Digitale Barrierefreiheit: Accessibility verstehen und umsetzen

Digitale Barrierefreiheit: Accessibility verstehen und umsetzen

Von Standards und Gesetzen zur Praxis

Barrierefreiheit als Pflicht und als Chance

Digitale Barrierefreiheit ist längst kein Randthema mehr. Sie ist ein zentraler Qualitätsfaktor moderner Produkte, ein rechtlicher Anspruch und eine Voraussetzung für echte digitale Teilhabe. Spätestens mit dem European Accessibility Act (EAA) wird Accessibility für viele Unternehmen zur verbindlichen Aufgabe – und zugleich zur Chance.

Dieser Kurs zeigt dir, was Barrierefreiheit im Web wirklich bedeutet: technisch, gestalterisch und organisatorisch. Du lernst, welche Barrieren Nutzer:innen im digitalen Raum begegnen, wie sie entstehen – und wie sie systematisch abgebaut werden können. Anhand ausgewählter Fachartikel und Vorträge erfährst du, wie Accessibility von einer vermeintlichen Pflicht zu einem echten Wettbewerbsvorteil wird.

Accessibility ganzheitlich verstehen und umsetzen

Der Kurs vereint rechtliche Grundlagen, Design-Perspektiven und technische Praxis zu einem durchgängigen Verständnis digitaler Barrierefreiheit. Du erhältst Einblicke in die gesetzlichen Anforderungen rund um die EU-Richtlinien und das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) und lernst, was diese konkret für digitale Produkte bedeuten.

Darüber hinaus zeigt der Kurs, wie barrierefreies Design und gute UX Hand in Hand gehen – von Farbkonzepten, Typografie und Corporate Design bis hin zu wiederkehrenden UI-Patterns, die für assistive Technologien verständlich sein müssen. Auch technische Aspekte kommen nicht zu kurz: Du lernst, wie Barrierefreiheit in Web- und .NET-Anwendungen praktisch umgesetzt werden kann und wie kleine, gezielte Anpassungen oft große Wirkung entfalten.

Das erwartet dich

Barrierefreiheit nach EU-Konformität
Barrierefreiheit wurde von vielen Unternehmen lange Zeit als „Nice-to-have“ betrachtet. Gelegentlich wurden einzelne Maßnahmen umgesetzt, aber in den meisten Fällen wurde das Thema auf die lange Bank geschoben. Doch Barrierefreiheit ist bei digitalen Produkten längst keine Option mehr – mit der Durchsetzung der Europäischen Barrierefreiheitsrichtlinie (EAA) wird sie zur Pflicht. Haben Sie die nötigen Ressourcen, um die Vorgaben zu erfüllen?
Our lives are increasingly lived online. Think about it — we work, study and socialize online. We talk with our therapists and consult with doctors online. We bank, shop and pay taxes online. Digital accessibility has never been more important than it is right now. Despite this, making our work accessible can feel like an overwhelming mystery.
This talk will teach us how to greatly impact the accessibility of our work with various approaches to our design and development tasks. We will identify many common UI (User Interface) patterns, and learn how to approach them in order for assistive technologies, such as screen readers, to understand and communicate them clearly. We will highlight and reiterate how accessible design is good design and benefits everybody. All of this without looking at a single line of code.

Schon seit 2016 gibt es die EU-Richtlinie 2016/2102 über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen. In Deutschland hat diese Richtlinie insbesondere in die Behindertengleichstellungsgesetze des Bundes und der Länder Einzug gehalten. Behörden sind seitdem dazu verpflichtet, insbesondere ihre Webpräsenzen und Apps so zu gestalten, dass diese möglichst keine Barrieren enthalten, etwa in Bezug auf die Schrift- oder Farbgestaltung. Im Jahr 2019 kam dann die EU-Richtlinie 2019/882 über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen, der sog. European Accessibility Act (EAA).

In the rapidly evolving landscape of technology, Artificial Intelligence (AI) stands out as a game-changer our industry. But what are the implications for accessibility and building compliant and inclusive experiences? In this talk, we will discuss AI and accessibility in all its nuances. From significant advancements that improve experiences for all users to major concerns around the ethics and organizational investments in accessibility, we will cover it all. Either way, AI is here and we got a lot to talk about to ensure accessibility remains at the forefront of our work.

