UX

UX Lessons Learned: Pokémon Go ist sooo 2016

 2016 wird auch als das Jahr von Pokémon Go in Erinnerung bleiben. Als plötzlich Stampeden von jungen und älteren Leuten durch die Innenstadt und Parks strömten, immer der neuesten Sichtung hinterher. War es eine Revolution? Darüber lässt sich streiten. Aber zumindest fürs UX-Design lassen sich ein paar Erkenntnisse gewinnen.

Digitale Content-Produktion als Karrieresprungbrett für Entwickler

 Es war noch nie so einfach, seine eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen mit anderen Usern im Netz zu teilen. Verantwortlich für diese Entwicklung ist der Bedeutungsverlust visueller Elemente im Web. Heute muss digitaler Content auf die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten sein. Ein Umstand, von dem in einer sich immer stärker vernetzenden Welt insbesondere Softwareentwickler profitieren können.

Web-Navigation: Browsen oder Suchen?

 Die Frage, was eine gute Web-Navigation ausmacht, ist nicht ganz einfach zu beantworten. Auf der einen Seite wird behauptet, dass die User Experience gesteigert werden kann, wenn die Nutzer möglichst einfach durch die Inhalte einer Webseite browsen können. Auf der anderen Seite zeigen Trends wie etwa das Conversational User Interface, dass die Nutzer bei der Suche nach Inhalten immer zielorientierter zu Werke gehen. Ist es ratsam, den Nutzern das gesamte Angebot einer Webseite zu präsentieren? Oder wollen sie selbstständig das finden, wonach sie suchen? Kurzum: Browsen oder Suchen?

Psychologie im UX-Design: alles Routine?

 Die User Experience digitaler Produkte und Services kann durch den Rückgriff auf psychologische Forschungsergebnisse verbessert werden. Gerade im UX-Design ist es enorm wichtig, ein grundlegendes Verständnis über das menschliche Verhalten zu besitzen: Ein solches Wissen trägt maßgebend zum Erfolg einer Dienstleistung bei, da es nicht nur die Usability, sondern auch die Interaktionsrate steigert.

Second-Hand-UX: der Einfluss des sozialen Umfelds

 Um die User Experience eines digitalen Produkts oder Services zu ermitteln, werden in der Regel die Erfahrungen derjenigen Nutzer analysiert, die direkt mit einer Dienstleistung interagieren. Die Beurteilung der UX hängt jedoch nicht einzig von der persönlichen Meinung der Anwender ab. Nutzerbewertungen werden stark durch das soziale Umfeld beeinflusst, das zumeist indirekt von User-Interaktionen betroffen ist. Diese Second-Hand-UX findet aber im UX-Prozess noch zu wenig Berücksichtigung.

User Experience: White Space im Webdesign

 Beim Kauf eines neuen Möbelstücks oder beim Umzug in eine größere Wohnung ist klar: der hinzugewonnene Platz muss genutzt werden. Im Webdesign ist diese Herangehensweise allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Vielmehr führt die visuelle Gestaltung sämtlicher Flächen häufig dazu, dass sich die Nutzer aufgrund des überladenen Designs völlig überfordert fühlen und deswegen eine Webseite schnell wieder verlassen. Der richtige Einsatz von White Space hingegen kann die User Experience positiv beeinflussen.

Was UX-Designer von Marktforschern lernen können

 Um den Nutzern die bestmögliche Erfahrung im Umgang mit digitalen Produkten zu bieten, sollten UX-Designer einen Blick auf die Arbeitsweise von Marktforschern werfen. Insbesondere die Methode der Wettbewerbsanalyse kann vorteilhaft in die alltägliche Arbeitsroutine integriert werden, um ein bloßes Kopieren der Funktionen und Features der Konkurrenz zu verhindern. Denn damit ein digitaler Service erfolgreich ist, muss er für eine gelungene Verbindung von Online- und Offline-Experience sorgen.

10 Gründe, warum Conversational User Interfaces die Zukunft gehört

 K.I.T.T. ist ein intelligentes System, das mit seinem Fahrer sprachlich interagiert und auf seine Wünsche und Bedürfnisse eingeht. David Hasselhoffs motorisierter Begleiter steht in Knight Rider prototypisch für eine aktuelle Entwicklung im Interfacedesign. Sogenannte Conversational User Interfaces (CUI) erfreuen sich immer größerer Beliebtheit in der Branche – und das nicht ohne Grund. Insgesamt gibt es sogar zehn gute Gründe, warum CUIs die Zukunft gehört.

Conversational UX: R2-D2 als Vorbild für AI-Persönlichkeiten

 Intelligente Systeme, die dem Menschen immer ähnlicher werden, wecken in jüngster Zeit nicht nur das Interesse von Filmemachern. Anwendungen, die auf künstlichen Intelligenzen basieren, und mit emotionalen Kompetenzen ausgestattet sind, wie Sprachassistenten und Chatbots, krempeln das Feld der User Experience aktuell gehörig um. Beschreiben lässt sich die Entwicklung als Wandel vom Graphical UI zum Conversational UI (CUI). Bei der Gestaltung von CUIs sind AI-Persönlichkeiten die neue Schlüsselgröße einer guten Conversational UX. Allerdings bedroht das Misstrauen der Nutzer gegenüber künstlichen Intelligenzen einen weiteren wichtigen UX-Faktor: das Vertrauen.

Chatbots im UI-Design: Trend oder Zukunftsmusik?

 Zuerst gab es die Kommandozeile, dann kam das grafische Nutzerinterface und veränderte die Interaktion zwischen Mensch und Maschine grundlegend. Darauf folgte der Touchscreen, der die Welt der Eingabegeräte revolutionierte. Heute sprechen und chatten wir mit dem Smartphone und erwarten uns davon Unterstützung im Alltag. Noch gestaltet sich die Interaktion häufig recht holprig – in Zukunft könnte die Spracheingabe aber zum zentralen Bedienelement werden.

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