PHP Magazin 3.16
PHP Magazin 3.16

Laravel

Erhältlich ab: März 2016
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Mathias Bachmann, Ralf Eggert, Carsten Eilers, Roland Golla, Scott McCarty, Michael Rohrlich, René Schröder, Sebastian Springer, Kevin Trieloff, Dennis Wilson

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„Ein Blick über den Tellerrand kann nie schaden.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Geschmäcker sind verschieden. So hat jeder von uns seinen eigenen Stil, seine ganz persönlichen Vorlieben und sehr individuelle Herangehensweisen, wenn es darum geht, Probleme zu lösen – kulturelle und gesellschaftliche Hintergründe seien hier einmal vollständig außer Acht gelassen. Und das ist auch gut so; das Leben wäre andernfalls sehr eintönig.

Wenn Sie dieses Magazin in den Händen halten, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie etwas „mit IT“ zu tun haben; idealerweise etwas mit Webentwicklung, um genauer zu sein. Und in der Webentwicklung haben wir ein ähnliches Problem wie alle Entwickler: Wir haben die Qual der Wahl, wenn es um das Handwerkszeug geht. Welche IDEs werden für die Entwicklung genutzt, welche Tools für das Deployment? Apache oder nginx? MySQL oder MariaDB? Oder CouchDB? MongoDB? Kaffee oder Tee? Wollen wir from the scratch beginnen, oder nutzen wir eines der zahlreichen Frameworks?

Na ja, zumindest haben wir diese Wahl manchmal.

Um ehrlich zu sein, haben wir diese Wahl doch eigentlich nur in privaten Projekten. Also gar nicht so oft, denn im beruflichen Umfeld sind wir normalerweise an Vorgaben gebunden. Die Server sind eben da, die bestehende Applikation verwendet eben eine MySQL-Datenbank und die Toolchain hat sich eben „bewährt“. Ganz abgesehen davon steht in der Küche der Kaffeevollautomat mit den guten Bohnen – für die wenigen Kaffeeverweigerer gibt es die Billigteebeutel in den Geschmacksrichtungen Pfefferminz und $randomFrucht. Und die Codebasis?

Immer wieder führe ich diese Diskussion. Mit unzähligen Entwicklern, Lesern, Speakern auf Konferenzen. Frameworks bieten – so meine Ansicht – zum Teil das ganze Paket. Andere, schlaue Köpfe haben ein Problem erkannt, es gelöst und geben mir mit einem Framework einen ganzen Werkzeugkasten an die Hand, um dieselben Probleme lösen zu können. Darüber hinaus habe ich den Luxus, Gleichgesinnte finden zu können, die ebenfalls firm sind im Umgang mit diesem Handwerkszeug. Sie können mir hilfreich zur Seite stehen und mein Team sogar verstärken, da jedes Framework ja zumindest einige Konventionen mit sich bringt, die es sich einzuhalten lohnt. Erfahrungen mit $Framework im Lebenslauf stehen zu haben, kann einen Entwickler also attraktiv für Arbeitgeber machen.

Doch spätestens hier beginnen die Probleme … denn für welches Framework soll man sich entscheiden? Soll man mathematisch an die Sache herangehen, Communitygrößen und -aktivitäten vergleichen und das Ergebnis mit einer Google-Trends-Analyse in Korrelation setzen? Anschließend riskiert man noch einen Blick auf den Jobmarkt und hat so das Framework der Wahl gefunden?

Karrieretechnisch betrachtet mag das durchaus ein Weg sein, den es sich zu gehen lohnt. Dennoch bin ich der Meinung, dass man es dabei nicht belassen sollte. Ein Blick über den Tellerrand kann nie schaden, und wenn man sich ein Framework draufgepackt hat, kann man doch durchaus einmal bummeln gehen. Mal hier reinschnuppern, mal dort experimentieren. Denn das ist ja das Schöne am Beruf des Entwicklers: Man mag vielleicht nicht immer die freie Wahl haben, aber da draußen gibt es unter Garantie für jeden Geschmack das Richtige. Also warum nicht einfach mal einen Blick riskieren? Und noch ist der Frühling nicht da – ein wenig Zeit bleibt uns also noch …

Ihr
Tom Wießeckel


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