Entwickler Magazin 3.17

The best Way to REST

Erhältlich ab: April 2017
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Martin Beims, Olena Bochkor, Annette Heidi Bosbach, Carsten Eilers, Philipp Friberg, Masanori Fujita, Tam Hanna, Nicolaj Kirchhof, Nico Kroker, Dr. Veikko Krypczyk, Danny Reinhold, Alexander Rudolph, Hartmut Schmitt

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Zahlen & Fakten

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Frauen in der Tech-Branche
Im Porträt: Dr. Carola Lilienthal

Methoden

Motivationsfaktor
Taugt das Thema IT-Controlling als Motivationsfaktor?

Langer Atem notwendig
Teil 3: Einblicke in das Prozedere von Ausschreibungen und Vergabe

Usable Security and Privacy by Design
Teil 4: Metriken, Evaluationswerkzeuge und Testplattform

Internet of Things

Die Welt regeln und steuern
Teil 5: Die Welt bewegen –mit Motoren

Freches Früchtchen
Orange Pi wird zum Steuersystem

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The best Way to REST
RESTful APIs mit OData

Modula, zum Zweiten
Auf den Spuren von Niklaus Wirth

Praxiserprobt
Teil 1: Data Analytics in der Praxis – Regressionsanalyse

Besuch auf dem Vulkan
3-D-Modelle und Texturen

Security

Achtung, privat!?
Ein Überblick über einige Vorträge rund um Überwachung auf dem 33c3

Service

„Technologie fordert und fördert neue Wege der Kommunikation.“

Ohne Kommunikation geht es nicht, das wissen wir alle. Allerdings ist das mit der Kommunikation ja auch so eine Sache, denn seien wir doch mal ehrlich: Wie man es macht, macht man es falsch. Das ist übrigens nicht nur ein Problem zwischen bestimmten Menschengruppen, sondern ein allgemeines Problem des Homo sapiens. Wir müssen miteinander reden, um uns verständlich zu machen und um unsere Meinung kundzutun. Dass man da gerne mal aneinander vorbeiredet, liegt dabei in der Natur der Sache.

Beinah jedem dürfte das Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun bekannt sein, das zeigt, wie Sender und Empfänger miteinander in Verbindung stehen können. Dazwischen gibt es unendlich viele Möglichkeiten, an denen die Verständigung scheitern kann. Eine dieser Komplikationen, an die zu der Zeit, zu der das angesprochene Modell entstand, sicher noch keiner gedacht hat, sind die heutigen technologischen Errungenschaften. Die Rede ist hier nicht nur von Social-Media-Plattformen, die einen komplett neuen Weg der Kommunikation fördern und fordern, sondern auch von den neuen User Interfaces, mit denen wir im Alltag konfrontiert werden. Mal ehrlich, wer redet heutzutage nicht mit dem Sprachassistenten seines Smartphones oder anderen Voice-Services wie Amazons Alexa? Wurde man vor einigen Jahren noch schief von der Seite angeschaut, wenn man in der belebten Innenstadt mit einem Smartphone sprach, ist das heute vollkommen normal, und wir werden mit Sprachnachrichten per WhatsApp und Co., die längst über die klassische Mailboxnachricht auf dem Anrufbeantworter hinausgehen, bombardiert.

Das klingt nun alles fast ein wenig negativ, doch das Gegenteil ist der Fall. Die Verbreitung von Sprachassistenten nimmt immer weiter zu und bietet immer vielfältigere Möglichkeiten, sich das Leben zu vereinfachen. In puncto Kommunikation müssen wir uns anpassen und lernen, diese vielfältigen Möglichkeiten für uns zu nutzen. Dann aber sind sie eine wertvolle Bereicherung für unseren Alltag.

Doch es ist natürlich nicht nur das Zwischenmenschliche, für das die Kommunikation und die Wege, auf denen sie erfolgen kann, wichtig sind. Auch bei modernen Technologien spielt die Kommunikation eine wichtige Rolle, und APIs helfen, sie punktgenau umzusetzen. Genauso helfen Protokolle bei der Verständigung zwischen Maschinen sowie der Kommunikation zwischen Anwendung und Nutzer. Doch Protokoll ist nicht gleich Protokoll, und jedes bietet jeweils seine eigenen Vor- und Nachteile – je nachdem, was man damit erreichen will. Im Gegensatz zur Mensch-zu-Mensch-Kommunikation gibt es hier aber weniger Spielraum für Missverständnisse. Entweder, die Verständigung funktioniert – oder eben nicht. Schön wäre es nur, ließe sich das auch auf unsere Kommunikation im Alltag übertragen. Solange wir aber tatsächlich noch miteinander kommunizieren, bleibt das aber wohl ein utopischer Wunschtraum. Aber träumen darf man ja …

Ihre Stefanie Schäfers
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