Immer auf dem neuesten Stand: Die Features der Windows-10-Jubiläumsausgabe im Überblick

Endspurt in Richtung Windows 10 Anniversary
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Heute ist es endlich so weit: Im Verlauf des Tages wird Microsoft mit der Verteilung von Windows 10 Anniversary beginnen. Überraschend hat das Windows-Team zuvor aber noch einen letzten PC-Build mit der Nummer 14393.10 in den Fast Ring geschossen, der der neuen OS-Version den letzten Feinschliff verpassen soll.

Windows-Nutzer dürften aktuell dem Sommer entgegenfiebern, denn dann erscheint – angeblich im Juli – das erste große Update von Windows 10 unter dem Titel Windows 10 Anniversary (alias Project Redstone). Die Jubiläumsausgabe soll das OS auf ein neues Level heben und mit einigen neuen Features für Desktop und Mobile aufwarten, darunter ein neu gestaltetes Startmenü, Verbesserungen für den digitalen Sprachassistenten Cortana und Windows Ink.

Das Windows Insider Programm

Der Weg zu Windows 10 Anniversary

Der Weg zu Windows 10 Mobile Anniversary

Windows 10 Mobile Anniversary – Neuerungen im Überblick

Windows 10 Anniversary: Die Kostenfrage

Windows 10: Ende des Gratis-Upgrade-Angebots naht

Das Windows Insider Programm

Wer nicht bis zum finalen Release warten und schon jetzt einen Vorgeschmack auf die neue Version des OS erhalten will, hat die Möglichkeit, am Windows-Insider-Programm teilzunehmen, das Microsoft auf seiner Webseite bietet. Registrierte Insider erhalten die neuesten Builds von Windows 10 sowohl in der Mobile- als auch in der Desktop-Variante, sobald sie verfügbar sind. Dabei handelt es sich um keine vollwertigen Versionen von Windows 10, sondern um Vorschau-Versionen – die sogenannten Insider-Previews – die sich noch in der Entwicklung befinden und vom Windows-Team stetig weiterentwickelt werden.

Tester sollen das Team dabei unterstützen, indem sie selbst aktiv werden und Verbesserungsvorschläge einreichen oder auf Bugs hinweisen. Das wiederum funktioniert über die in Windows 10 vorinstallierte Feedback-App. Im Idealfall berücksichtigt Microsoft die von Insidern eingereichten Vorschläge und setzt sie in Optimierungen um, die in die finale Version von Windows 10 einfließen.

Slow Ring und Fast Ring kurz erklärt

Für das Ausspielen neuer Builds nutzt Microsoft die Windows-Insider-Verteilungsringe. Insider haben die Wahl, ob sie am Fast- oder Slow-Ring teilnehmen wollen:

  • Fast Ring: Schneller Zugang zu neuen Builds und Feature-Updates mit einem gewissen Risiko, da mit hoher Wahrscheinlichkeit Probleme auftreten können.
  • Slow Ring: Laufen die zuvor im Fast Ring veröffentlichten Builds eine längere Zeit ohne Probleme, werden sie in den Slow Ring ausgespielt, der damit also etwas sicherer ist.

Seit kurzem gibt es außerdem einen weiteren Verteilungsring, den Release Preview Ring, der laut Microsoft das geringste Risiko birgt. In diesem kann die jeweilige Vorabversion ein letztes Mal geprüft werden, bis sie für die Allgemeinheit veröffentlicht wird.

Beim Endspurt in Richtung Windows 10 Anniversary halten wir euch hier ab sofort über alle Insider-Previews auf dem Laufenden, die im Slow- oder Fast-Ring landen. So werdet ihr garantiert keine Änderungen (so groß oder klein sie auch sein mögen) mehr verpassen.

Windows 10 Anniversary: Build 14332 im Fast Ring verfügbar

Heute geht es los mit einem neuen Windows-10-Build für Desktop und Mobile, den Windows-Insider Chef Gabe Aul kürzlich in einem Blogbeitrag vorgestellt hat. Die Vorabversion trägt die Versionsnummer 14332 und kann ab sofort von Insidern im Fast Ring ausgetestet werden. Im Vordergrund der Preview stehen diverse Bugfixes, gravierende Neuerungen gibt es dagegen nicht.

Auf dem PC sucht Cortana jetzt auch Inhalte in Office 365, einschließlich E-Mails und Kontakten sowie Dateien in OneDrive für Business und SharePoint. Wie Aul schreibt, kann es aufgrund eines serverseitigen Fehlers allerdings sein, dass das neue Feature aktuell nicht funktioniert. Das Windows-Team arbeite jedoch daran, den Bug schnellstmöglich zu beseitigen. Daneben gibt es eine neue Akku-Stromspar-Einstellung, mit deren Hilfe sich die Akkulaufzeit deutlich steigern lassen soll.

Auf der Mobile-Seite wurde unter anderem ein Problem mit dem Schnellzugriff vom Lockscreen aus behoben. Ab sofort ist es möglich, vom gesperrten Smartphone aus auf die Kamera-App zuzugreifen. Zudem kann die Kamera-App jetzt auch wieder mit den Lumia-Modellen 435, 532, 535 und 540 genutzt werden. Weitere Verbesserungen betreffen das Action Center und die Texteingabe in Cortana.

Microsoft ruft zum Bug-Bash

Um das Beseitigen von Fehlern weiter anzukurbeln, ruft Microsoft Tester nun außerdem zum sogenannten Bug-Bash auf. In dessen Rahmen haben Insider in den nächsten vier Tagen Zeit, bestimmte Funktionen besonders intensiv zu testen. Dabei sollen jeden Tag andere Bereiche von Windows 10 im Fokus stehen; welche das sind, gibt das Windows-Insider-Team via „Quests“ im Feedback-Hub vor. Aul erläutert hierzu:

The Quests that you will see for the Bug Bash are not traditional Quests that list steps of trying a feature or scenario out. Many of them are open ended intentionally so that you can perform the steps that come naturally to you in order to finish the Quest and give us feedback on it. Many of them also list more than one scenario that can be tried out to finish the Quest.

Die Quests unterteilen sich in zwei Varianten: Zum einen gibt es zeitlich begrenzte Aufträge, die innerhalb von 24 Stunden ablaufen, zum anderen gibt es die „Advanced Quests“. Diese sind technisch etwas anspruchsvoller und verlangen teilweise Eingriffe in die Systemkonfiguration ab. Microsoft empfiehlt Testern, nur die Quests zu bearbeiten, denen sie sich auch gewachsen fühlen.

