PHP Magazin 1.17
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Angular 2

Erhältlich ab: November 2016
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Carsten Eilers, Michael Firnkes, Eric Hambuch, Tam Hanna, Max Kleiner, Simon Kölsch, Thomas Kruse, André Meixner, Manuel Rauber, Michael Rohrlich, René Schröder, Karsten Sitterberg, Sebastian Springer, Dennis Wilson

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Von Inspiration zu Innovation

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit dem Thema Inspiration ist es so eine Sache: Man sollte sich nicht verordnen, sie immer sofort in Innovation ummünzen zu müssen. Will sagen, dass es durchaus kontraproduktiv sein kann, sich einen Zeitraum vorzunehmen, in dem man sich von frisch erlangten Einflüssen auf einen neuen Weg bringen lassen möchte.

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich während der International PHP Conference in einem Hotel in München in der Lobby, habe die Kopfhörer im Ohr und versuche, jede Menge dieser Eindrücke zu verarbeiten. Nicht alle davon sind neu, aber die letzten zwei Tage habe ich unzählige Gespräche geführt und mindestens ebenso viele Einflüsse in mich aufsaugen können. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, in dem der Druck des Magazins immer näher rückt und ich ein Editorial abgeben muss. Gar nicht so leicht, in diesem Moment all die Eindrücke, die Strömungen zu bündeln und zu kanalisieren. Man muss eindeutig darauf vertrauen, dass all die Themen nachhallen werden.

Generell sollte man das viel öfter tun; das ist eine der Lehren, die ich aus München mit nach Hause nehmen werde. Dass man nicht immer der nächstbesten Sau, die durchs Dorf getrieben wird, hinterherrennen sollte, ist klar. Doch oft genug ist es so, dass man zunächst einen vollkommen falschen Eindruck davon hatte, was sich hinter Buzzword X oder Hypetechnologie Y verbergen könnte, oder eben auch nicht. Denn, und das ist eine spannende Erkenntnis wie ich finde, es scheint mir des Öfteren so zu sein, dass verschiedenste Menschen in den verschiedenen Strömungen der IT ganz eigene Geheimnisse, Vorteile und Drawbacks sehen.

Zu den einzelnen Ansichten kann man nun stehen wie man möchte, aber es zeugt mehr als deutlich davon, dass mit ein wenig Abstand gar nicht mehr alle Katzen grau sind; und erst recht nicht alles Gold ist, was glänzt. Das beginnt ja schon beim Reizthema Microservices, das für die einen die möglichst atomare Aufteilung einer Applikation in möglichst viele kleine Services ist – mit dem Ziel der maximal möglichen Resilienz. Andere hingegen sehen darin einen Ansatz, Units zu schaffen, in denen ganz nach DevOps-Vorlebe Abgesandte unterschiedlichster Abteilungen Hand in Hand mit „embedded“ Entwicklern an der Perfektionierung einzelner businesskritischer Teile der Anwendung arbeiten können. Letzteres ist übrigens – obwohl vom klassischen Hintergedanken wohl am weitesten entfernt – eine Interpretation, mit der ich mich relativ leicht anfreunden kann.

Nun sitze ich immer noch hier, nehme ein geschäftiges Treiben um mich herum wahr. Dabei muss ich ein wenig lächeln, denn ich habe das Gefühl, dass es genauso in der IT aussehen könnte. All die Menschen stehen für Technologien und Strömungen, die sich begegnen, kreuzen, Bindungen eingehen und etwas Neues entstehen lassen, oder sich begegnen und nach Diskussionen wieder auseinandergehen – als neue Strömung oder Technologie, da man sich etwas von der jeweils anderen Partei abschauen konnte.

Ich werde ein paar Tage brauchen, diese Konferenz auf mich wirken zu lassen, aber es wird sich lohnen. Ab und an schadet es nicht, sich ein wenig zurückzulehnen, Dinge wirken und sie nach ein paar Tagen mit einem klaren Kopf Revue passieren zu lassen. Probieren Sie es einfach mal aus.

Ihr
Tom Wießeckel


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