Entwickler Magazin 3.15
Entwickler Magazin 3.15

Visual Application Design

Erhältlich ab: April 2015
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Peter Adolphs, Sabine Bernecker-Bendixen, Olena Bochkor, Thomas Eichstädt-Engelen, Carsten Eilers, Tam Hanna, Nils Königshofen, Kai Kreuzer, Dr. Veikko Krypczyk, Alexander Rudolph, René Schröder, Rob Soree, Maik Wojcieszak

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Highlights dieser Ausgabe

Visual Application Design: Agil konzeptionieren

Arduino Yún: „Cloud-Controller“ unter der Lupe

Prüfung in der Wolke: Werkzeuge für die Textanalyse

Metadaten: auf Vorrat gespeichert

Magazin

Lesetipp: Microcontroller verstehen und anwenden

Lesetipp: Basistraining Vektorgrafik

Internet of Things

Kommunikativer BanziMat
„Cloud-Controlling“ mit dem Arduino Yún

Einfach mal abschalten
Teil 5 der openHAB-Serie: Steuerung und Automatisierung

Development

Neue Wege für Internetprotokolle
Portorientierte Entwicklung und BEEP

Systematisch von Anfang an
Teil 1: Grundlagen der Programmierung

Prüfung in der Wolke
Werkzeuge für die Textanalyse

Visual Application Design
Gesteigertes Nutzerlebnis durch gezielte Projektkonzeption

Kolossaler Klötzchenspaß
Teil 2: Programmabläufe und Rendering-Techniken in Minecraft-Klonen

Probleme erkennen, bevor sie entstehen
Servermonitoring mit Nagios: Build und Konguration in Ubuntu

Rostiges C
Wie Rust durch Eliminierung kritischer Funktionen Sicherheit schafft

Security

Modernes und sicheres Arbeiten in der Cloud
Was man bei der Datenauslagerung in Rechenzentren beachten sollte

Auf Vorrat gespeichert
Was die angeblich harmlosen Metadaten alles über uns verraten

Agile

Money, Money, Money
Strukturierte Kostenplanung von IT-Projekten

Kolumne: Soft Skills in der IT
Ein erfolgreiches Team braucht mehr als nur Fachwissen

Mit dem Auge sieht man besser!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

jeder erfolgreichen Applikation liegt eine gute Idee zugrunde. Egal, ob man einen intuitiven Service, eine innovative Informationsanwendung oder ein packendes Spiel entwickelt – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Doch was folgt nach der bahnbrechenden Idee? Welche Schritte sind zu gehen, welche Maßnahmen zu ergreifen? Hier gehen die Vorstellungen aller Beteiligten oft weit auseinander, und nach vielversprechenden Kick-off-Meetings stellt sich schnell Ernüchterung ein. Unterschiedliche Erwartungshaltungen spiegeln sich in unterschiedlichen Vorstellungen über Vorgehensweise und in konträren Zielvorstellungen wider.

Diese Problematik ist natürlich kein neues Phänomen. Die Integration verschiedener Stakeholder bei der Applikationsentwicklung ist mindestens so alt wie die Applikationsentwicklung selbst, die vorgeschlagenen Lösungen sind vielfältig.

Der Ansatz des Visual Application Designs versucht, wie der Name schon sagt, das Problem auf visueller Ebene zu lösen: Nachdem die Projektanforderungen und -spezifikationen schriftlich festgelegt worden sind, folgt die Entwicklung von Wireframes oder Mockups, um allen Beteiligten möglichst umgehend ein klares Bild des zu erwartenden Ergebnisses vorzulegen.

Während dieser Ansatz in Web- und Designagenturen mittlerweile an der Tagesordnung ist, tun sich klassische IT-Entwicklungsabteilungen häufig noch schwer damit. Dabei sind die Gründe, Zeit in die Erstellung von Wireframes bzw. Mockups zu investieren, vielfältig: Der Fokus vieler Applikationen liegt heutzutage auf der Benutzeroberfläche. Begriffe wie Usability und User Experience sind nicht ohne Grund zu Buzzwords geworden.

Wireframes oder Mockups illustrieren das User Interface bzw. dessen Gerüst schon vor der Entwicklung. Die verwendeten Funktionen und Methoden werden visualisiert, konzeptionelle Schwächen werden frühzeitig enttarnt. Das spart Kosten, denn die Behebung von Mängeln wird mit fortschreitendem Entwicklungsprozess immer teurer. Diese Vereinfachung von Komplexität hat eine integrierende Wirkung. Nicht nur werden die internen Stakeholder an einen Tisch gebracht, auch die Kundenseite kann frühzeitig involviert werden.

Wie sich das Prinzip des Visual Application Designs auch in den agilen Prozessen der klassischen IT-Softwareentwicklung verorten lässt, beschreibt Nils Königshofen ab Seite 40. Nehmen Sie sich sein Plädoyer zu Herzen, denn Nutzerfreundlichkeit ist keine Raketenwissenschaft, sondern basiert auf einer gezielten Projektkonzeption, die visuelle, strukturelle und inhaltliche Aspekte von Anfang an berücksichtigt.

Christoph Ebert, Redakteur

Twitter: @entwickler
Google: gplus.to/Entwickler


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