Erste Quests stehen bereits jetzt im Feedback-Hub bereit, sodass Tester sofort damit beginnen können, das Windows-Team bei der Fehlersuche zu unterstützen. Alle weiteren Infos zum aktuellen Release gibt es im dazugehörigen Blogpost im Windows-Blog.

Microsoft gibt neue ISOs für Build 14332 frei

Ganz unerwartet hat Microsoft bereits jetzt die ISO-Dateien des jüngst veröffentlichten Builds 14332 zur Verfügung gestellt. In der Regel werden die ISO-Dateien nicht freigegeben, bevor ein Preview-Build den Slow Ring durchlaufen hat; bisher wurde die aktuelle Vorabversion allerdings nur in den Fast Ring ausgespielt.

Daraus lässt sich schließen, dass der Build schon jetzt soweit vorzeigbar und stabil ist, dass einer Veröffentlichung der ISOs nichts mehr im Weg stand. Für interessierte Insider stehen diese nun in verschiedenen Sprachen (inklusive Deutsch) auf der Microsoft-Webseite bereit. Der Vorteil der ISOs liegt vor allem darin, dass Windows Insider damit einen Clean-Install auf Geräten durchführen können, auf denen bereits Windows 10 aktiviert war.

Build 14342 im Fast Ring verfügbar

Seit kurzem steht ein neuer Build mit der Nummer  14342 für Tester im Fast Ring bereit. Wie Windows-Insider-Chef Gabe Aul im zugehörigen Blog-Beitrag schreibt, können von nun an alle bereits verfügbaren Erweiterungen von Microsoft Edge direkt über den Windows Store heruntergeladen werden. Beim Update auf die neue Vorabversion gehen im Zuge der Neuerung allerdings alle derzeit installierten Erweiterungen verloren und müssen neu auf dem Rechner installiert werden. Aber nicht zu früh ärgern,  Microsoft arbeitet bereits an einer Lösung für das Problem: Bei zukünftigen Updates soll die Neuinstallation automatisch erfolgen.

Darüber hinaus unterstützt Edge jetzt Echtzeit-Benachrichtigungen im Browser und auf vielfachen Wunsch der Nutzer hat das Windows-Team die Swipe-Navigation in Edge zurückgebracht. Zudem gibt es Neuerungen hinsichtlich der Ubuntu-Bash. Unter anderem sind Symlinks im Windows Subsystem für Linux für gemountete Windows-Verzeichnisse jetzt funktionell; weitere  Änderungen zu diesem Thema finden sich in den separaten Release Notes.

In der Skype-App ist es jetzt außerdem möglich, den dunklen Modus (Dark Theme) einzustellen, zudem kann zwischen verschiedenen Skype-Accounts hin und her gewechselt werden. Daneben wurde das Workspace-Symbol von Windows Ink angepasst und im Feedback Hub gibt es Verbesserungen bei der Kategorie-Auswahl. Wie immer hat das Windows-Team außerdem eine Reihe von Bug-Fixes vorgenommen – Informationen dazu und eine Liste der bekannten Bugs sowie mehr Details zu allen weiteren Änderungen finden sich im Windows-Blog.

Build 14352 ist da – letzte Preview vor finalem Release?

Die Entwicklung von Windows 10 Anniversary geht voran, seit kurzem ist ein neuer Insider-Preview-Build mit der Nummer 14352 verfügbar, der einige neue Funktionen und diverse Fehlerbehebungen mit sich bringt. Neuesten Spekulationen zufolge handelt es sich bei dem aktuellen Build um die letzte Vorabversion vor dem finalen Rollout von Windows 10 Anniversary. Wie WinBeta von unternehmensnahen Quellen erfahren haben will, hat Microsoft einen Feature-Stopp für die Jubiläumsausgabe ausgerufen. Das würde bedeuten, dass sich das Windows-Entwicklerteam bis zum finalen Release nur noch um allgemeine Optimierungen und Stabilitätsverbesserungen kümmert, und keine neuen Funktionen mehr eingeführt werden.

Aber schauen wir uns jetzt erst einmal an, welche Neuerungen die aktuelle Vorschauversion mit sich bringt. Unter anderem wurde der digitale Sprachassistent Cortana verbessert und kann jetzt für das Abspielen von Songs aus dem gesamten Katalog von Groove Music genutzt werden – vorausgesetzt man verfügt über ein entsprechendes Abo. Außerdem kann Cortana nun für das Setzen von Timern genutzt werden,  beispielsweise um daran erinnert zu werden, eine Pause zu machen oder Mittag zu essen. Zudem ist es möglich, die Timer abzubrechen und zu erfragen, wie viel Zeit eines Timers noch verbleibt. Die neue Funktion gibt es derzeit jedoch nur in den USA.

Weitere Änderungen betreffen die Notiz-Funktion (Sticky Notes) von Windows Ink. Telefonnummern und E-Mail-Adressen werden ab sofort automatisch erkannt. Wird eine entsprechende Eingabe getätigt, wird diese direkt mit den  korrespondierenden Apps verknüpft. Die Neuerung ist aktuell allerdings ebenfalls nur in den USA verfügbar. Das virtuelle Lineal von Windows Ink wurde zudem um einen Kompass erweitert.

Die Spieleleiste bringt jetzt Support für den Vollbildmodus von sechs weiteren Spielen mit, außerdem gibt es eine neue Funktion im Feedback Hub: Wer eine Rückmeldung in der App hinterlässt, erhält ab sofort eine kurze Statusmeldung, die vermitteln soll, wie Microsoft auf das Feedback reagiert.

Darüber hinaus wurde das File-Explorer-Symbol aktualisiert und der Upgrade-Prozess von einer Pro-zu einer Enterprise-Version von Windows 10 wurde vereinfacht. Zusätzlich gibt es eine neue Sicherheits-Funktion namens Limited-Period-Scanning.

Wie üblich enthält Build 14352 eine Reihe von Performance- und Stabilitätsverbesserungen. Mehr Details dazu und eine Liste mit allen Fehlerbehebungen sowie bekannten Bugs gibt´s im Windows-Blog.