Zugänglichkeit bedeutet mehr als bloß am Ende der Produktentwicklung einige Ergänzungen vorzunehmen. Es ist vielmehr ein durchgängiges Konzept, das versichert, dass eine Applikation in allen erdenklichen Situationen und von allen Nutzergruppen zu bedienen ist. UX wird damit zu einem Schlüssel der Vermarktungsfähigkeit von Software. In diesem Artikel beschäftigen wir uns damit, wie Barrierefreiheit in .NET-Apps umgesetzt werden kann.

Viele Firmen investieren viel Geld in die Entwicklung ihres Brands, wozu auch ein individuelles Corporate Design gehört. Es soll den Nerv der Zielgruppe treffen, die eigenen Werte transportieren und sich deutlich von der Konkurrenz abheben. Lange wird daran gefeilt, genau den richtigen Farbton, die optimale Bildsprache, ein eigenes Iconset und die perfekt passende Schrift zu finden oder gar eine eigene Hausschrift entwickeln zu lassen. Aber ist das auch unter den Vorschriften für digitale Barrierefreiheit möglich?

By June, accessibility will become a legal requirement for businesses across the EU. With nearly 8 million people in Germany living with a severe disability, digital inclusivity is no longer optional—it’s essential. But how can businesses, designers, and developers implement accessibility effectively? What does the Accessibility Act actually require?In this talk, <b>multiple keynotes, short talks, and discussions will provide practical insights into accessibility in web design, development, digital marketing, and UX. Experts will share how different disciplines can collaborate to create truly inclusive digital experiences.

Barrierefreiheit klingt oft nach etwas Kompliziertem – nach Richtlinien, Konformitätsstufen und Spezialwissen. Doch in vielen Fällen kann die Zugänglichkeit einer Webseite schon durch kleine, gezielte Änderungen verbessert werden.
Nirgendwo gehen Darstellung und Umsetzungstechnik stärker Hand in Hand als im Webdesign. Entsprechend müssen schon die Brand-Designer:innen wissen, welche Darstellungselemente für das Web benötigt werden. Wir knüpfen am Artikel aus der letzten Ausgabe zum Corporate Design im Rahmen der Barrierefreiheit an und zeigen Gestaltungsansätze hands-on.

With the European Accessibility Act (EAA), it is becoming increasingly important to develop software that is accessible to everyone. While there are tools available to help improve accessibility, they often provide a skewed view of what is truly needed. It requires a fundamental shift in the organization’s mindset. In this talk, Lucien will not only cover some of the available tools but also what is needed to create a culture of accessibility within your team and organization, ensuring your software is genuinely usable by everyone.

Expertenwissen für....

  • Entwickler:innen, die barrierefreie Web- und App-Lösungen umsetzen möchten

  • Designer:innen & UX-Verantwortliche, die Accessibility als Qualitätsmerkmal integrieren wollen

  • Produktmanager:innen & Entscheider:innen, die rechtliche Anforderungen sicher erfüllen müssen

  • Teams & Organisationen, die Accessibility strategisch und nachhaltig verankern möchten

Absolviere den Kurs und erfahre wie du...

  • rechtliche Anforderungen rund um EAA & BFSG sicher einordnen

  • digitale Barrieren erkennen und systematisch abbauen

  • Accessibility von Beginn an in Design- und Entwicklungsprozesse integrieren

  • UX, Corporate Design und Barrierefreiheit sinnvoll vereinen

  • technische und organisatorische Maßnahmen für nachhaltige Accessibility umsetzen

  • Accessibility als Chance für bessere Produkte und größere Reichweite nutzen

Unsere Experten und Speaker

Michael Rohrlich

selbstständig

Experte für Online-Recht und gewerblichen Rechtsschutz.

michael rohrlich

Alexandra Paschal

Expertin für AI gestützte UX und Prdouktdesign

selbstständig

Elena Bochkor

Elena Bochkor

selbstständig

Expertin für UI/UX-Design für mobile Anwendungen und Web

Maria Korneeva

selbstständig

Expertin für Frontend-Technologien, Angular und digitale Barrierefreiheit.

Annika Brinkmann

barrieren-fasten.de

Expertin für barrierefreies Webdesign und Sensibilisierung von Entwicklungsteams.

Lucien

Lucien Immink

selbstständig

Experte für Web-Technologien, JavaScript und pragmatische Softwarearchitektur.

Daniel

Daniel Yuschick

selbstständig

Experte für Design Systems, Frontend-Entwicklung und digitale Barrierefreiheit.

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