Entwickler Magazin 5.15

UML - Modellierung von fachlichen Anforderungen

Erhältlich ab: August 2015
Umfang: 98 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Sabine Bernecker-Bendixen, Olena Bochkor, Thomas Eichstädt-Engelen, Carsten Eilers, Tam Hanna, Rudolph Jansen, Achim Krallmann, Ingo Kreienbrink, Kai Kreuzer, Dr. Veikko Krypczyk, Alexander Rudolph, Patrick Steiner, Steffen Teske, Florian Tiefenbach

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Highlights dieser Ausgabe

Modellierung leicht gemacht: Fachbereichsunterstützung durch kongurierte Modellierungswerkzeuge

Immer an den User denken: Integration von Usability in agilen Projekten

Das muss tesseln: Prozessrechner à la JavaScript

Im Wechsel der Jahreszeiten: Landschaften und Vegetation rund ums Jahr

Magazin

Lesetipp: Das Google Analytics-Buch

SCRIPTtoMOVIE – All-in-one-Lösung für Filmprofis
Interview mit dem Regisseur Florian Froschmayer

Agile

Kolumne: Soft Skills in der IT
Kommunikation: ein vertrautes Konzept mit Stolpersteinen
(Teil 2)

Immer an den User denken!
Integration von Usability in agilen Projekten

Internet of Things

Spaß und Sicherheit mit Automatisierung
Teil 7: Hands-on-Integration mit openHAB

Intelligente I(o)T-Lösungen
Wie man IoT-Rohdaten in Geschäftserfolg ummünzt

Das muss tesseln!
Prozessrechner à la JavaScript

Development

Im Wechsel der Jahreszeiten
Teil 4: Landschaften und Vegetation rund ums Jahr

COBOL – Die Sprache der Buchhalter
Wissenswertes über einen Programmiersprachenurahn

Objekte, nichts als Objekte
Teil 3: Ein Überblick über die objektorientierte Programmentwicklung

Modellierung leicht gemacht
Fachbereichsunterstützung durch kongurierte Modellierungswerkzeuge

Mobile

Service integriert – mobile Barrierefreiheit
Medienbruch bei der App-Entwicklung vermeiden

Datenbanken

Kolumne: Big Data
Big Data – Worum geht es da eigentlich?

Security

Verräterische Datenberge
Was weiß das Netz über uns – und was verrät es davon?

„Softwareentwicklung ist ein kontinuierlicher (Lern-)Prozess.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich habe es gewagt – endlich. Ich habe mich vernetzt. Also mich persönlich; mit Smartwatch, Smartphone und mit WiFi-Waage. Es geht also um die Person, und nicht um den Haushalt, in dem ja bereits seit Längerem verschiedenste Geräte miteinander kommunizieren und sich austauschen. Mit ein wenig Abstand betrachtet stellen sich natürlich vor allem ein paar Fragen: Warum so herum – und nicht der klassische Weg? Warum nicht zuerst ein Fitnessarmband und danach die Wohnung? Und was ist dieser „klassische“ Weg überhaupt?

Den klassischen Weg gehen wir in vielen Bereichen unseres Lebens. Vor allem im beruflichen, wo wir mit Prototypen beginnen, Programmabläufe malen, in Sprints arbeiten. Wobei Letzteres ja auch eine noch nicht so alte Entwicklung ist. Umso spannender, dass das bereits zum klassischen Weg gehört. Führt man sich das vor Augen, fällt nämlich vor allem eines auf: in welch schnelllebigem Umfeld wir uns bewegen. Was heute der Stand der Dinge ist, gilt morgen bestenfalls als überholt oder ist bereits hoffnungslos veraltet.

Ich merke das, wenn ich mir die letzten zehn Jahre ansehe. Die Art, wie ich damals gearbeitet habe, die Technologien, die ich verwendet habe, sind heute nichts weiter als ein verschwommener Fleck in der Vergangenheit. Und eben dieser Zeitraum hat mich gelehrt, dass es auch in Zukunft nicht anders laufen wird: Was heute heiß ist, wird in ein paar Jahren bereits zumindest in Frage gestellt worden sein. Was also können wir tun, um mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten?

Doch ist diese Frage überhaupt die richtige? Ist es nicht vielmehr so, dass wir – wenn das Handwerk einmal gelernt ist – nur noch die Werkzeuge austauschen, um unser Ziel noch eleganter und vor allem effizienter zu erreichen? Haben wir früher Monolithen entwickelt, die lediglich in einem bestimmten Umfeld existieren konnten, haben wir nun nicht nur eine wesentlich größere Bandbreite an Technologien, auf die wir zurückgreifen können. Darüber hinaus bieten uns diese neuen Technologien im Zusammenspiel mit ausgefeilten Architekturmodellen die Möglichkeit, in einmal geschriebener Software beinahe nach Belieben einzelne Teile zu ersetzen und so von neuen Entwicklungen zu profitieren.

Softwareentwicklung ist ein kontinuierlicher (Lern-)Prozess. Mehr noch: ein Prozess, in dem wir nicht alleine Wissen aufbauen und Techniken verfeinern, sondern in dem wir vom Kollektiv lernen können. Hier und da mag es Vordenker geben, die neue Technologien entwickeln, Methoden verfeinern oder ab und an unsere Welt mit gänzlich neuen Ansätzen auf den Kopf stellen – aber all das fließt in unsere Arbeit ein, wo wir es anwenden, weiter verfeinern und wieder etwas zurückgeben. Und das in einem stetigen Fluss; denn seien wir doch einmal ehrlich: Software ist nie fertig. Immer gibt es noch diese eine Kleinigkeit, die noch fehlt, das eine Feature, das unser Tool noch besser macht … ein kontinuierlicher Prozess, der dafür sorgt, dass der klassische Weg stets neu erfunden wird. Aber er führt immer in dieselbe Richtung: die Zukunft. Also lassen Sie ihn uns beschreiten.

In diesem Sinne: Viel Spaß auf Ihrer Reise!

Ihr
Tom Wießeckel, Redakteur


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