Windows-10-Anniversary-SDK in der Preview veröffentlicht

Vor dem finalen Rollout von Windows 10 Anniversary brauchen Entwickler noch etwas Zeit, um sich für die neuen Möglichkeiten und Funktionen zu rüsten, die mit der Aktualisierung ausgespielt werden. Trifft sich also gut, dass seit kurzem ein neues SDK für das Anniversary-Update bereitsteht. Um dieses nutzen zu können, müssen Entwickler den aktuellen Preview-Build 14332 auf ihren Rechnern installiert haben. Wie Microsoft ausdrücklich betont, handelt es sich bei dem Kit lediglich um eine Vorabversion, und sollte daher nur auf Test-Geräten genutzt werden, für den produktiven Einsatz eigne sich die Version noch nicht.

Auf dem jetzigen Stand bringt das SDK diverse Fehler mit. So funktioniert der Desktop App Converter (Projekt Centennial) unter Build 14332 nicht, außerdem gibt es Probleme mit dem Emulator. Alle weiteren Infos dazu gibt es im Building-Apps-for-Windows-Blog. Mehr Informationen zu Projekt Centennial haben wir übrigens in diesem Beitrag für Sie zusammengefasst.

Windows 10 Insider Preview Build 14361

Rund eine Woche nach dem Führungswechsel im Windows-Insider-Programm stellt Dona Sarkar jetzt einen neuen Windows-10-Build für Desktop und Mobile vor. Die Vorabversion trägt die Versionsnummer 14361 und kann ab sofort von Insidern im Fast Ring ausgetestet werden. Erwartungsgemäß gibt es relativ wenig Neuerungen, dafür mal wieder eine umfangreiche Liste mit Bug-Fixes.

Die meisten Neuerungen gibt es auf Desktop-Seite: So ist es etwa ab sofort möglich, Docker nativ mit Hyper-V-Containern unter Windows 10 einzusetzen. Unter Verwendung des Nano-Server-Container-OS-Image der Windows Server 2016 Technical Preview 5 lassen sich Container erstellen, ausliefern und nutzen. Des Weiteren wurden einige Verbesserungen bei Windows Ink und der Settings-App durchgeführt. Zudem wurden das Blu-Ray-Icon und das Network-Quick-Action-Icon aktualisiert. Auch eine LastPass-Erweiterung ist ab sofort für Microsoft Edge verfügbar.

Auf Mobile-Seite wurden vor allem viele kleinere Verbesserungen und Fixes vorgenommen. Dazu zählen zum Beispiel die Behebung eines Darstellungsfehlers in Edge und die Optimierung des Notification-Dismissal-Modells. Einen Überblick über alle Bug-Fixes und Neuerungen in Build 14361 bietet der Eintrag im Windows-Blog.

Build 14366 im Fast Ring verfügbar

Das geplante Release-Date für Windows 10 Anniversary rückt immer näher und Microsoft arbeitet auf Hochtouren daran, die letzten Bugs auszuräumen. Im Zuge dessen ist jetzt Windows 10 Insider Preview Build 14366 für Nutzer im Fast Ring erschienen. Wie zu erwarten, gibt es wenig Neuerungen; der Fokus liegt auf der Fehlerbeseitigung. Zwei neue Features werden Build 14366 aber doch spendiert: So ist Office Online ab sofort für Microsoft Edge verfügbar – Word, Excel, PowerPoint, OneNote und Sway Online lassen sich ohne Installation von Office selbst nutzen. Auch der Windows Store hat ein Update bekommen, dass die Performance verbessern soll. Ansonsten wurden im aktuellen PC-Build über 20 Bugs gefixt; eine Übersicht bietet wie immer der Windows-Blog.

Bug Bash geht in neue Runde & kumulatives Update

Um die Fehlersuche weiter voranzutreiben, hat Microsoft erneut zum Bug Bash aufgerufen. Bis Sonntag stehen im Feedback Hub neue Aufgaben für Entwickler bereit, um bestehende Fehler in Windows 10 zu eliminieren. Wie das Ganze genau abläuft, erklärt ein Post im Feedback Hub genauer.

Auch für Nicht-Insider gibt es Neuigkeiten: Nutzer der finalen Windows-10-Version sollten dringend die aktuellen kumulativen Updates einspielen. Dieses schließt diverse Sicherheitslücken in Windows und Office. Die kritischste Schwachstellte ermöglicht die Ausführung von Remotecode bei der Nutzung von Edge bzw. Internet Explorer.

Windows 10 Insider Preview Build 14367

Seit kurzem steht ein neuer Build mit der Nummer 14367 für Tester im Fast Ring bereit. Dies ist schon das zweite Mal in dieser Woche, dass Microsoft neue Versionen für Windows 10 ausrollt. Da der Bug Bash bereits in vollem Gange ist, konzentriert sich das Release hauptsächlich auf Fehlerbehebungen. Trotzdem gibt es auch zwei neue Features für PC-Nutzer. So gibt es für den Feedback-Hub einen neuen Shortcut: Windows + F öffnet den Feedback-Hub und fügt einen Screenshot des verwendeten Fensters bei. Zudem wurden der Handschriftenerkennung 23 neue Sprachen hinzugefügt, darunter erstmalig auch afrikanische Sprachen.

Ansonsten wurden noch einige kleinere Verbesserungen und Fixes durchgeführt, so funktionieren zum Beispiel Cross-Device-Benachrichtigungen vom PC zum Smartphone via Cortana nun zuverlässiger und schneller. Außerdem ist mit diesem Build die Desktop App Converter Preview (Project Centennial) wieder nutzbar und kann hier heruntergeladen werden. Alle weiteren Neuerungen finden sich im Windows-Blog zusammengefasst.

Windows 10 Anniversary SDK Preview Build 14366

Zeitgleich hat Microsoft auch eine neue Windows 10 Anniversary SDK Preview veröffentlicht, die in Verbindung mit Build 14366 oder höher genutzt werden kann. Bei dem Preview SDK handelt es sich um Preview-Release, das nicht in Produktion eingesetzt werden kann. Preview SDK Build 14366 beinhaltet Bug-Fixes und Änderungen an der API-Oberfläche. Einen Überblick über alle Änderungen und Neuerungen bietet der zugehörige Blogpost; das Preview SDK kann über die Developer Section heruntergeladen werden.

