PHP Magazin 3.17

Plates

Erhältlich ab: März 2017
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Ralf Eggert, Thomas Eiling, Sebastian Fleischmann, Lars Gregori, Jörg Jackisch, René Kurmann, Jan Philipp Pietrzyk, Mike Pretzlaw, Michael Rohrlich, René Schröder, Sebastian Springer, Manfred Steyer, Dennis Wilson

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Magazin

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Lesetipp: Der Maker-Guide für die Zombie-Apokalypse

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Teil 2: Tabuthema Burn-out: Wie Arbeitsmethoden und -bedingungen in das Burn-out führen

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Kolumne: A2 – alles Agile
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„PHPUnit 6 setzt lange gehegte Wünsche um.“
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PSH Build Middleware Management
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Titelthema

Frisch serviert
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WebTech

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Node.js-Module: jimp
Bildbearbeitung mit Node.js

Security

Sicher und wandelbar
IT-Security als Business-Enabler

„So ist er, der Lauf des Lebens.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

alle Dinge enden einmal. Die guten ebenso wie die weniger guten; so ist der Lauf des Lebens. Was mich aktuell beschäftigt, endet auch in absehbarer Zeit – und es handelt sich im Kern um eine überaus gute Sache: Es geht um den Lebenszyklus von PHP 7.0.

Jetzt höre ich schon die eine oder andere Entwicklerstimme aufstöhnen: „Ach Gottchen, was hat er denn? Neun Monate noch, bis der aktive Support von PHP 7 eingestellt wird … da haben wir noch mehr als genug Zeit!“ Wie ich in solchen Situationen zu sagen pflege: „Ja, Komma, aber!“

Ich selbst habe noch drei Projekte laufen. Eines basiert auf WordPress, eines auf einem bis zur Unkenntlichkeit gepimpten und seine Wurzeln schon seit Langem verleugnenden phpBB – und wir reden hier nicht von einer Version des 3er-Zweigs –, und eines ist eine vollständige Eigenentwicklung. Das Anheben der Letzteren auf PHP 7 hat mich ungefähr zwanzig Minuten Schweiß gekostet (inklusive der in vorauseilendem Gehorsam angegangenen Zubereitung eines koffeinhaltigen Beruhigungsheißgetränks), wie ich mit gewissem Stolz behaupten darf. Ich gehe in meinem jugendlichen Wahn also davon aus, dass auch ein weiteres Update relativ problemlos verlaufen dürfte. Und WordPress auf PHP 7 zum Laufen zu bekommen, ist eher ein Kinderspiel. So weit, so gut.

Was mir mehr Kopfschmerzen bereitet, ist das letzte Projekt, das gleichzeitig leider auch das größte und für mich wichtigste ist. Eines, dem ich eigentlich schon seit Längerem mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit schenken wollte. Blöderweise erinnere ich mich immer, wenn ich mal wieder Hand anlegen möchte, daran, dass ein Update der Dev-Umgebung auf PHP 7 seinerzeit dafür sorgte, dass ich furchtbar viel Koffein in mich geschüttet habe. Am liebsten außerhalb, weit weg von dem Problem …

Nun finde ich mich in der überaus angenehmen Situation wieder, dass ich mein Geld mit anderen Dingen verdiene. Die Nutzer sind zufrieden, und vorerst habe ich keine Probleme damit, die Applikation noch exakt so eine Zeit lang weiterlaufen zu lassen. Etwas vollkommen Anderes wäre es, müsste ich Support leisten, in absehbarer Zeit neue Features umsetzen, deren Entwicklung mit einer aktuellen PHP-Version deutlich leichter von der Hand ginge; dann müsste ich mir ernsthaft Gedanken darüber machen, wie ich nun den Sprung schaffen würde.

Oft genug konnte man sich in den letzten Jahren über die Entwicklung der PHP-Community und -Weiterentwicklung sehr erfreut zeigen. Leider bedeutete das auch eine gewisse Verantwortung auf unserer Seite: Anwender und Entwickler müssen mitziehen, um nicht früher oder später mit einem Projekt abgehängt zu werden.
Eine aktuelle Umfrage auf www.entwickler.de hat ergeben, dass über 60 Prozent unserer Leser auf PHP 7 oder PHP 7.1 setzen. Das ist gut. Für die Projekte, für die Sicherheit, die Performance. Es bedeutet aber auch, dass eine nicht unerhebliche Anzahl an Servern, Projekten und Teams eben noch nicht so weit ist. Und Entwickler, die jetzt aus den verschiedensten Gründen noch auf ältere Versionen setzen (müssen), laufen jetzt Gefahr, in absehbarer Zeit vor überwältigend großen Aufgaben zu stehen. Neun Monate … das ist gar nicht so viel Zeit, wie man meinen mag.

Ich habe mir ohnehin vorgenommen, das Projekt komplett neu anzugehen; es gibt ohnehin ein paar in der Vergangenheit getroffene Entscheidungen, die ich heute bereue. Diesen Luxus haben aber nicht alle softwareentwickelnden Menschen.

Alle Dinge enden einmal, so ist das eben. Es ist an der Zeit, etwas Neues anzugehen. Nehmt euch die Zeit, die Muße und den Mut.

Euer
Tom


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