce auskennt und im Notfall schnell einspringt. Wie bereits erwähnt, kann es im komplexen Zusammenspiel aus WordPress, WooCommerce und mehreren Drittanbieter-Plug-ins immer wieder einmal zu Kollisionen kommen, die man nicht selbst lösen kann. Wer sich erst bei einem Crash auf die Suche nach Hilfe begibt, hat dann das Nachsehen.

Auf das Design kommt es an

Das Design ist bei einem Onlineshop noch weitaus wichtiger als bei einem „normalen“ Blog oder Portal. Schließlich bestimmen hier Faktoren wie der erste Eindruck, die Produktpräsentation oder die Usability direkt, ob Waren in den Korb wandern und ob der Bestellprozess anschließend auch komplett durchgeführt wird (Abb. 2). Wie generell bei WordPress, so entscheidet das so genannte Theme bei WooCommerce über das Erscheinungsbild des Shops. Hierfür gibt es kostenfreie Vorlagen, aber auch Premium-Themes. Kostenpflichtige Templates sind meist aufwendiger gestaltet, bieten mehr Optionen und kommen in der Regel mit eigenem Support daher. Letzteres ist vor allem dann wichtig, wenn man das Design in Details an die eigenen Vorstellungen oder an die Corporate Identity anpassen möchte (Unternehmensfarben, Logo etc.).

Abb. 2: Ein sehr gelungener Onlineshop auf WooCommerce-Basis: furnissimo.de

Abb. 2: Ein sehr gelungener Onlineshop auf WooCommerce-Basis: furnissimo.de

Wer kein Design „von der Stange“ möchte und über sehr gute Entwickler- sowie Designkenntnisse verfügt, kann auch selbst ein Theme entwickeln. Oder er passt eine vorhandene Vorlage über ein so genanntes Child Theme so weit an, dass sie ein eigenständiges Erscheinungsbild erhält. Zu viele Sorgen, mit anderen Shops verwechselt zu werden, sollte man sich ohnehin nicht machen, denn alleine durch die Bildsprache der Produktpalette, die ja doch sehr unterschiedlich ausfallen kann, wirkt ein Design schnell völlig anders, als es geplant war. Umso wichtiger ist es, ein Theme zu wählen, das grundsätzlich zum geplanten Projekt oder zum Geschäftsmodell passt. Moderne Produkte, die in einem unruhigen Shopdesign voller Schnörkel präsentiert werden? Oder liebevoll hergestellte Selfmade-Waren, virtuell ausgestellt in einem unterkühlten technischen Ambiente? Das sieht man leider nach wie vor. Dass die Käufer dann wenig Lust entwickeln zu kaufen, mag kaum verwundern. Wer hier unsicher ist, sollte sich von designerfahrenen Fachkräften beraten lassen. Dass das Theme zwingend responsive, also mobiloptimiert gestaltet sein muss, versteht sich von selbst.

Nichtentwickler, oder all jene, die sich die Arbeit leicht machen möchten, sollten unbedingt zu einem Theme greifen, das speziell auf den Einsatz mit dem Shopsystem optimiert ist. WooCommerce-Themes sind nichts anderes als erweiterte WordPress-Templates, die dafür sorgen, dass shopspezifische Elemente korrekt angezeigt werden. Das reicht vom Warenkorbsymbol in der Navigation über die Auszeichnung von Sonderangeboten bis hin zur effizienten Darstellung von Produktvarianten. Ein weiterer großer Vorteil von speziellen WooCommerce Themes: Deren Entwickler sorgen dafür, dass die Templates nicht nur nach Updates von WordPress weiterhin funktionieren, sondern auch nach jedem Release von WooCommerce – und das ist erfahrungsgemäß äußerst wichtig. Hinzu kommt, dass nicht jedes Theme mit jeder Erweiterung von WooCommerce kompatibel ist, gerade, wenn es um Punkte wie die angesprochene Einbindung rechtlich relevanter Informationen geht. Hier sollte man im Zweifelsfall beim Theme-Hersteller nachhaken, welche Plug-ins unterstützt werden, die für den deutschsprachigen Markt wichtig sind.