Build 14371 für den PC erschienen

Manchmal geht es Schlag auf Schlag: Erst gestern hat Microsoft Build 14371 für Windows 10 Mobile in den Fast Ring geschossen, jetzt steht auch die Desktop-Version parat. Zwar bringt die Preview einige kleinere neue Features mit, im Fokus stehen allerdings die zahlreichen Fehlerbehebungen. So wurde unter anderem ein Bug gefixt, der das Starten der Vorlesefunktion verhindert hat und es gibt Verbesserungen beim Herunterladen von Dateien in Microsoft Edge. Zudem bleiben die 3-D-Display-Einstellungen beginnend ab diesem Build erhalten und das Darstellungsproblem mit Icons im Info Center wurde ebenfalls gefixt. Weitere Optimierungen betreffen die VPN-Einstellungen, die Textsuche im Startmenü und das Abspielen von MPEG-2-Videos. Alle weiteren Details zum Release schildert Dona Sarkar im zugehörigen Blogbeitrag im Windows-Blog.

Build 14376 für PC & Mobile und Microsoft verrät Release-Termin

Es ist mal wieder so weit: Das Windows-Team wartet mit einem weiteren Doppel-Release auf und hat Build 14376 für die Desktop- und Mobile-Variante von Windows 10 Anniversary zur Verfügung gestellt. Bevor wir uns der neuen Preview widmen, gibt es aber erst einmal eine spannende Ankündigung, was den Launch-Termin von Windows 10 Anniversary anbetrifft: In einem Blogpost am heutigen Dienstag hat Microsoft verraten, dass die Verteilung der Jubiläumsausgabe am zweiten August erscheinen soll. Offenbar hat das Unternehmen aber etwas zu früh auf den Release-Knopf gedrückt, denn der Beitrag wurde kurz nach Veröffentlichung wieder von der Seite entfernt. Man darf also gespannt sein, ob sich diese Meldung bewahrheitet und ob noch eine offizielle Reaktion des Konzerns hierzu folgen wird.

Werfen wir nun einen Blick auf das aktuellen Release: Neue Funktionen bringt Build 14376 nicht mit, dafür wurde ein Feature gestrichen. Gemeint ist „Messaging Everywhere“, eine Funktion, die es in der Insider-Preview bisher ermöglicht hat, Textnachrichten zwischen Windows-10-Smartphones und -PCs abzugleichen. Eine Begründung hierfür liefert Dona Sarkar im Blogpost zum Release nicht, es wird lediglich darauf verwiesen, dass Skype eine bessere Erfahrung bieten könne. Ob die Funktion in einer überarbeiteten Variante wieder eingeführt wird, verrät sie ebenfalls nicht.

Darüber hinaus hat Build 14376 wieder einmal eine Reihe von Fehlerbehebungen im Gepäck. Für den Desktop hat das Entwicklerteam ein neues Store-Update (11606.1001.25) ausgerollt, das insbesondere Performance- und Stabilitätsverbesserungen mit sich bringt. Weiter wurde ein Bug im Developer Mode gefixt, der nun wieder ordnungsgemäß funktioniert. Verbessert wurde außerdem die Vorlesefunktion, in der nun physikalische Buttons unterstützt werden; damit lässt sich ab sofort die Lautstärke ändern. Weiter wird der Name von Nutzern bei Windows Hello jetzt nicht mehr doppelt angezeigt und die Anzeige des Lockscreen-Hintergrunds wurde korrigiert.

Im Bereich Mobile gibt es Verbesserungen für die Kamera-App, den digitalen Sprachassistenten Cortana und für die Verarbeitung von Links in Microsoft Edge. Zudem steht für Windows 10 Mobile ebenfalls eine Store Aktualisierung (11606.1001.25) bereit. Alle weiteren Informationen zum Release mit einer ausführlichen Beschreibung aller Verbesserungen und bestehenden Bugs findet sich im Windows-Blog.

Build 14379 für Desktop und Mobile ist raus

Ein neuer Tag, ein neuer Build: Kurz vor dem Wochenende hat das Windows-Entwicklerteam Build 14379 von Windows 10 Anniversary in den Fast Ring geschossen. Die Liste der Fehlerbehebungen fällt deutlich weniger umfangreich aus, als bei den vorangegangenen Releases. Unter anderem wurde ein Bug gefixt, der Probleme beim Anzeigen von Inhalten mit hohen DPI-Werten auf dem Bildschirm verursacht hat. Auch am Action Center hat das Entwicklerteam herumgeschraubt; zu Abstürzen bei einer hohen Anzahl verpasster Nachrichten sollte es nicht mehr kommen. Darüber hinaus haben einige Apps Verbesserungen spendiert bekommen, unter anderem Microsofts neuer Desktop App Converter (alias Projekt Centennial) und die Sticky-Notes-App. Alle weiteren Informationen zum Build finden sich im zugehörigen Blogbeitrag im Windows-Blog.

Neue Accessibility-Funktionen für eine barrierefreie Nutzung

Windows 10 Anniversary steht ab dem 2. August 2016 für Endkunden bereit, das hat Microsoft jetzt offiziell bestätigt. Neben zahlreichen neuen Features und Verbesserungen soll das erste große Update für Windows 10 auch einige Neuerungen für eine barrierefreie Nutzung mit sich bringen. Welche Änderungen auf Nutzer zukommen, die auf Bedienhilfen wie Spracheingabe und Ausgabe angewiesen sind, hat Microsoft jetzt in einem Blog-Beitrag bekanntgegeben.

Unter anderem wird die Sprachausgabe (Narrator) in zahlreichen weiteren Sprachen zur Verfügung stehen, darunter:

  • Spanisch (Mexiko)
  • Arabisch (Ägypten)
  • Finnisch (Finnland)
  • Niederländisch (Holland)
  • Türkisch (Türkei)
  • Französisch (Kanada)
  • Katalanisch (Spanien)
  • Norwegisch (Norwegen)
  • Portugiesisch (Portugal)
  • Portugiesisch (Brasilien)
  • Dänisch (Dänemark)
  • Schwedisch (Schweden)

Nach und nach soll die Sprachpalette zukünftig um weitere Sprachen ergänzt werden. Zusätzlich wurden die Tastaturkommandos vereinfacht und ein neuer Scanmodus eingeführt, der über die Tastenkombination Feststelltaste + Leertaste aktiviert werden kann. Auf Wunsch soll die Sprachausgabe außerdem tiefergehende Informationen zum Text vermitteln können –  etwa dazu, ob es sich um reinen Fließtext oder eine Überschrift handelt, welches Textformat vorliegt und welche Farbe der Text hat.

