Neue 3D-Features für Windows 10

Windows 10 Creators Update – das Rollout
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Zwar kann das Windows 10 Creators Update schon seit einer Woche manuell heruntergeladen werden, der offizielle Startschuss für das allgemeine Rollout fällt jedoch erst heute. Aber wieso wurde die neue Version eigentlich Creators Update getauft?

Mitglieder des Windows 10 Insider Programs haben die Entwicklung des Creators Updates seit Monaten Build für Build verfolgen können und seit letzter Woche kann es auch von Nicht-Insidern manuell heruntergeladen werden. Heute aber startet das Rollout des Windows 10 Creators Updates ganz offiziell.

Die erste Welle des Rollouts wird sich auf die Desktop-Version des Updates beschränken und zunächst neuere Geräte anvisieren. Bei ihnen konnte über die Preview Builds bereits sichergestellt werden, dass sie kompatibel sind. Nach Abschluss der ersten Rollout-Welle mit Feedback und Bugfixes folgt dann die nächste Welle – und so fort.

Wieso eigentlich Creators Update?

Als Innovationen bringt das Creators Update unter anderem neue 3D-Features mit, die es Anwendern ermöglichen sollen, 3D-Inhalte leichter zu erstellen, zu teilen, darzustellen. Die Aktualisierung wendet sich also offensichtlich vor allem den Bedürfnissen der kreativen Anwender zu.

Die Highlights

Zu den Highlights der Neuerungen gehört sicherlich die 3D-Version von Paint. Die klassischen Zeichenmöglichkeiten wie Pinsel, Radierer usw. stehen natürlich weiterhin zur Verfügung. Zusätzlich können nun aber noch 3D-Modelle erstellt und 3D-Vorlagen bearbeitet werden.

Auch der Bereich Security hat einiges an Zuwendung erfahren. Neue Features für die Windows Defender Advanced Threat Protection (ATP) sollen Unternehmen besseren Schutz vor Cyber-Angriffen bieten. Dazu zählt auch der Datenschutz auf Nutzerseite: Microsoft informierte kürzlich ziemlich ausführlich über die über Nutzern erhobenen Daten und stellt zudem die Option „Express-Einstellungen“ bei der Ersteinrichtung von Windows 10 nicht mehr zur Verfügung. So werden Nutzer quasi dazu gezwungen, sich intensiver mit dem Schutz ihrer eigenen Daten auseinander zu setzen.

Weiterhin will Microsoft im Rahmen von Windows as a Service die Download-Größen von Updates verkleinern. Nach dem Creators Update sollen Updates dank „differential downloads“ nur noch die Änderungen im Vergleich zur aktuell installierten Version beinhalten. Die Größe der benötigten Download-Pakete soll sich dadurch um ca. 35 Prozent reduzieren.

Zu der langen Liste der kleineren Änderungen zählt unter anderem auch ein neuer Skalierungsmodus, der in den Kompatibilitätseinstellungen älteren Programmen zu schärferer Darstellung verhelfen kann. Außerdem legt das Creators Update den Grundstein für kommende Virtual- und Augmented-Reality-Projekte, die auch in Zusammenarbeit mit anderen Hardware-Herstellern entstehen werden.

Insgesamt handelt es sich beim Creators Update jedoch um ein eher kleines Major Update, das Nutzern im Vergleich zum Anniversary Update eher kleine Verbesserungen statt großer neuer Features beschert.

Nächster Halt: Redstone 3

Das Rollout des Creators Updates beginnt gerade erst, aber Microsoft steckt schon mitten im Entwicklungsprozess des nächsten großen Updates, das uns wahrscheinlich gegen Ende des Jahres erreichen wird. Über das Update, das bisher noch Redstone 3 genannt wird, ist bisher noch nicht viel bekannt. Nur, dass der erste Preview Build 16170 sich mit Optimierungen für OneCore beschäftigt.

Windows 10 Release Cadence

Veröffentlichungsplan Windows-10-Updates (Quelle: Channel9/Microsoft)

Rollout für mobile Version ab 25. April

Für den 25. April – also zwei Wochen nach der Veröffentlichung der Desktop-Version – ist dann auch das Rollout der mobilen Version des Creators Updates angekündigt. Hierfür sind ebenfalls mehrere Runden geplant. Das Microsoft-Team hat darauf hingewiesen, dass die Verfügbarkeit des Creators Updates für Mobile von Hersteller, Gerätemodell, Land und Service Provider abhängig sein kann, und daher keine exakten Daten genannt werden können.

 

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