Entwickler Magazin Spezial Vol.6: Architektur
cover_em_spezial_architektur_Ausverkauft

Architektur

Erhältlich ab: November 2015
Umfang: 98 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Tobias Bayer, Klaus Bleck, Uwe Friedrichsen, Philipp Ghadir, Mahbouba Gharbi, Peter Götz, Dr. Thomas Grimm, Peter Hruschka, Dr. Carola Lilienthal, Dr. Daniel Lübke, Daniel Marbach, Carsten Sensler, Stefan Priebsch, Sebastian Springer, Dr. Gernot Starke, Hendrik Still, Stefan Toth, Eberhard Wolff, Oliver Wolff, Stefan Zörner

78,00 140,20 

Abonnement Typ
Auswahl zurücksetzen

Highlights dieser Ausgabe

Gut genug? Softwarearchitekturen bewerten

Zwiebeln statt Layer: Die Zwiebelarchitektur und ihre Vorzüge

Das „Transformation Triangle“: IT und Business erfolgreich transformieren

Microservices: Architektur agil skalieren. Software schnell und nachhaltig entwickeln

Grundlagen

Gut genug?
Softwarearchitekturen bewerten

Architekturdokumentation
Leichtgewichtig bleiben mit Markdown, Git und Co.

Modelle

Zwiebeln statt Layer
Die Zwiebelarchitektur und ihre Vorzüge

Service-oriented Architecture
Ein Lehrplan für Architektenwissen rund um serviceorientierte Architekturen

Bitte flach halten
Eventgetriebene Architektur

Trennungsfreuden
Wartbares Design dank CQRS

Unkaputtbar
Eine kurze Einführung in Resilient Software Design

Ketchup oder Mayo?
Die Fachlichkeit im Fokus

DDD -Patterns
Bausteine für erfolgreiches Domain-driven Design

Microservices

Microservices: Architektur agil skalieren
Software schnell und nachhaltig entwickeln

Verträge sind einzuhalten
Microservices: Consumer-driven Contract Testing mit Pact

Transformation

Das „Transformation Triangle“
IT und Business erfolgreich transformieren

Geschäftsprozesse mobil – mit Mobile-Business
Integration mobiler Lösungen in bestehende Systeme

Gegen die dunkle Macht
Verbessern – aber richtig!

„Pyramiden zu bauen, können wir uns schon lange nicht mehr leisten.“

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Architektur ist – manchmal – für die Ewigkeit; das ist eines der Dinge, die wir aus der Vergangenheit lernen können. Die großen Bauherren der Inkas, der Römer oder der Ägypter haben alles daran gesetzt, dass ihre Bauten die Jahrtausende überdauern, um Zeugnis über die Kunstfertigkeit und die Größe ihrer Reiche abzulegen.

Die Zeiten mit etwas von uns selbst Geschaffenem überdauern … eine verlockende Vorstellung, auch für Entwickler. Doch wir müssen umdenken, denn die Zeiten, in denen man Software entwickelt und sie ein oder zwei Mal im Jahr mit Updates versehen hat, sind längst vorbei. Nicht zuletzt die App-Kultur hat dazu beigetragen, unseren Usern ein neues Softwarebild zu zeichnen: Heute muss quasi stetig das Nutzerverhalten analysiert werden, um schnell auf Änderungen reagieren zu können. Nie war es so einfach wie heute, auf Auffälligkeiten zu reagieren. Das müssen wir uns zunutze machen, denn wir leben in einer aufregenden Zeit; eine Zeit, in der die technologischen Highlights von heute morgen bereits eine Sache von vorgestern sind.

Pyramiden zu bauen, können wir uns schon lange nicht mehr leisten – und diese Tatsache muss unser Verständnis von Softwarearchitektur grundlegend verändern. Wir müssen Architektur als das begreifen, was es ist: ein Grundgerüst, entkoppelt von allem Baumaterial; wenn sie mir eine leichte Überstrapazierung des Vergleichs verzeihen möchten. Die Architektur gibt uns den Weg vor; mit welchen Mitteln wir das Ziel erreichen, ist am Ende aber eine gänzlich andere Geschichte.
Vor einigen Monaten, im Entwickler Magazin 4.2015, hatte ich ein interessantes Titelthema, das diese Überlegungen noch einen Schritt weiter getrieben hat: „Runter vom Bau – raus auf den Bolzplatz“ lautete der Titel. Es ging um die Frage, ob die Metapher vom Bauen noch immer hilfreich ist, oder ob man Softwareentwicklung nicht viel eher als ein Mannschaftspiel verstehen sollte, in dem der Softwarearchitekt als Trainer eines Entwicklungsteams auftreten sollte. Ein Thema, das mich seither immer wieder beschäftigt hat. Und eines, auf das ich – ehrlich gesagt – selbst noch keine befriedigende Antwort gefunden habe.

Umso mehr ein Grund, sich intensiv damit auseinanderzusetzen. In diesem Entwickler Magazin Spezial bieten wir genau das: einen Überblick über verschiedene Architekturstile und -richtungen, die dabei helfen sollen, vielleicht nicht gerade eine Software für die Ewigkeit zu entwickeln, dafür eine, die schnell und effektiv auf Anforderungen sowohl aus dem Userland als auch von Businessseite reagieren kann.

Lassen Sie uns also die selbst errichteten Mauern einreißen und uns ein Gefühl dafür bekommen, wie wir noch schneller näher an unsere Nutzer kommen. Alle Seiten können davon nur profitieren.

Tom Wießeckel
Redakteur Entwickler Magazin Spezial


Weitere Ausgaben

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -