Open Source Backend Server

Appwrite: Version 0.7 des Backend Servers veröffentlicht
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Appwrite 0.7 wurde veröffentlicht. Die neuste Version des Backend Servers für Mobile- und Web-Entwickler enthält über 100 neue Funktionen, Bugfixes und Security Patches.

Appwrite 0.7 wurde veröffentlicht. Der quelloffener Backend-Server für Web- und Mobile-Entwickle wurde mit dem Ziel entworfen, das Programmieren von Apps für Mobile- und Web-Entwickler zu beschleunigen. Dafür vereinfacht Appwrite häufige Tasks hinter Rest-APIs. Aktuell ist der Server ausschließlich als selbst-gehosteter Dienst verfügbar und kann via Docker installiert werden.

Appwrite 0.7 – das ist neu

Neben vieler Bugfixes und Security Patches sind die CloudFunktionen das wahrscheinlich wichtigste Feature der neuen Version. Mit Cloud-Funktionen können Services für Ihre Anwendungen erstellt werden, die On-Demand ausgelöst werden und somit benutzerdefinierte Logik im Backend bereitstellen. Diese können über das API ein bestimmtes Systemereignis oder nach einem vordefinierten Zeitplan ausgeführt werden. In gewohnter Manier, eine plattformübergreifende Lösung zu schaffen, die nicht auf eine bestimmte Programmiersprache oder Technologie beschränkt ist, stellt Appwrite bereits Laufzeitumgebungen für Node.js, Deno, Ruby, Python, PHP, .NET und Dart bereit.

Quelle: appwrite.io

Eine weitere große Neuigkeit ist die neue CLI. Mit der Appwrite CLI können serverseitige APIs von Appwrite angesprochen und Aufgaben über das Terminal ausgeführt werden. Einige Beispiele sind die Verwaltung von Ressourcen (Datenbank, Dateien oder Benutzer) oder das Hochladen von Cloud-Funktionen. Außerdem ist die CLI auch hervorragend geeignet um Appwrite in CI-Prozesse zu integrieren.

coomand linie befehle

Quelle: appwrite.io

Die Microservices-Architektur von Appwrite wurde für bessere Skalier- und Sichtbarkeit erweitert und angepasst. Jeder Appwrite-Prozess ist nun ein eigenständiger Container, welcher über unabhängige Logs und Metriken verfügt. Das sorgt für eine bessere Überwachbarkeit des Systems und macht es einfacher, Fehler oder Engpässe zu erkennen. Außerdem wurde der gesamte Docker-Stack von Appwrite zu Alpine OS Basisabbilder migriert, was zu deutlich kleineren Image-Größen und einer besseren Nutzung des Cache führt.

Was kommt als Nächstes?

Die Arbeit an Appwrite 0.8 läuft in vollem Gange und das lang erwarteten Realtime-Feature steht bereits in den Startlöchern. Im Gegensatz zu üblichen Echtzeit-Implementierungen, bei denen nur bestimmte Teile wie Datenbanken verfügbar sind, erlaubt Appwrite das Abhören jedes serverseitigen Ereignisses, auf das ein Benutzer Lesezugriff hat. So können Änderungen in der Datenbank, Dateispeicher, Cloud-Funktionen und alle benutzerbezogene Informationen in Echtzeit über das WebSocket-Protokoll vom Frontend empfangen werden.

Alle Informationen zur neuen Version und zu Appwrite generell finden sich im Changelog und auf GitHub.

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