Auch was die Zugänglichkeit von Anwendungen anbetrifft, gibt es Verbesserungen. So wurde beispielsweise Microsoft Edge mit zahlreichen neuen Web-Accessibility-Standards ausgestattet – mehr Informationen dazu gibt es in diesem Beitrag – aber auch Cortana, Mail und Groove sollen diverse Anpassungen für beeinträchtigte Nutzer bringen.

Um Entwicklern die Arbeit bei der Erstellung von Accessibility-Funktionen zu erleichtern, hat Microsoft außerdem zahlreiche Tools aus dem Windows-Ökosystem überarbeitet. Unter anderem hat das Visual-Studio-App-Analyse-Tool ein Update spendiert bekommen, das Entwickler fortan beim Auffinden und Ausmerzen von Problemen bezüglich der Accessibility unterstützen soll. Darüber hinaus bringt die Universal Windows App-Plattform nun bessere Unterstützung für Mnemonics mit. Mehr Informationen dazu und eine ausführliche Beschreibung aller genannten Änderungen finden Interessierte im Windows-Blog.

Build 14383 für PC und Mobile und dazugehörige SDK-Version veröffentlicht

Microsoft hat kürzlich Build 14383 für PCs und Mobile für Windows Insider im Fast Ring veröffentlicht. Die Vorschauversion bringt keine Neuigkeiten an der Feature-Front mit – auf dem jetzigen Stand hat das Release bereits den Feature-Complete-Status erreicht – dafür aber einige Fehlerbehebungen und Optimierungen.

Wie Windows-Insider-Chefin Dona Sarkar im Blogpost zum Release schreibt, läutet das Windows-Entwicklerteam derzeit den Endspurt hin zum ersten großen Update für Windows 10 ein. Aktuell arbeite man daran, den finalen Code “einzuchecken“, um Windows 10 Anniversary am 2. August zu veröffentlichen. Noch sei die die Entwicklung aber nicht ganz abgeschlossen, sodass es bis dahin noch den ein oder anderen Build geben wird.

Die Verbesserungen betreffen sowohl die Desktop- als auch die mobile Variante des OS. Unter anderem wurde das Tastaturkürzel zum Aufrufen von Cortana im Zuhörmodus auf Win + Shift + C geändert. Der Link zu „Erhalte mehr Erweiterungen aus dem Store“ im Erweiterungs-Bereich von Microsoft Edge führt jetzt zudem direkt in den Store, in dem bereits eine Reihe von Extensions verfügbar sind. Außerdem werden Änderungen an den Schnellzugriffsfunktionen im Aktion Center beginnend ab diesem Build über Updates  ausgespielt. Darüber hinaus wurde ein Bug gefixt, der bisher dafür sorgte, dass einige Grafikeinstellungen der Explorer abstürzten, wenn ein Tooltip angezeigt wurde. Weitere Optimierungen betreffen die Akkuleistung von Mobilgeräten unter Windows 10, die Groove-Musik-App und das Visual-Voicemail-Setup.

Neben Build 14838 hat das Windows-Team auch eine neue Version des Windows 10 Anniversary SDK an den Start gebracht. Da es sich dabei um ein Pre-Release handelt, ist es allerdings noch nicht für den  produktiven Einsatz geeignet. Microsoft rät Entwicklern daher ausdrücklich dazu an, das SDK ausschließlich auf Test-Maschinen zu installieren. Neben diversen Fehlerbeseitigungen bringt die neue SDK-Version einige Änderungen unter der Haube mit, die vor allem den Oberflächenbereich von APIs betreffen.

Einen ausführlichen Überblick über alle Neuerungen im aktuellen Build bietet der zugehörige Eintrag im Windows-Blog. Mehr Details zum SDK gibt es im Beitrag „Windows 10 Anniversary SDK Preview Build 14383 Released“; Feature-Requests können im Windows-Platform-UserVoice-Forum abgegeben werden.

Build 14385 (Mobile & PC) verfügbar

Das Windows-Team befindet sich auf der Zielgeraden zur Veröffentlichung von Windows 10 Anniversary am 2. August und veröffentlicht derzeit einen Build nach dem anderen. Kurz vor dem Wochenende ging eine weitere Preview für Desktop und Mobile an den Start und das nur wenige Tage nach dem Release von Build 14383. Die aktuelle Version trägt die Nummer 14385 und hat mehrere hundert Fehlerbehebungen im Gepäck, die laut Aussage von Windows-Insider-Chefin Dona Sarkar so schnell wie möglich an Insider ausgespielt werden sollten.

Insbesondere die Desktop-Version kann von den Aktualisierungen profitieren. So wurde die Akkulaufzeit von Surface-Geräten optimiert und ein Bug behoben, der Spotify beim Abspielen von Musik manchmal zum Absturz brachte. Auch die Edge-Extensions LastPass und AdBlock wurden überarbeitet und sollten jetzt wieder die korrekten Kontextmenüelemente in Microsoft Edge anzeigen. Zudem wurde ein Bug ausgemerzt, der in Google-Chrome-Fenstern in der maximierten Ansicht dazu führte, dass Seiten am oberen Rand abgeschnitten wurden.

Aber auch an der Mobile-Front gibt es zahlreiche Verbesserungen. PDF-Dateien in Microsoft Edge können ab sofort wieder problemlos geöffnet und verwendet werden. Zudem wurde die Akkulaufzeit für ältere Geräte wie zum Beispiel das Lumia 839, 930 und 1520 optimiert. Außerdem ist es bei Dual-Sim-Einstellung nun wieder möglich, einen Namen für jede SIM zu vergeben.

Einen ausführlichen Überblick über alle Neuerungen sowie bestehende Bugs finden Interessierte wie immer im Windows-Blog.

Build 14388 für PC und Mobile & neue SDK-Preview erschienen

Es geht weiter im Takt: Ab sofort steht Build 14388 für PC und Mobile im Fast Ring bereit. Wie Windows-Insider-Chefin Dona Sarkar im Blogpost zum Release schreibt, bringt die neue Vorabversion rund 44 Fehlerbehebungen mit, die vor allem auf Stabilitätsverbesserungen und eine verbesserte Akkuleistung abzielen; neue Funktionen gibt es dagegen keine. Sowohl die mobile als auch die Desktop-Variante haben ein Store-Update auf die Version 11606.1001.39 erhalten. Damit einher gehen diverse Bugfixes, die allerdings nicht näher beschrieben werden. Zudem wurde ein Problem mit Tastatur-Kurzbefehlen beim Narrator behoben. Ein weiterer Fix dieser Vorlesefunktion betrifft die Anzeige von Datum und Uhrzeit, die jetzt wieder problemlos funktioniert. An der Mobile-Front wurde außerdem das Problem mit dem nicht auftauchenden Keyboard im InPrivate-Modus von Microsoft Edge gefixt. Darüber hinaus wurde ein Bug mit im Hintergrund laufenden Apps aus der Welt geschafft.

