PHP Magazin 5.16
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Lizenz zum Coden

Erhältlich ab: Juli 2016
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Gerrit Beine, Dries Buytaert, Carsten Eilers, Klaus Enzenhofer, Roland Golla, Tam Hanna, Sandro Keil, Heidi Oltersdorff, Daniel Reyhe, Michael Rohrlich, Thomas Rudin, René Schröder, Sebastian Springer, Dennis Wilson

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„Irgendein Stolperstein findet sich immer. Na und?“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die „Großen“ des Softwarebusiness, so geht es just die Tage durch die Medien, wehren sich gegen den Ansturm der Start-ups. Gemeint sind natürlich die üblichen Verdächtigen: IBM, Microsoft, Oracle, SAP. Eben jene, die auch im aktuellen Softwareranking von PricewaterhouseCoopers ganz vorne liegen. Im Westen nichts Neues, könnte man also meinen. Doch weit gefehlt, denn während die Top-10-Platzierungen beinahe schon aussehen wie jedes Jahr, tut sich was auf den Plätzen. Vierzehn Neueinstiege sind zu verzeichnen, vor allem aus den Bereichen Cloud und Big Data.

Das Schöne daran ist die Tatsache, dass nicht wenige dieser Top-100-Platzierten sich immer mehr im Bereich der Open-Source-Software engagieren. Ein richtiges und wichtiges Zeichen, denn Open Source ist die Voraussetzung für guten Code. Diese Teilhabe, wie Kris Köhntopp es vor einiger Zeit in einem Gespräch mit mir genannt hat, beginnt beim Sammeln von Feature Requests und Spezifikationen, geht über die Implementierung und dem Testen bis hin zum Review des Codes. Ein Furchtbar-viele-Augen-Prinzip, das auch dabei hilft, Sicherheitslücken zu finden und zu stopfen – irgendein schlauer Kopf ist immer dabei, der Wege findet, die andere nicht sehen.

Open Source ist richtig und wichtig, ich kann es gar nicht oft genug betonen. Gerade bei uns, im Web, gehört es zum täglichen Brot, mit Open-Source-Software zu arbeiten. Sei es in Form von Tools, fertiger Software, Bibliotheken, Servern … man kann es sich quasi aussuchen. Und doch unterliegt die Nutzung von Open-Source-Projekten gewissen Regeln, wie eben alles im Leben.

Ich bin wahrlich kein Freund von „auf Seite X finden Sie Thema Y“-Editorials, aber dieses Mal ist es mir wichtig, auf unser Titelthema zu verweisen, denn viel zu oft geht man im Lizenzdschungel verloren. Sei es in privaten Projekten oder auf der Arbeit – die Versuchungen sind groß und vielfältig, und schnell findet man sich unversehens in einer Situation, in der man doch besser einen ausführlicheren Blick auf die Lizenzbestimmungen geworfen hätte …

Aber so ist es eben manchmal im Leben: Wann immer man etwas Gutes tun und sich einbringen möchte, gibt es Dinge, die es zu beachten gilt. Konventionen, Gesetze oder sonstige Begehrlichkeiten. Irgendein Stolperstein findet sich immer. Das Wichtigste ist nur, sich davon nicht aufhalten zu lassen. Wir alle profitieren von dem, was andere vor uns erreicht haben. Viele Wege sind andere bereits gegangen und konnten daher zum Teil hervorragende Lösungen entwickeln, die wir nun nutzen können, um darauf aufbauend noch bessere oder spezialisiertere Applikationen oder Services anzubieten. Das erkennen nun auch die Großen, einige sogar mit recht beachtlichem Erfolg. Man denke nur an die Witze, die wir früher über Microsoft gerissen haben …

Ich weiß nicht, ob ich es bereits erwähnte, aber Open Source ist richtig und wichtig. Je mehr daran mitarbeiten, desto besser wird das Ergebnis. Und wenn sich das eine oder andere Unternehmen findet, das Geld in die Hand nimmt, um Open-Source-Projekte noch weiter zu fördern, dann ist das doch nur gut für alle, oder?

Außerdem zeigt das aktuelle Softwareranking auch noch etwas anderes: Natürlich gibt es da draußen noch immer die Großen, die seit jeher das Business mitbestimmen. Nur so richtig bestimmen, wohin sich alles entwickelt – nein, das tun sie nicht mehr. Das Ruder haben sie mittlerweile nur noch zum Teil in der Hand. Frische Ideen und Ansätze von jungen Unternehmen haben die Chance, Einfluss auszuüben. Also nutzt diese Chance!

Ihr
Tom Wießeckel


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