Hat man sich für ein Theme entschieden, so kann man den Webshop ständig weiter optimieren. Dazu gehört die Einrichtung einer umfassenden Analyselösung, wie etwa Google Analytics. WooCommerce bietet hierfür ein kostenloses Plug-in an, das die beiden Systeme miteinander verknüpft. Mit diesen und ähnlichen Werkzeugen findet man beispielsweise heraus, an welchen Stellen im Shop die meisten Kaufabbrüche stattfinden. Somit lässt sich gezielt nachbessern, bis die interne Performance stimmt. Das Gleiche gilt für den Bereich des Shop-SEO: Anbieter wie Yoast bieten längst spezielle SEO-Erweiterungen für WooCommerce an. Ein besonders hilfreiches Werkzeug, um den Shopumsatz anzukurbeln, sind so genannte A/B-Tests. Das beste „SEO“ ist es jedoch nach wie vor, die Produktseiten so selbsterklärend, ansprechend und interessant zu gestalten, wie nur möglich. Schließlich ist Contentmarketing gerade für kleinere oder neue Onlineshops extrem wichtig, um in der Nische überhaupt eine Chance gegen Amazon uund Co. haben zu können.

Abb. 3: Wie erfolgreich ist der Onlineshop? Das hauseigene Reporting von WooCommerce zeigt es bis ins Detail

Abb. 3: Wie erfolgreich ist der Onlineshop? Das hauseigene Reporting von WooCommerce zeigt es bis ins Detail

Kostengünstig, aber nicht umsonst

Wie sieht es schließlich mit den Kosten für einen WooCommerce-Shop aus? Diese Frage lässt sich kaum seriös beantworten. Zu unterschiedlich sind die Projekte, die mit dem System umgesetzt werden. Wer lediglich zwei/drei Premium-Plug-ins und ein kostenpflichtiges Theme benötigt und ansonsten alles selbst erledigen kann, der bleibt im niedrigen dreistelligen Bereich pro Jahr. Das sind durchaus überschaubare Kosten, wenn man es mit anderen Shopsystemen vergleicht. Hinzu kommt noch ein performantes Hosting, doch auch das muss heutzutage keine großen Summen mehr kosten.

Anders sieht es aus, wenn man ab und zu auf einen Dienstleister für die Wartung oder die Weiterentwicklung zurückgreifen muss, wenn individuelle Schnittstellen nötig werden oder wenn das Shop-Theme von Grund auf neu entwickelt werden soll. Dann wachsen entsprechende Projektsummen schnell in den vier- oder gar fünfstelligen Bereich. Ebenso wenig einberechnet sind hierbei die Produktanlage sowie Kosten für administrative Aufgaben, eventuelle Bildlizenzen, Provisionen für Bezahldienstleister und Ähnliches mehr. Kalkuliert man die eigene Arbeitszeit mit ein, können die Kosten je nach Aufwand ebenfalls schnell in die Höhe schießen.

Der große Vorteil von WooCommerce ist auch hier wieder, dass man mit ein wenig technischem Geschick alles selber machen kann. Wer also genügend Zeit und Interesse hat, der kommt wohl mit keinem anderen Shopsystem so schnell zum Ziel – und damit Schritt für Schritt zum eigenen Onlineshop.

So wie mit dem Bekanntheitsgrad von WordPress die Zahl der Blogs und Portale „Marke Eigenbau“ in die Höhe schoss, wird WooCommerce dafür sorgen, den E-Commerce zu demokratisieren. Eine Vision von Automattic-Gründer Matt Mullenweg ist es auch, das Aufsetzen eines Onlineshops so einfach zu machen wie das Bloggen selbst. Die Gerüchteküche munkelt zudem, dass es irgendwann eine Art Cloud-Lösung von WooCommerce geben könnte. So wie es bei www.WordPress.com – bei dem man das System nicht selbst installiert – schon seit Langem der Fall ist. Dann würde Automattic zusätzlich in den Wettbewerb mit Systemen wie Shopify und Co. treten.

Doch bis dahin ist man mit dem Standard-WooCommerce auf der sicheren Seite. Vor allem dann, wenn man selbst kontrollieren möchte, was mit dem eigenen Shop passiert – und mit den darin enthaltenen Kundendaten.

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