Performance von Blazor WebAssembly verbessert

.NET 5.0 Release Candidate 1: Updates für ASP.NET Core und EF Core veröffentlicht
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Microsofts .NET 5.0 hat seinen ersten Release Candidate erhalten. Mit dabei sind auch die ersten RCs für ASP.NET Core 5 und EF Core 5. Dabei wartet vor allem Blazor WebAssembly mit einigen neuen Features und einer allgemeinen Verbesserung der Performance in der Runtime auf.

Microsoft hat Release Candidate 1 für .NET 5.0 veröffentlicht. Der erste von zwei geplanten Release-Kandidaten ist eine Go-Live-Version der Plattform und bringt die entsprechenden RC-Versionen von ASP.NET Core 5 und Entity Framework 5 mit. Neuerungen zum RC gab es vor allem auf Ebene von Blazor WebAssembly. Darüber hinaus gilt jedoch, dass nun ganz einfach die geplanten Features fertiggestellt wurden. „Go Live“ heißt: Der Release Candidate ist freigegeben zum Einsatz in der Produktion. Das Team hinter .NET 5.0 rechnet also nicht mehr damit, dass große Änderungen notwendig sind, bevor die Version final veröffentlicht werden kann. Kritische Bugs sollen aber auf jeden Fall gemeldet werden, da die RC-Phase dafür da ist, diese zu beheben.

Highlights für Blazor WebAssembly

Bei Blazor WebAssembly hat man in dem Update an der Performance der Runtime geschraubt. Neben allgemeinen Verbesserungen an der Leistungsstärke ist nun auch eine Komponente für die Virtualisierung im UI-Rendering enthalten. Dieses Feature betrifft explizit die Performance des UI mit Blazor in .NET 5. Hiermit ist es möglich, das Rendering auf die Elemente zu beschränken, die im Moment auch tatsächlich sichtbar sind. Dafür berechnet die Komponente die Größe eines Containers und die Datengröße der darin enthaltenen Items.

Um die Arbeit mit Blazor WebAssembly im Zusammenhang mit .NET 5 APIs zu erleichtern, ist ein Analysetool zur Überprüfung der Browser-Kompatibilität eingeführt worden. Da Apps in Blazor WebAssembly in .NET 5 auf alle APIs aus .NET 5 zurückgreifen kann, aber nicht alle davon von WebAssembly unterstützt werden, sollen so Fehler vermieden werden. Die Hürde stellt dabei der Browser da, der als Sandbox fungiert und manche Zugriffe nicht erlaubt, sodass die APIs gegen ihre Kompatibilität mit dem Browser getestet werden. Das Tool kann allerdings noch nicht alle APIs prüfen. Die als besonders kritisch geltenden Windows-APIs sollten aber vollständig erfasst sein.

 

Entity Framework 5 beinhaltet unter anderem einen neuen EF Core Interceptor und .NET Events, die immer dann ausgelöst werden, sobald SaveChanges aufgerufen wird. Weitere Informationen zum ersten Release Candidate von Entity Framework können den Release Notes entnommen werden.

Wer sich die Updates im Detail ansehen möchte, sollte sich die Release Notes im .NET-Blog, beziehungsweise im ASP.NET-Core-Blog von Microsoft anschauen.

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