Jörg Neumann auf der BASTA! 2017

Design-First Development mit Storyboards
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Um gute Apps zu entwickeln, ist laut BASTA!-Speaker Jörg Neumann das Design Thinking besonders gut geeignet und zwar auch für Entwickler, nicht nur für Designer. Die sehen ja klassisch eher die technische Seite; heute geht es aber zentral um UI, UX und Usability. In seiner Session zum Design-First Development mit Storyboards demonstrierte Neumann das Grundprinzip des Design Thinking live im Dialog mit den Teilnehmern: Ob der Herr in der ersten Reihe einen Energy-Drink gebrauchen könnte oder abends lieber Rotwein mag wurde vom Speaker erfragt. Wenn er gern einen Energy-Drink hätte, dann wäre nämlich eine App zur Bestellung des Getränks genau das richtige für ihn! Trifft das nicht zu, geht das aber am Bedarf vorbei. Wer einfach drauf los entwickelt ohne den Bedarf zu erfassen, kann also viel Geld und Zeit in den Sand setzen. In der Entwicklung soll darum mit Personas gearbeitet werden, um sich den Bedürfnissen der Zielgruppe anzunähern – aber bitte empathisch! Denn darum geht es vor allem bei einem guten Design, das danach per Prototyp ausprobiert wird, bevor es an die Entwicklung geht. Nur so kann eine gute Usability entstehen, die man am besten mit Story-Boards abbilden kann, so Neumann.

Desing Thinking ist wichtig für das UI-Design, sagt Jörg Neumann auf der BASTA! 2017

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