Gutenberg setzt Fokus

Finales Update: WordPress Gutenberg 3.7 ist da
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Das WordPress-Plug-in Gutenberg 3.7 ist erschienen. Mit dabei sind einige Überarbeitungen an einzelnen Blöcken, Vorlagen und Interaktionen. Beispielsweise gibt es einen Spotlight-Modus, der den Fokus auf nur einen Block legt.

Pünktlich, wie in der Roadmap angekündigt, ist Gutenberg 3.7 erschienen. Bei dieser Version handelt es sich um das finale Update vor der Integration in WordPress 5.0, das noch für dieses Jahr geplant ist.

Gutenberg 3.7: Updates und Neuerung

Die Entwickler des WordPress-Editors Gutenberg haben den bereits bekannten „Fixed Toolbar“-Modus in „Unified Toolbar“ umbenannt und erweitert. Es handelt sich dabei um einen optionalen Modus für eine traditionellere Schreibumgebung, der die Werkzeugleiste zentral an den oberen Feldrand setzt. So kann man Blöcke von der zentralen Werkzeugleiste bearbeiten und muss das nicht lokal tun.

Neu ist der Spotlight-Modus, der ein fokussiertes Schreiben ermöglicht. Hierbei werden alle Blöcke, die gerade nicht aktiv bearbeitet werden, in grauer Schrift optisch in den Hintergrund gerückt. Der Fokus liegt auf einem einzelnen Block und schwächt die umliegenden Editor-Blöcke ab.

Beide Tools können nach Belieben kombiniert und den persönlichen Vorlieben entsprechend angepasst werden. Individuelle Workflows sollen so besser integriert werden können. Ein Video zur Veranschaulichung findet sich auf dem WordPress-Blog.

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Des Weiteren können nun Blocks mit Audio-Elementen durch Drag-and-Drop einer Audiodatei automatisch erstellt werden. Gleiches funktioniert mit dem Einfügen von Links: Eine URL wird in einen Block gezogen und automatisch als Link mit Vorschaufenster dargestellt.

Eine Übersicht über weitere Updates findet sich auf der Website zu WordPress.

Was ist Gutenberg?

Gutenberg ist ein Plug-in, das in WordPress 5.0 als Standard-Editor integriert wird. Der klassische und bisherige Editor kann bei Bedarf als Plug-in hinzugefügt werden. Ziel des Ganzen ist es, dass die Bearbeitung von Content zukünftig ohne HTML- und CSS-Kenntnisse möglich sein soll, ohne auf die kreative Ausgestaltung von Posts und Seiten verzichten zu müssen. Dabei setzt Gutenberg auf Blocks, die es erlauben, Inhalte einzufügen, neu anzuordnen und zu gestalten. Der Editor verzichtet somit auf separate Funktionslisten. Zu den Standardblöcken des Editors gehören: Paragraph, Heading, Subheading, Quote, Image, Gallery, Cover Image, Video, Audio, Columns, File, Code, List, Button, Embeds, u.v.a.

Gutenberg wird auf GitHub entwickelt und nutzt das WordPress-REST-API und JavaScript.

Eine nette Spielerei: Der neue Editor kann online bereits getestet werden.

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