Aktuelles aus dem Ressort Netzkultur

#ITSchlager – Wenn Entwickler die Schlagerwelt erobern

Wie sähe die Welt des deutschen Schlagers wohl aus, wenn Entwickler die Texte schreiben würden? Davon kann man sich aktuell auf Twitter ein Bild machen. Tausende Mitglieder der Tech-Community geben sich dort ein Stelldichein, um die Texte bekannter Schlager in umgedichteter Form zum Besten zu geben. Wir haben unsere Favoriten ausgesucht.

So organisiert man ein WordCamp: Das Herz der Community

Es fing vor über zehn Jahren mit zwei Entwicklern an, Matt Mullenweg und Mike Little, die mit Bestimmtheit zusammenfanden und die erste Version von WordPress als Open-Source-Software veröffentlichten, um das Webpublizieren zu demokratisieren. Seitdem sind viele Menschen zu WordPress gekommen, die dabei helfen, das System weiterzuentwickeln, zu dokumentieren und mit Themes, Plug-ins etc. zu erweitern. Da man sich im Alltag immer nur online austauschte, kam bald der Wunsch auf, sich auch einmal offline zu treffen. So entstand 2006 das erste WordCamp in San Francisco.

Das Star Wars API: Möge die Macht mit deinem API sein

Entwickler sind (oft) Nerds. Nerds lieben Star Wars. Kein Wunder also, dass es so etwas wie das Star Wars API gibt. Dank der Schnittstelle können Entwickler auf etliche Datensätze über die Space Opera zugreifen – sei es über Personen, Planeten, die Filme selbst und vieles mehr. Wir haben uns das API angesehen, denn heute ist der vierte Mai: Der offizielle Star-Wars-Feiertag.

Privacy Shield: USA und EU beschließen Datenschutzabkommen

Die USA und die EU haben das neue Datenschutzabkommen Privacy Shield verabschiedet. Die Vereinbarung soll den transatlantischen Datentransfer von Unternehmen rechtlich legalisieren. Während sich Befürworter erfreut über die Einigung zeigen, kritisieren Gegner, dass die neue Regelung keinen hinreichenden Datenschutz liefere. Eine unabhängige Überprüfung der europäischen Datenschutzaufsichtsbehörde steht noch aus.

Open Source und kostenlose Inhalte – rechnet sich das noch?

Nicht nur die Aussicht, in einem zukunftsträchtigen Industriesektor tätig zu sein, macht die IT-Industrie für viele junge Leute so attraktiv. Viele fühlen sich genauso vom starken Community-Gedanken unter den Entwicklern angezogen und von der Selbstverständlichkeit, die die Open-Source-Idee in der Branche besitzt. In letzter Zeit berichten Free- und Open Source-Content-Produzenten jedoch von Problemen, Day-Job und Community-Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Hat die Open-Source-Ökonomie ihre Grenzen erreicht?

Facebook News Feed: Update kostet Marken Reichweite

Facebook hat seinen News-Feed-Algorithmus überarbeitet. Künftig werden Neuigkeiten von Freunden höher gerankt als solche von Unternehmen. Das könnte schwerwiegende Folgen für die Reichweite von News-Meldungen und Marketing-Posts haben. Facebook begründet diesen Schritt damit, den News Feed besser auf die Wünsche der Nutzer ausrichten zu wollen.

Facebook und YouTube: automatische Identifizierung extremistischer Videos

Im Kampf gegen den globalen Terrorismus im Netz scheinen Facebook und YouTube nun auf eine automatische Identifizierung extremistischer Inhalte zu setzen. Bisher wurde illegaler Content in der Regel durch die Nutzer angezeigt und von menschlichem Personal überprüft. Die betroffenen Unternehmen haben sich bisher nicht zu der neuen Technologie geäußert.

Neues EU-Kartellverfahren gegen Google in Vorbereitung

Die Welle der Beschwerden gegen Google reißt nicht ab. Nachdem bereits vor anderthalb Monaten bekannt wurde, dass die Wettbewerbskommission der europäischen Union möglicherweise eine dritte Untersuchung – diesmal bezüglich Google AdWords, vorbereite – verdichten sich jetzt die Anzeichen für eine Beschwerde wegen Verstößen gegen das Kartellrecht.

Die neue Datenschutzgrundverordnung: Wenig bekannt, potenziell teuer

Die neue Datenschutzgrundverordnung der EU wurde im April ratifiziert. Nun haben Unternehmen noch bis zum Mai 2018 Zeit, sich den neuen Regeln im Umgang mit den Daten von EU-Bürgern anzupassen. Untersuchungen aus den letzten Monaten zeigen aber, dass noch nicht alle betroffenen Unternehmen damit begonnen haben, sich auf die bevorstehenden Veränderungen vorzubereiten.

IT-Riesen stimmen EU-Verhaltenskodex gegen Onlinehetze zu

Facebook, Google, Microsoft und Twitter stimmten am Dienstag einem zusammen mit der EU-Kommission ausgearbeiteten Verhaltenskodex gegen Onlinehetze zu. Dem beschlossenen Abkommen zufolge sollen illegale Online-Hasstiraden auf den entsprechenden Plattformen innerhalb von 24 Stunden nach Eingang einer offiziellen Benachrichtigung gelöscht werden. Zivilgesellschaftliche Organisationen üben aber Kritik an der neuen Vereinbarung.

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