Bosque soll Komplexität verringern

Bosque: Neue Programmiersprache von Microsoft Research
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Eine weitere Programmiersprache, obwohl schon unzählige existieren? Microsoft Research, eine Forschungsabteilung von Microsoft, hat sich eine besonders gut verständliche Programmiersprache zum Ziel gesetzt und Bosque entwickelt. Die Sprache befindet sich noch in einer frühen Phase.

Die neue Programmiersprache Bosque wurde von Microsoft Research entwickelt. Sie soll sich dadurch auszeichnen, dass der Code einfach, offensichtlich und für Mensch wie Maschine gut verständlich sein soll. Benannt wurde die Sprache nach dem bosque, einer Form von Galeriewald, der Flüsse im Südwesten der USA säumt.

Bosque: Programmieren ohne Schleifen

Die Schlüsselmerkmale der Sprache sollen versehentliche Komplexität in der Entwicklung und dem Programmierprozess verhindern. So sind alle Werte in Bosque im Sinne einer funktionalen Programmiersprache unveränderlich. Auffällig ist, dass die Sprache komplett ohne Schleifen auskommt. Die Bosque-Entwickler berufen sich auf eine Studie und kommen dabei zu dem Schluss, dass fast jede Schleife durch andere Muster wie Filter, Find, Group, Map etc. ausgedrückt werden könne. Das Entfernen von Schleifen soll dazu beitragen, Fehler in der Programmierung zu vermeiden.

Die neue Programmiersprache kann unter Windows verwendet werden. Nötig sind dazu die LTS-Version von Node.js für Windows (x64) und TypeScript. Eine frühe IDE-Unterstützung von Bosque in Visual Studio Code ist schon verfügbar. Sie beinhaltet derzeit nur das Hervorheben von Syntax und Klammern.

Im GitHub-Repository hat sich bereits eine rege Diskussion zu Bosque entsponnen. Dort finden sich alle weiteren Details und Codebeispiele zur neuen Programmiersprache.

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