WordPress 4.5 Beta 3 steht zur Verfügung

WordPress 4.5: Das ist neu für Entwickler
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Das Release von WordPress 4.5 rückt immer näher. Mit Beta 3 ist nun die dritte Vorabversion der neuen WordPress-Version erschienen; zudem wurden zahlreiche Änderungen unter der Haube vorgenommen. Grund genug, sich einmal näher anzugucken, auf welche Neuerungen sich Entwickler in WordPress 4.5 gefasst machen müssen.

So stehen für die neue Version der beliebten Content-Management-System- und Blogging-Software etwa Änderungen für Multisite, den Kommentarbereich oder den Script-Loader im Fokus. Außerdem bringt die nun erschienene WordPress 4.5 Beta 3 noch einmal zahlreiche Bug-Fixes mit sich, die Mike Schroder im WordPress-Entwicklerblog zusammengefasst hat.

WordPress 4.5 Beta 3 mit zahlreichen Bug-Fixes

Pünktlich eine Woche nach der zweiten Testversion steht mit WordPress 4.5 Beta 3 eine neue Vorabversion zur Verfügung. Auch dieses Mal bringt sie wieder eine ganze Reihe Bug-Fixes und Verbesserungen mit sich; insgesamt wurden mehr als 100 Änderungen seit der zweiten Beta vorgenommen.

Dazu gehören zum Beispiel Fixes für den Theme-Logo-Support, das Hinzufügen von Responsive Preview zum Theme-Install-Previewer oder der Support von Imagick in HHVM. Ebenso gibt es neue Install-Defaults zum Generieren von lokalen Secret Keys und Salts, anstatt dass sich auf das WordPress.org-API verlassen werden muss.

Alle Änderungen lassen sich im zugehörigen Blogpost im WordPress-Entwicklerblog nachvollziehen; zudem sind sie im WordPress-Trac-Log übersichtlich zusammengefasst. WordPress 4.5 Beta 3 steht im oben genannten Blogpost zum Download sowie über das WordPress-Beta-Tester-Plugin zum Testen zur Verfügung.

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WordPress 4.5 – darauf müssen sich Entwickler einstellen

Wie bereits die aktuelle WordPress-Version 4.4 soll auch die kommende Version zahlreiche Verbesserungen unter der Haube mit sich bringen, auf die sich Entwickler einstellen müssen. Dazu gehören etwa Änderungen für Multisite, die Kommentare oder beim Link-Modal.

Neues in Multisite

WordPress 4.5 bringt einige Verbesserungen für Multisite mit sich. So wurde $current_blog bisher zum Speichern von Properties in einem stdClass-Objekt der aktuellen Seite genutzt. Das nun eingeführte WP_Site soll die Arbeit erleichtern.

Ebenso wurden mit network_user_new_form, network_site_new_form, network_allowed_themes, site_allowed_themes und pre_network_site_pre_created_user einige neue Aktionen und Filter eingeführt. Zudem wurden noch einige weitere Verbesserungen vorgenommen, die sich im zugehörigen Blogpost von Jeremy Felt nachlesen lassen.

Änderungen am Link-Modal

WordPress 4.5 kommt mit einem neuen und verbesserten Inline-Link-Dialog im visuellen Editor daher. Machen User eine Eingabe im URL-Feld, nutzt dieser jQuery-UI-Autocomplete um nach lokalen Posts und Seiten zu suchen. Auch der bisherige Modal-Dialog über wpLink wird weiter für „Advanced“-Link-Optionen genutzt, wurde dafür allerdings vereinfacht und um den Scrolling-Bottom-Part erleichtert. Mehr Informationen dazu bietet ein entsprechender Blogpost im WordPress-Entwicklerblog.

Kommentaränderungen in WordPress 4.5

Viele Verbesserungen soll WordPress 4.5 auch für die Kommentar-Komponente mit sich bringen und gleichzeitig einige uralte Bugs beheben. So wurde dem Moderationsbereich für Kommentare ein UX-Update spendiert; ebenso wurde die maximale Länge für die Eingabefelder im Kommentar-Formular angepasst und die Navigation auf der Kommentarfehlerseite verbessert. Dazu kommen noch weitere kleinere Änderungen, die Rachel Baker im WordPress-Entwicklerblog vorgestellt hat.

Verbesserter Script-Loader

Auch beim Script-Loader wurden in WordPress 4.5 umfangreiche Verbesserungen vorgenommen. So generierte WordPress bisher relativ schwergewichtige wp-admin.min.css– und wp-admin-rtl.min.css-Dateien. Ab der kommenden WordPress-Version sollen diese nun mithilfe von load-styles.php verbunden werden, sodass bei der Übertragung gerade einmal 72KB für die vier benötigten dashboard.css-Dateien anfallen.

Außerdem senden sowohl die Loader für Script- und Style-Verkettungen nun einen ETag-Header, der den Wert von $wp_version beinhaltet. Das soll für eine bessere Performance sorgen, weil Browser die Skripte und Styles nicht erneut herunterladen müssen, wenn sie den HTTP_IF_NONE_MATCH-Header senden und keine Änderungen in $wp_version vorliegen.

Ebenso wurden zahlreiche weitere Verbesserungen vorgenommen, etwa beim Support von Skripten, deren Dependencies sich in unterschiedlichen Gruppen befinden. Alle Informationen dazu hält der Blogpost von Dominik Schilling im WordPress-Entwicklerblog bereit.

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