Aktuelles aus dem Ressort Netzkultur

Privacy Shield: USA und EU beschließen Datenschutzabkommen

Die USA und die EU haben das neue Datenschutzabkommen Privacy Shield verabschiedet. Die Vereinbarung soll den transatlantischen Datentransfer von Unternehmen rechtlich legalisieren. Während sich Befürworter erfreut über die Einigung zeigen, kritisieren Gegner, dass die neue Regelung keinen hinreichenden Datenschutz liefere. Eine unabhängige Überprüfung der europäischen Datenschutzaufsichtsbehörde steht noch aus.

Open Source und kostenlose Inhalte – rechnet sich das noch?

Nicht nur die Aussicht, in einem zukunftsträchtigen Industriesektor tätig zu sein, macht die IT-Industrie für viele junge Leute so attraktiv. Viele fühlen sich genauso vom starken Community-Gedanken unter den Entwicklern angezogen und von der Selbstverständlichkeit, die die Open-Source-Idee in der Branche besitzt. In letzter Zeit berichten Free- und Open Source-Content-Produzenten jedoch von Problemen, Day-Job und Community-Arbeit unter einen Hut zu bekommen. Hat die Open-Source-Ökonomie ihre Grenzen erreicht?

Facebook News Feed: Update kostet Marken Reichweite

Facebook hat seinen News-Feed-Algorithmus überarbeitet. Künftig werden Neuigkeiten von Freunden höher gerankt als solche von Unternehmen. Das könnte schwerwiegende Folgen für die Reichweite von News-Meldungen und Marketing-Posts haben. Facebook begründet diesen Schritt damit, den News Feed besser auf die Wünsche der Nutzer ausrichten zu wollen.

Facebook und YouTube: automatische Identifizierung extremistischer Videos

Im Kampf gegen den globalen Terrorismus im Netz scheinen Facebook und YouTube nun auf eine automatische Identifizierung extremistischer Inhalte zu setzen. Bisher wurde illegaler Content in der Regel durch die Nutzer angezeigt und von menschlichem Personal überprüft. Die betroffenen Unternehmen haben sich bisher nicht zu der neuen Technologie geäußert.

Neues EU-Kartellverfahren gegen Google in Vorbereitung

Die Welle der Beschwerden gegen Google reißt nicht ab. Nachdem bereits vor anderthalb Monaten bekannt wurde, dass die Wettbewerbskommission der europäischen Union möglicherweise eine dritte Untersuchung – diesmal bezüglich Google AdWords, vorbereite – verdichten sich jetzt die Anzeichen für eine Beschwerde wegen Verstößen gegen das Kartellrecht.

Die neue Datenschutzgrundverordnung: Wenig bekannt, potenziell teuer

Die neue Datenschutzgrundverordnung der EU wurde im April ratifiziert. Nun haben Unternehmen noch bis zum Mai 2018 Zeit, sich den neuen Regeln im Umgang mit den Daten von EU-Bürgern anzupassen. Untersuchungen aus den letzten Monaten zeigen aber, dass noch nicht alle betroffenen Unternehmen damit begonnen haben, sich auf die bevorstehenden Veränderungen vorzubereiten.

IT-Riesen stimmen EU-Verhaltenskodex gegen Onlinehetze zu

Facebook, Google, Microsoft und Twitter stimmten am Dienstag einem zusammen mit der EU-Kommission ausgearbeiteten Verhaltenskodex gegen Onlinehetze zu. Dem beschlossenen Abkommen zufolge sollen illegale Online-Hasstiraden auf den entsprechenden Plattformen innerhalb von 24 Stunden nach Eingang einer offiziellen Benachrichtigung gelöscht werden. Zivilgesellschaftliche Organisationen üben aber Kritik an der neuen Vereinbarung.

Ads für die mobile Welt: Google stellt neue Werbestrategie vor

Dass Google sein Anzeigengeschäft den neuen Gegebenheiten des mobilen Internets anpassen würde, war nur eine Frage der Zeit. Jetzt hat der Konzern auf seinem alljährlichen Performance Summit eine neue Werbestrategie vorgestellt, die Mobile Ads eine zentrale Stellung einräumt. In Zukunft sollen auch Analytics stärker in die Auslieferung der Anzeigen eingebunden werden.

Privacy Shield: EU-Ausschuss erzielt keine Einigung zu Safe-Harbor-Nachfolger

Der sogenannte EU-Ausschuss nach Artikel 31 hat vergangene Woche keine Einigung über einen Entwurf des Safe-Harbor-Nachfolgers Privacy Shield erzielt. Weitere Gespräche sollen im Mai und Juni stattfinden. Bis dahin bleibt der Transfer von personenbezogenen Daten in die USA eine rechtliche Grauzone. Eine Entscheidung des Ausschusses wird spätestens Ende Juni erwartet.

Facebook reagiert im Trending-Topics-Skandal

Zwei Wochen nachdem Vorwürfe laut wurden, Facebook hätte seine Trending-Topics-Funktion manipuliert, legt der Konzern einen neuen Bericht zum Thema vor. Wie schon in früheren Statements weist der Konzern die Anschuldigungen zurück, schließt aber jetzt nicht mehr aus, dass es Manipulationen gegeben habe. Diese seien aber von individuellen Mitarbeitern durchgeführt worden und nicht systematischer Natur gewesen.

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