Mit dem neuen Build hat das Windows-Team auch gleich das zugehörige SDK in der Preview-Version 14388 ausgespielt. Die Vorabversion kann über diesen Downloadlink heruntergeladen werden, eignet sich allerdings noch nicht für den produktiven Einsatz. Die Details zu den Neuerungen hat das Windows-Team im Blog-Beitrag zum Release ausgespart, was wohl darauf schließen lässt, dass es außer kleineren Bugfixes keine gravierenden Änderungen gibt. Feedback und Verbesserungsvorschläge können wie immer im Windows-Platform-UserVoice-Forum abgegeben werden.

Alle weiteren Informationen zu den Releases gibt es im jeweiligen Eintrag im Windows-Blog: Windows 10 Insider Preview Build 14388 for PC and Mobile & Windows 10 Anniversary SDK Preview Build 14388.

Build 14390 für Mobile und Desktop mit neuer Edge-Extension veröffentlicht

Der Release-Termin von Windows 10 Anniversary rückt näher und Microsoft legt mit einem neuen Build für Desktop und Mobile nach, der die beiden Systeme auf die Versionsnummer 14390 hebt. Viel Neues hat Windows-Insider-Chefin Dona Sarkar im Blog-Beitrag zum Release nicht zu berichten: Mit an Bord hat die Vorabversion eine neue Extension für Microsoft Edge namens Amazon Assistant. Die Browsererweiterung soll unter anderem Kaufentscheidungen vereinfachen und bietet Produktvergleiche sowie Shortcuts zu beliebten Amazon-Destinationen in der Nähe des Anwenders.

Darüber hinaus bringt der neue Build so kurz vor dem finalen Release am 2. August keine nennenswerten Änderungen mit. Sarkar warnt allerdings erneut vor den geänderten Einstellungen im Windows-10-Mobile-Backup und bittet Insider nachdrücklich darum, das aktuelle Release intensiv zu testen – Feedback kann wie immer im Feedback Hub abgegeben werden. Alle weiteren Details zu Build 14390 finden Interessierte im Windows-Blog.

Build 14393 (Desktop & Mobile) – RTM-Status erreicht?

Im Fast Ring ist seit kurzem mal wieder ein neuer Build mit der Nummer 14393 verfügbar – womöglich handelt es sich dabei aber nicht um irgendeinen Build, sondern um die RTM-Version, die ab dem 2. August in den Händen der Nutzer landen wird. Das zumindest wird aktuell wild auf Twitter und Co. spekuliert ; und wenn man sich den Blog-Post zum Release ansieht, der neben wenigen Bugfixes und einer deutlich geschrumpften Liste mit bestehenden Bugs nicht viel Neues hergibt, scheint das gar nicht mal so abwegig. Trotzdem – eine offizielle Bestätigung von Microsoft gibt es hierzu nicht.

Wie Windows-Insider-Chefin Dona Sarkar schreibt, wurde in der Desktop-Variante die Zuverlässigkeit von Start, Cortana und dem Info-Center verbessert. Außerdem werden iPods nun als Massenspeicher-Geräte erkannt. Weitere Fixes gibt es an der Mobile-Front: Unter anderem wurde ein Battery Drain bei der Synchronisation von Voicemail-Nachrichten auf Dual-Sim-Geräten behoben. Darüber hinaus sollte der Voice Recorder nun wieder ordnungsgemäß angezeigt werden und es wurden mehrere Bugs bei der Nutzung von Dual-SIM gefixt. Alle weiteren Details zum Release gibt es wie immer im Windows-Blog.

Windows-10-Anniversary-Release naht – weiter geht´s mit Redstone 2

Morgen ist es endlich soweit, dann gibt Microsoft den Startschuss für die Verteilung von Windows 10 Anniversary – dem ersten großen Update von Windows 10, rund ein Jahr nach Veröffentlichung des neuen Microsoft-OS. Damit ist der Entwicklung von Windows 10 aber noch längst kein Ende gesetzt: Als Windows as a Service soll das OS auch weiterhin kontinuierlich in Form von Windows-Updates mit neuen Funktionen aktualisiert werden.

Natürlich wird es auch mit dem Windows-Insider-Programm weitergehen. Wie Windows-Insider-Chefin Dona Sarkar jetzt in einem aktuellen Blogpost mitteilt, soll es erste Preview-Builds von Redstone 2 – so der Codename der nächsten Windows-Version – bereits im August geben. Erscheinen soll das Update im April 2017 – so zumindest die bisherige Planung des Windows-Entwicklerteams. Angeblich will sich das Team bei dieser Version mehr auf Windows 10 Mobile konzentrieren, wie genau das aussehen wird, ist allerdings nicht bekannt.

Übrigens: Wer sich vor dem Release der Jubiläumsausgabe mit Windows-Wallpapers eindecken will, findet die neueste Auswahl hier:

Windows 10 Build 14393.10: Letztes Update vor dem Release

Noch heute wird Microsoft mit der Verteilung von Windows 10 Anniversary beginnen; eine konkrete Zeitangabe zum Startschuss gibt es zwar nicht, aber der Countdown läuft. Überraschend hat das Windows-Team zuvor aber noch einmal auf den Release-Knopf gedrückt und einen weiteren Desktop-Build mit der Nummer 14393.10 in den Fast Ring geschossen – das teilte Windows-Insider-Chefin Dona Sarkar jetzt via Twitter mit. Dabei handelt es sich nunmehr um das dritte kumulative Update für 14393 –  dem RTM-Build des Anniversary-Updates.

Einen Changelog zum Release hat das Windows-Team nicht veröffentlicht, daher gibt es auch keine Informationen dazu, welche Fixes die Aktualisierung mit sich bringt. Hauptsächlich dürfte es sich allerdings um kleinere Änderungen handeln, die der neuen OS-Version den letzten Feinschliff verpassen sollen.

