Microsoft veröffentlicht neue Insider Preview Builds

Windows 10: Erster 19H2 Build für Release Preview Ring und Build 18970 für Fast Ring
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Microsoft hat in dieser Woche seinen Windows-10-Insidern einige Neuigkeiten spendiert. Während der Fast Ring einen neuen Insider Preview Build aus dem Entwicklungszyklus 20H1 erhält, können manche Teilnehmer des Release Preview Ring erstmals 19H2 Builds testen.

Microsoft verfolgt mit dem kommenden Feature-Update für Windows 10 den neuen Ansatz einer gedrosselten Veröffentlichung: Nur ein kleiner Teil der Insider im Release Preview Ring kann die ersten Builds aus dem Zyklus 19H2 installieren.

Bisher waren Builds aus dem Zyklus 19H2 dem Slow Ring vorbehalten, während der Fast Ring sich schon im Zyklus 20H1 befindet. Für diesen wurde ebenfalls ein neuer Build veröffentlicht: Insider Preview Build 18970.

Throttled Delivery für 19H2

In dieser Woche haben erstmals etwa 10 Prozent der Insider im Release Preview Ring die Möglichkeit erhalten, einen Build aus dem Entwicklungszyklus 19H2 zu installieren: Build 18363.327 wurde in der Suche nach Updates als Version 1909 angeboten. Inzwischen wurde schon der zweite 19H2 Build 18363.329 mit Bugfixes nachgeliefert, z. B. wurden im vorherigen Build in LTE-fähigen Devices die SIM-Karten einiger Anbieter nicht unterstützt.

Allerdings sind die Builds nicht mit der finalen 19H2-Version identisch, und demnach sind auch nicht alle Features aus den 19H2 Builds enthalten, die dem Slow Ring zur Verfügung stehen. Ein Wechsel vom Slow Ring in den Release Preview Ring ist aufgrund von Packaging-Unterschieden der Builds noch nicht möglich. Sobald sich das ändert, wird Microsoft darüber informieren.

Weitere Details zu 19H2 im Release Preview Ring gibt es auf dem Windows-Blog.

Insider Preview Build 18970

Der Fast Ring geht ebenfalls nicht leer aus: An ihn wird derzeit Insider Preview Build 18970 mit neuen 20H1-Features ausgerollt. Dazu zählt eine Option zum Zurücksetzen des PCs via Cloud-Download – nicht zu verwechseln mit einer früheren Cloud-Wiederherstellungsoption auf manchen Devices. Es bleibt zu beachten: Beim Zurücksetzen werden installierte Apps gelöscht, und durch die Auswahl von „Alles entfernen“ werden auch alle Nutzerdaten gelöscht.

Bisher war zur PC-Wiederherstellung nur eine lokale Windows-Installation aus vorhandenen Dateien möglich. Mit einer schnellen Internetverbindung kann der Prozess nun mithilfe der Cloud beschleunigt werden. Der Cloud-Download wird in Build, Version und Edition identisch mit dem aktuellen Betriebssystem sein. Der neue Cloud-Download wurde von Microsoft in einem Gif demonstriert:

Wiederherstellung aus der Cloud in Insider Preview Build 18970; Quelle: Microsoft

Zudem werden Beta-Features für die Verwendung von 2-in-1-Tablets an einen Teil des Fast Ring ausgerollt. Sie sollen ein unterbrechungsfreies Arbeiten im Tablet-Modus erlauben und automatisch aktiviert werden, wenn die Tastatur zurückgeklappt oder entfernt wird. Der Dateiexplorer wechselt dann zu einem Touch-optimierten Layout und das Touch-Keyboard wird beim Anklicken von Textfeldern automatisch aktiviert. Der freie Bereich in der Taskleiste wird erweitert und das Suchfeld zu einem Icon verkleinert, wie Microsoft zeigt:

Features für 2-1-Tablets in Insider Preview Build 18970; Quelle: Microsoft

Zu den weiteren Neuerungen in Windows 10 Insider Preview Build 18970 zählt eine Reihe von Bugfixes. So wurde etwa der Crash von lsass.exe behoben, und auch einige Bugs in der Sprachausgabe gehören der Vergangenheit an.

Der neueste Insider Preview Build 18970 aus dem Entwicklungszyklus 20H1 wurde auf dem Windows-Blog vorgestellt.

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