Keine neue Testversion für Nutzer von Windows 10 Mobile

Windows 10 Insider Preview Build 15002 für PC erschienen
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Nach rund einem Monat ohne neue Insider Preview Builds für Windows 10 steht nun mit Build 15002 endlich eine neue Test-Version für die Desktop-Nutzer von Windows 10 bereit. Dabei spart Microsoft nicht an neuen Features und präsentiert eines der umfangreichsten Updates der letzten Zeit – mit dabei sind etwa der neue GSOD (Green Screen of Death) und die Möglichkeit, Updates für bis zu 35 Tage zu pausieren.

Wie bereits gestern vermutet, steht nach dem Leak von Windows 10 Insider Preview Build 15002 die neue Version jetzt auch offiziell zum Testen zur Verfügung. Die neue Preview für das Creators Update steht ab sofort für Windows-10-Desktop-Insider im Fast Ring zur Verfügung. Nutzer von Windows 10 Mobile gehen erst einmal leer aus. Insider-Chefin Dona Sarkar führt wie gewohnt via Blogpost durch alle Neuerungen und Änderungen des Builds.

Windows 10 Insider Preview Build 15002 – das ist drin

Ein wichtiger Punkt von Windows 10 Insider Preview Build 15002 ist die Verbesserung von Microsoft Edge. So gibt es ab sofort eine Vorschau der geöffneten Webseiten in der sogenannten Tab Preview Bar (Abb. 1). Zudem lassen sich geöffnete Tabs über zwei neue Buttons ein- und ausblenden (Abb. 2).

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Abb. 1: Tab Preview Bar

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Abb. 2: Geöffnete Tabs lassen sich ein- und ausblenden

Des Weiteren wurden Jump Lists für Edge sowie eine neue UWP-Architektur für das Multiprozess-Modell eingeführt. Flash wird ab sofort standardmäßig blockiert und Edge verfügt nun über Preview-Support für das neue Payment Request API.

Auch im Startmenü und der Shell wurden verschiedene Verbesserungen vorgenommen: Im Startmenü finden sich jetzt Tile-Ordner, die Windows-Share-Experience wurde optimiert und der Support für High-DPI-Displays für Desktop-Apps wurde verbessert. Dazu kommen eine verbesserte Skalierung und Optimierung der Desktopsymbole, vereinfachter VPN-Zugang sowie ein optimierter Anmeldedialog für Apps.

Daneben gibt es Updates für Windows Ink: Die Einstellungen für Windows Ink Pen, Pencil und Highlighter wurden aktualisiert, sodass sich nun die ausgewählte Farbe leichter erkennen lässt. Auch eine neue Option zum Löschen steht bereit und das Windows-Ink-Workspace-Symbol wird jetzt auf jedem Monitor angezeigt.

Darüber hinaus hat auch Cortana ein paar Neuerungen spendiert bekommen. So lassen sich Cortanas appspezifische Befehle jetzt leichter auffinden, das Erstellen von wiederkehrenden Erinnerungen ist möglich und zum Aufrufen des Sprachassistenten wird ab sofort die Tastenkombination WIN + C benötigt.

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Weitere Neuerungen in Build 15002

Eine weitere spannende Neuerung betrifft den Update-Prozess: So gibt es die Möglichkeit, Updates für bis zu 35 Tage zu pausieren sowie die Option, Treiber bei einem Update von Windows auszuschließen. Zudem soll Windows Update erkennen, wann der PC aktiv genutzt wird, und in dieser Zeit Updates verhindern. Des Weiteren erhalten Windows Insider mit Windows 10 Home auch für 18 Stunden „Active Hours“, in denen kein Neustart bei Updates durchgeführt wird.

Im Bereich der Accessibility wurden ebenfalls Verbesserungen vorgenommen: Die Vorlesefunktion wird über Strg + WIN + Enter aufgerufen, Support für den Narrator gibt es ab sofort auch für WinPE und WinRE und die Unterstützung für Braille in Windows startet. Zudem wurde die Windows Out-Of-Box-Experience (OOBE) in puncto Installation und Erstinbetriebnahme eines PCs verbessert.

Des Weiteren hat die neue Windows-Defender-App neue Features erhalten, zusätzlich wurde die von Windows 8 bekannte Refresh-Funktion wieder eingeführt. Auch die Einstellungen-App kann mit einigen Neuerungen punkten: Neben einer ganzen Reihe Optimierungen (u. a. für die Geräteeinstellungen) ist jetzt der Nachtmodus verfügbar. Zudem lassen sich nun neue Farbeinstellungen vornehmen, das Theme-Management wurde verbessert und auch die Cross-Device-Experiences-Einstellungen wurden optimiert.

Um Insider Builds besser von Produktivsystemen abzugrenzen, erhalten erstere ab sofort anstelle des Blue Screens (BSOD) einen grün eingefärbten Bildschirm (GSOD, Green Screen of Death). Außerdem wurde die UX des Präzisionstouchpads überarbeitet, das schnelle Erstellen von Virtual Machines in Hyper-V ist jetzt möglich und experimentelle Features für das Energiemanagement, die für eine verbesserte Akkulaufzeit sorgen sollen, wurden eingeführt.

Darüber hinaus wurde auch der Input Method Editor (IME) für chinesische Nutzer aktualisiert, dazu zählen beispielsweise neue Hotkeys für Microsoft Pinyin IME und ein Redesign für das Emoji-Panel.

Daneben gab es natürlich noch eine ganze Reihe weiterer kleinerer Verbesserungen für die Desktopversion von Windows 10 und – wie bei einem Update dieses Umfangs nicht anders zu erwarten – eine umfangreiche Liste mit bestehenden Problemen. Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen, Änderungen und bestehenden Problemen mit Windows 10 Insider Preview Build 15002 bietet der Eintrag im Windows-Blog.

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