Windows 10 Mobile Anniversary – Neuerungen im Überblick

Neben der Desktop-Variante hat Microsoft am 17. März 2016 nach langer Zeit des Wartens endlich auch die finale Version von Windows 10 Mobile zur Verfügung gestellt. Der offizielle Rollout-Build, der bereits im Februar als kumulatives Update ausgespielt wurde, trug die Nummer 10586.107 – mit anschließendem Update auf  Build 10586.164. Seither arbeitet Microsoft daran, die offizielle Version des OS via Updates weiter zu verbessern. Zuletzt wurde Build 10586.242 mit einer Reihe von Fehlerbehebungen ausgespielt – wie es aussieht, könnte eine weitere Aktualisierung schon bald folgen.

Windows-10-Mobile-Build-10586.306 im internen Test

Wie die Kollegen von MSPoweruser schreiben, wurde jetzt intern bei Microsoft Build 10586.306 zum Testen freigegeben. Sollten in der Vorabversion keine größeren Probleme auftauchen, könnte sie schon bald für Tester zur Verfügung stehen. Informationen dazu, welche Änderungen der Build mit sich bringt, gibt es jedoch nicht; aller Wahrscheinlichkeit nach werden aber vor allem Bugfixes und kleinere Verbesserungen im Vordergrund stehen. Sobald es weitere Informationen gibt, werden wir Sie hier darüber auf dem Laufenden halten.

Build 14342 für Tester im Fast Ring erschienen

Nachdem Microsoft vergangene Woche Build 14342  für den PC bereitgestellt hat, steht die neue Preview jetzt auch in der Mobile-Version für Tester im Fast Ring bereit. Genau wie das Desktop-Release bringt die Smartphone-Variante die Swipe-Navigation im Microsoft-Edge-Browser zurück. Damit ist es ab sofort möglich, via Vor- und Zurückwischen auf dem Bildschirm zur vorherigen Webseite zurück zu gelangen. Wie auf der Build-Konferenz 2016 bereits angekündigt, soll es zudem schon bald Apps für Webseiten geben, außerdem hat das Windows-Entwicklerteam Verbesserungen am Feedback Hub umgesetzt.

Auch die Liste der Fehlerbehebungen ist lang. Unter anderem wurden Probleme beim Installieren neuer Builds und ein Bug bei nicht-englischsprachigen Keyboards behoben. Daneben hat das Entwicklerteam den Look von Media-Controls auf dem Lockscreen aufpoliert und an diversen weiteren Stellen Optimierungen vorgenommen. Wie immer gibt es allerdings auch einige bekannte Probleme. So gaben einige Nutzer an, dass ihr Gerät bei dem auf die Installation des Updates folgenden Neustart beim Windows-Logo eingefroren sei. Microsoft betont jedoch, dass es sich dabei um einen Irrtum handelt, und auch wenn es so aussieht, als sei das Gerät eingefroren, arbeite das Smartphone im Hintergrund weiter.

Eine ausführliche Liste mit allen Bugfixes und bekannten Fehlern findet sich wie immer im Windows-Blog. Hier beschreibt Windows-Insider-Chef Gabe Aul auch alle weiteren Neuerungen, die mit dem neuen Preview-Build einhergehen.

Build 14342.1003 im Fast Ring verfügbar

Der neue Build von Windows 10 Mobile ist kaum eine Woche draußen, da schießt Microsoft bereits den nächsten nach, der die Vorabversion von Windows 10 Anniversary auf die Nummer 14342.1003 hebt. Die neue Preview bringt die gleichen Funktionen mit, die auch in Build 14342 enthalten sind, allerdings gibt es einige zusätzliche Fixes und Stabilitätsverbesserungen. Ein Changelog zum Release ist nicht verfügbar, daher gibt es auch keine näheren Informationen zu den Änderungen. Dass der Build besser laufen dürfte, als sein Vorgänger, steht allerdings außer Frage. Sobald neue Infos verfügbar sind, werden wir den Beitrag an dieser Stelle aktualisieren.

Build 14356 im Fast Ring verfügbar und Chef-Wechsel beim Insider-Programm

Tester im Fast Ring können seit kurzem einen neuen Build von Windows 10 Mobile ausprobieren. Bevor wir die neue Testversion mit der Nummer 14356 näher vorstellen, gibt es aber erst einmal eine weitere Änderung für das Windows-Insider-Programm zu verkünden. Bisher war Windows-Insider-Chef Gabe Aul der Kopf hinter dem Programm, dieser verabschiedet sich nun aber von seinem Posten und übergibt das Zepter an seine Kollegin Dona Sarkars. Schon seit Monaten habe Aul bemerkt, dass er nicht hundert Prozent für seinen Job beim Engineering-Systems-Team und gleichzeitig hundert Prozent für die Windows Insider geben kann. Aus diesem Grund habe er sich entschieden, sich künftig voll und ganz hinter die Arbeit beim Engineering-Team zu stemmen, einen würdigen Nachfolger für das Insider-Programm hat er ja bereits gefunden. Dona Sarkar ist schon seit neun Jahren im Unternehmen; in den Anfängen arbeitete sie an der Bluetooth- und Blu-ray-Integration von Windows Vista. Wie ihr Einfluss das Insider Programm verändern wird, wird sich zeigen.

Kommen wir nun zur neuen Insider-Preview, die vor allem einige Änderungen für Cortana mit sich bringt. Die digitale Sprachassistentin unterstützt jetzt die Synchronisation zwischen Smartphone und PC. Unter anderem werden Benachrichtigungen von Messegern, Text-Nachrichten, Social-Media-Hinweise und SMS-Texte auf dem PC angezeigt. Über Cortana ist es nun außerdem möglich, Fotos vom Handy auf den PC zu senden. Alles was man dazu braucht ist ein simples Sprachkommando („send this photo to my PC“). Darüber hinaus gibt es eine neue Animation für Cortana, die anzeigt, dass die Sprachassistentin zuhört, wenn man gerade spricht.

Auch die Liste an Bug-Fixes ist lang, eine ausführliche Übersicht findet sich wie immer im Windows-Insider-Blog. Hier können auch alle weiteren Änderungen der neuen Vorabversion nachgelesen werden.

Build 14364 im Fast Ring erschienen

Auch für Windows 10 Mobile gibt es einen neuen Build im Insider-Programm: Build 14364 bringt allerdings keine neuen Funktionen mit sich, sondern beschränkt sich auf Bug-Fixes und Verbesserungen der bestehenden Features. Beispielsweise wurden in der Settings-App einige Schönheitskorrekturen am User Interface durchgeführt. Zudem wurden einige Probleme mit Edge und Cortana behoben. Einen ausführlichen Überblick über alle Änderungen bietet der Eintrag im Microsoft-Blog. Übrigens sind auch alle Mobile-Nutzer zum Bug Bash aufgerufen.

