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Erste Features des Creators Updates können getestet werden

Windows 10 Insider Preview Build 14959 für Mobile & PC erschienen
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Microsoft hat erstmals nach seinem letztwöchigen Event einen neuen Windows 10 Insider Preview Build in den Fast Ring geschossen: Build 14959 lässt Insider erstmals neue Features des kommenden Creators Updates nutzen. Allerdings kann der Build nur mit je einem neuen Feature für Windows 10 Mobile und Windows 10 Desktop auftrumpfen; der Rest konzentriert sich auf Fehlerbehebungen.

Eine knappe Woche nach dem Release von Windows 10 Insider Preview Build 14955 hat Windows-Insider-Chefin Dona Sarkar eine neue Preview für das Creators Update vorgestellt. Der neue Build trägt die Nummer 14959 und steht ab sofort für Insider im Fast Ring zur Verfügung – sowohl für die Mobile- als auch die Desktop-Version des Betriebssystems.

Windows 10 Insider Preview Build 14959 – das ist neu

Wie bereits angedeutet, müssen sich Windows Insider in puncto neue Features in Geduld üben. Der Großteil der Neuerungen, die auf dem Microsoft-Event vergangene Woche vorgestellt wurden, wird erst in den nächsten Wochen mit weiteren Builds ausgeliefert werden. Der Startschuss ist jetzt aber mit dem Release von Windows 10 Insider Preview Build 14959 gefallen.

Zu den Highlights der neuen Test-Version des Creators Updates zählen zwei neue Features. So wurde der Insider-Build für Windows 10 Mobile erstmals über die Unified Update Platform (UUP) verteilt. Diese Plattform soll bestehende Update-Probleme – wie zum Beispiel zu hohen Datenverbrauch, langsame Update-Suche und ressourcenintensive Updates – beheben. Mit dem Creators Update soll UUP auf allen Windows-10-Geräten zum Einsatz kommen; als nächstes sind Updates via UUP für Desktop-Geräte geplant, danach folgen die HoloLens und IoT-Devices.

Auch Desktop-Nutzer dürfen sich über eine Neuerung freuen: Ab sofort lässt sich die Anzeige-Skalierung von virtuellen Maschinen steuern. Im View-Menü wurde eine Zoom-Option hinzugefügt, die ein Überschreiben der Standard-Skalierung ermöglicht. Gleichzeitig wurde auch ein Problem behoben, bei dem einige VMs nach dem Vollbildmodus die Remote-Desktop-Verbindungsleiste nicht anzeigten. Am Feintuning wird derzeit allerdings noch gearbeitet.

Verbesserungen und Fixes für Windows 10 Mobile

Neben den beiden Major-Features gab es auch eine ganze Reihe an Verbesserungen und Fixes für Windows 10 Mobile. Dazu zählt beispielsweise eine mit Performance- und UI-Verbesserungen aktualisierte Seite für die Datennutzung in den Einstellungen. Außerdem wurden mehrere Probleme behoben, darunter eines mit dem Hinzufügen von Karten in Waller und dem Bezahlen via tap-to-pay. Ebenfalls wurde dafür gesorgt, dass sich das Startmenü nicht länger im Task Switcher schließen lässt.

Des Weiteren sind jetzt wieder die fehlenden Einstellungen unter Einstellungen | System | Phone vorhanden. Auch Groove Music sollte jetzt wieder im Stromsparmodus funktionieren, genau wie Copy&Paste. Zudem wurde ein Problem behoben, das beim Deaktivieren von „Let apps automatically use this VPN connection“ zum Aufhängen der Einstellungen führte.

Das Windows-Team weist im Übrigen daraufhin, dass es in den nächsten Wochen nicht möglich sein wird, weitere Sprachen, Tastaturen und Sprachpakete zu installieren.

Verbesserungen und Fixes für Windows 10 Desktop

Auch für Nutzer der Desktop-Version von Windows 10 gibt es weitere Verbesserungen zu bestaunen: So wurde etwa ein Problem mit den automatischen Helligkeitseinstellungen behoben und auch Update-Probleme mit einigen Apps wie Outlook Mail und Calendar wurden beseitigt. Zudem können Insider sich nun wieder an einem mit einer Domäne verbundenen PC offline anmelden.

Auch das Auswerfen einer SD-Karte sollte nun nicht mehr zu einem Systemabsturz führen. Ebenfalls wurde ein Problem mit der Bilderdarstellung auf dem Spotlight-Sperrbildschirm behoben; auch das Öffnen einer App aus einer anderen App heraus funktioniert nun wieder im Tablet-Modus.

Ausführliche Informationen zu allen Neuerungen, Änderungen und bestehenden Problemen mit Build 14959 finden sich wie gewohnt im Microsoft-Blog.

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