Mobile Technology 1.15
MT 1.15 Cover

Apple Pay

Erhältlich ab: Januar 2015
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Carsten Eilers, Tam Hanna, Thomas Claudius Huber, Thomas Kestler, Veikko Krypczyk, Arne Limburg, Samuel Mellert, Lars Röwekamp, Sebastian Springer, Holger Zaman

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Highlights dieser Ausgabe

Von C# nach Java

Von C# nach Java – Android für Umsteiger

Twitter Fabric

Fabric – von Twitter, für Twitter

AngularJS Module

AngularJS – ein Modul für alle Fälle!

Angriffe auf Embedded Systems

Angriffe auf Embedded Systems

Magazin

Zahlen & Fakten

App-Empfehlungen

Buchtipp: Smartphones and beyond

Buchtipp: Windows-8-Apps für C#-Entwickler

iOS

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
Objective-C ist tot – lang lebe Objective-C?

Zahlen mit einem Fingerabdruck
Wie funktioniert Apple Pay, und wie sicher ist es?

Android

Need for Speed
Genymotion: eine Alternative zu Google-Emulatoren

Es geht doch wirklich gut?!

Logik und Funktionen implementieren – von C# nach Java

Von Twitter für Twitter
Android-Applikationen mit Fabric erweitern

Web Candy
Android 5 – Lollipop und die Liebe für das Web

Business & Trends

App in die Cloud
Mobile Apps in der Cloud entwickeln

Mobile Web

Ein Modul für alle Fälle
Mit AngularJS-Modulen Problemstellungen bei der Entwicklung von Webapplikationen lösen

Tolle Typen
TypeScript als Alternative zu JavaScript

Das mobile Web
Googles Bemühungen für das Mobile Web

Mobile Platforms

Zu Lande, zu Wasser und in der Luft
Angriffe auf Embedded Systems in Autos, Flugzeugen und Schiffen

Vom Schubladenhüter zum Superstar
Wie das ausgemusterte Surface RT wieder eine zentrale Rolle übernahm

„Lichtschalter drücken ist so was von 2014!“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich hoffe, dass Sie alle gesund im neuen Jahr angekommen sind und die Möglichkeit hatten, die ruhige Jahreszeit zu nutzen, um ihre Ideen und Inspirationen wachsen und gedeihen zu lassen. Schließlich haben die großen Player einiges vorgelegt, mit dem wir Entwickler arbeiten können; und damit meine ich nicht nur das Thema größere Devices. Nein, auch Devices, die schon länger existieren, aber jetzt erst durchstarten – Smartwatches, die meiner Wahrnehmung nach erst ab der zweiten Jahreshälfte 2014 so richtig beworben wurden, seien da als Beispiel genannt.

Überhaupt ein spannendes Thema, diese intelligenten und mit dem Smartphone verbundenen Uhren. Nur zwei Kleinigkeiten hielten mich selbst bisher von einem Kauf ab: Zum einen gibt es noch kein Device, das mich voll und ganz überzeugen könnte, zum anderen war ich zugegebenermaßen noch nie ein Freund von Armbanduhren. Den entsprechenden Funktionsumfang vorausgesetzt, könnte ich mich aber dennoch überzeugen lassen. Wobei eine vernetzte Taschenuhr auch seinen Reiz hätte … aber ich schweife ab. Dabei ist es wirklich spannend, sich Use Cases auszudenken. Natürlich kann ich über eingehende E-Mails und sonstige Nachrichten informiert werden. Die dort zu beantworten, ist natürlich eine ganz andere Herausforderung, aber nicht nur Apple bietet dafür bereits einen interessanten Ansatz. Über eingehende Anrufe informiert zu werden, ist ein nettes Gimmick, aber am Ende wird man doch zum Telefon greifen – es verlängert im Zweifelsfall also nur die Zeitspanne, bis man ein Telefonat annimmt.

Richtig spannend wird es in meinen Augen erst, wenn man den Mikrokosmos des Tablet-Smartphone-Smartwatch-Bereichs verlässt und nach dem Umfeld strebt. Die Steuerung des Fernsehers möchte ich eigentlich nicht unbedingt über die Uhr abwickeln, aber wie wäre es, wenn das Gimmick am Handgelenk die Boxen ansteuert, während ich mich durch die Wohnung oder das Haus bewege. Gleichzeitig mit dem Licht – das kann in der Küche ruhig ausgehen, wenn ich mich ins Büro begebe. Und Lichtschalter drücken ist wirklich so was von 2014 …

Die Stärke eines solchen Devices liegt in seiner engen Verbundenheit zu seinem Besitzer. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen, schließlich ist die Uhr ständig in engem Kontakt mit ihrem Träger. Sie erfasst seine (Vital-)Daten und kann im besten Fall sogar von den Gewohnheiten lernen: Wie sieht der „normale“ Tagesrhythmus aus? Wann sollte die Heizung im Wohnzimmer auf mollig warme 20 Grad gestellt werden, welche Playlist passt zur Stimmung des Trägers (oh, hoher Puls und erhöhter Adrenalingehalt im Schweiß – jetzt lieber mal Tori Amos anstatt Metallica abspielen) oder, mein persönlicher Favorit, wann wird die Kaffeemaschine angewiesen, einen angemessen starken Guten-Morgen-Kaffee zuzubereiten?

Meiner Meinung nach wird das Thema „Mobile“ 2015 nicht länger auf Smartphones oder Tablets ausgerichtet sein. Natürlich wird es ein neues iPhone geben, ein neues Nexus und ein neues Lumia. Und auch auf dem Tabletmarkt wird alles dünner, bunter und größer. Aber die wilden Gründerjahre sind vorbei; wir haben unsere Lehren ziehen können und müssen nun einen Schritt weiterdenken. Was lange Zeit der Mittelpunkt unseres elektronischen Lebens war, wird das auch weiterhin bleiben, aber eher im Sinn eines Hubs, einer Datenverteiler- und Verarbeitungszentrale, die als Knoten für die intelligenten Geräte an unserem Körper dient; seien es Uhren, Kopfhörer, Brillen, Kleidungsstücke … der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zwar werden wir umdenken, neue Technologien und Protokolle verstehen müssen, aber dafür werden wir noch enger mit unseren Kunden interagieren und noch persönlichere Erlebnisse kreieren können. Das ist doch mal ein Ansporn.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen spannenden und erfolgreichen Start ins Jahr 2015. Lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf!

Ihr
Tom Wießeckel
@mobile_360


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