Windows 10 Insider Preview Build 14367

Auch für Mobile-Nutzer steht seit kurzem ein neuer Build mit der Nummer 14367 für Tester zur Verfügung. Neue Features gibt es allerdings nicht, im Zuge des Bug Bash wurden lediglich Bug-Fixes vorgenommen. Dabei fällt vor allem eine Neuigkeit ins Auge, die die Entwicklerherzen höher schlagen lässt: Via Visual Studio 2015 Update 2 lassen sich Apps auf einem Smartphone installieren.

Außerdem wurde der Stromverbrauch von Edge im Hintergrund verringert, Cortana-Erinnerungen werden wieder korrekt gespeichert und Fehler bei Verbindungsgeschwindigkeit und beim Stromsparmodus wurden behoben. Zudem wurde eine Funktion komplett entfernt: Das Kids-Corner-Feature wurde laut Dona Sarkar einfach zu wenig genutzt, um eine Weiterentwicklung zu rechtfertigen. Ausführliche Informationen bietet wie gewohnt der Eintrag im Microsoft-Blog.

Build 14371 im Fast Ring verfügbar

Insider im Fast Ring können ab sofort einen neuen Build von Windows 10 Mobile ausprobieren. Die Vorabversion trägt die Nummer 14371 und bietet ein bekanntes Bild: Wie Windows-Insider-Chefin Dona Sarkar im Blogpost zum Release schreibt, hat sich das Entwicklerteam vornehmlich auf Bugfixes konzentriert. Eine spannendes neues Feature kann der Build trotzdem aufweisen, allerdings aktuell nur für Tester in den USA:  „Tap to Pay“ in Microsoft Wallet – Microsofts cloudbasierter Zahlungstechnologie für mobile Zahlungen. Mehr Informationen dazu gibt es im zugehörigen Blogbeitrag im Windows-Blog.

Die Liste der Fehlerbehebungen ist lang: Beispielsweise wurde ein Problem gefixt, bei dem das Symbol für Einstellungen  nicht korrekt angezeigt wurde. Daneben wurden Verbindungsprobleme über Bluetooth und ein Bug beim Scrollen innerhalb von UWP-Apps behoben. Weiter sollte die Nutzung von Cortana am Sperrbildschirm wieder fehlerfrei funktionieren und die Geschwindigkeitsschwierigkeiten bei der Vorlesefunktion gehören ebenfalls der Vergangenheit an. Für ausführlichere Details und alle weiteren Infos empfiehlt sich ein Blick in den Windows-Blog.

Build 14372 für Desktop und Mobile verfügbar

Die Entwicklungen an Windows 10 Anniversary laufen auf Hochtouren, fast täglich wird eine neue Preview der Jubiläumsausgabe in den Fast Ring geschossen. Für Desktop und Mobile hat das Entwicklerteam jetzt Build 14372 zur Verfügung gestellt, dieser legt im Vergleich zur Vorgängerversion allerdings nur einen kleinen Versionssprung hin – die Neuerungen halten sich dementsprechend in Grenzen.

Auf dem aktuellen Stand gehe es dem Team vor allem darum, bestehende Bugs in der neuen Windows-Version auszumerzen. Um weitere Fehler schnellstmöglich auffinden und beheben zu können, sei es daher wichtig, aktuelle Builds möglichst direkt auch an Insider auszuliefern – so Dona Sarkar im Blogpost zum Release.

Wie Sarkar weiter schreibt, enthält Build 14372 vornehmlich Performance- und Stabilitätsverbesserungen. Neue Funktionen gibt es nicht, denn die Vorabversion hat mittlerweile den Feature-Complete-Status erreicht. Ein gutes Zeichen, schließlich soll die neue Version Ende Juli auf den Markt ausgespielt werden. Alle weiteren Infos zum Build sowie eine ausführliche Liste mit allen Fehlerbehebungen und bekannten Bugs gibt es wie immer im Windows-Blog.

Windows 10: Ende des Gratis-Upgrade-Angebots naht

Wie bereits erwähnt, will Microsoft im Sommer 2016 mit der Verteilung von Windows 10 Anniversary beginnen. Etwas konkretere Spekulationen besagen, dass die Jubiläumsausgabe am 29. Juli, also auf den Tag genau ein Jahr nach der finalen Veröffentlichung von Windows 10 erscheint. Am gleichen Tag soll auch das kostenlose Upgrade-Angebot für Nutzer von Windows 7 und 8.1 enden. Bisher gibt es keine offiziellen Informationen dazu, ob es eine Verlängerung des Angebots geben wird, und welche Kosten nach Ablauf der Aktion anfallen. Wir halten euch hier über alle Neuerungen, die es in Bezug auf die Kostenfrage gibt, auf dem Laufenden.

Windows 10 für Geräte unter 9 Zoll weiterhin kostenlos

Vor kurzem hat Microsoft die geänderten Hardwareanforderungen für Windows 10 und Windows 10 Mobile vorgestellt. Hersteller (OEMs) haben damit mehr Optionen bei der Erstellung von Devices, die mit dem neuen Microsoft-OS ausgespielt werden sollen. So wurde die bisher gültige maximale Bildschirmgröße von 7,9 Zoll auf 8,9 Zoll angehoben. Doch was bedeuten diese neuen Hardwareanforderungen eigentlich für die Windows-10-OEM-Preise? Um Licht ins Dunkel zu bringen haben die Kollegen von WinBeta mal etwas genauer bei Microsoft nachgefragt und die folgende Antwort von einem Microsoft-Sprecher erhalten:

I can confirm that Windows 10 on less than 9” consumer tablets continues to be available at $0 (no change).

Bei Geräten mit einer Größe von unter 9 Zoll – dazu zählen Tablets und auch Smartphones – werden also auch weiterhin keine Lizenzkosten für Windows 10 anfallen. Das deckt sich mit den Aussagen, die der Microsoft bereits auf der Build-Konferenz 2014 zu diesem Thema getroffen hat. Wie es bei größeren Geräten aussieht, ist allerdings nach wie vor unklar.

Aufmacherbild: Athletic man starting evening jogging von Shutterstock / Urheberrecht: Lebedev Roman Olegovich

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