Windows Developer 1.16

Web in Zeiten von Edge

Erhältlich ab: Dezember 2015
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Gregor Biswanger, Olena Bochkor, Fabian Deitelhoff, Carsten Eilers, Tam Hanna, Dr. Veikko Krypczyk, Dr. Holger Schwichtenberg, Chris Spettmann, Manfred Steyer, Helmut Stoiber, Rainer Stropek

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Highlights dieser Ausgabe

Chakra bricht aus: Die JavaScript Engine von Microsoft außerhalb des Browsers

Hollywood-Prinzip via HTTP: Publish/Subscribe mit ASP.NET WebHooks

Microsoft-Band-Entwicklung: Entwickeln mit dem Cloud API und Web Tiles

Biometrische Technologien – Teil 1: Grundlagen und Standards

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News

Buchtipp
Unity 3D UI Essentials

ui

Kolumne: XAML Expertise
WPF und Windows-Apps
Gregor Biswanger

web

Chakra bricht aus
Die JavaScript Engine von Microsoft außerhalb des Browsers
Rainer Stropek

Hollywood-Prinzip via HTTP
Publish/Subscribe mit ASP.NET WebHooks
Manfred Steyer

Edge und die Sicherheit
Darum ist Edge sicherer als der IE
Carsten Eilers

architektur/alm

Kolumne: .NETversum
Tipps und Tricks rund um .NET und Visual Studio
Dr. Holger Schwichtenberg und Manfred Steyer

praxis

Entity Framework aufrüsten
Erweiterungen aus der Community nutzen
Manfred Steyer

Microsoft-Band-Entwicklung
Entwickeln mit dem Cloud API und Web Tiles
Chris Spettmann

Keine Angst vor Ausnahmen
Ausnahmebehandlung mit ELMAH protokollieren
Fabian Deitelhoff

Biometrische Technologien
Teil 1: Grundlagen und Standards
Helmut Stoiber

Zutritt auf Wolke 7
Benutzermanagement für Apps implementieren
Dr. Veikko Krypczyk und Olena Bochkor

Das muss tesseln!
Prozessrechner à la JavaScript
Tam Hanna

azure

Kolumne: Stropek as a Service
Schatzkiste Telemetrie: Warum SaaS-Anbieter nicht darauf verzichten dürfen
Rainer Stropek

security

Kryptogra e mit .NET
Verschlüsselung mit Microsofts CryptoAPI
Tam Hanna

Lost Identity
Identitätsmissbrauch: Was kann passieren, und was kann man dagegen machen?
Carsten Eilers

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie werden es sicher bemerkt haben, mit Windows 10 hat Microsoft auch einen neuen Standardbrowser eingeführt: Edge. Aktuell hat der neue Browser noch seine Ecken und Kanten, auch fehlen ihm noch wichtige Features wie beispielsweise Erweiterungen, aber damit passt er gut in Microsofts neue Softwarestrategie und kommt als Browser as a Service, der über die Zeit reift und bestimmt eine runde Sache wird. Für seinen in die Jahre gekommenen Vorgänger Internet Explorer war die Zeit allerdings überreif. Zu langsam, zu sehr von den Standards abweichend, zu unbeliebt bei Entwicklern außerhalb der Unternehmenswelt, ganz einfach zu altmodisch, weshalb er nun aufs Altenteil geschoben wurde und in Windows 10 gerade noch vorhanden ist, um in Enterprise-Anwendungen zu unterstützen, die ihn aktuell noch benötigen.

Der neue kommt nun frisch und flink daher und unterscheidet sich in vielen Punkten gravierend von seinem Vorgänger. Beispielsweise verzichtet er komplett auf Plug-ins und veraltete Schnittstellen und ist allein dadurch schon schlanker geworden. Dazu hat er mit EdgeHTML eine neue Rendering Engine bekommen, und auch die JavaScript Engine Chakra ist modernisiert worden. Hierbei hat sich das Entwicklerteam auf die Fahnen geschrieben, den gängigen Webstandards zu folgen und sie so exakt wie möglich zu erfüllen. In dieser Hinsicht muss Edge sich einem Vergleich mit seinen Wettbewerbern Chrome, Firefox und Safari nicht mehr scheuen. Er übertrifft sie in zahlreichen Benchmarks – hat aber auch noch Luft nach oben. Was ihn in jedem Fall auszeichnet ist, dass er als Windows 10 Native auf allen Windows-10-Versionen bzw. Geräten läuft. Beeindruckend ist vor allem, wenn man den Continuum-Modus auf den Phones benutzt – kompromissloses Browsen mit einem mobilen Gerät.

Edge für Entwickler

Webapplikationen sind heutzutage genauso komplex wie jede andere Softwareapplikation. Daher bietet Edge auch für Entwickler zahlreiche neue Möglichkeiten, die in Zukunft noch zunehmen werden. Da vor allem clientseitige Webapplikationslogik noch deutlich komplexer ist, bedarf es hier auch neuer Lösungen. Dazu unterstützt Edge z. B. WebHooks, die auch in ASP.NET zur Verfügung stehen. Was sich damit machen lässt, beschreibet Manfred Steyer in seinem Artikel (S. 20). Da Edge allerdings ein Windows-10-Programm ist, unterscheidet er sich auch in den Möglichkeiten von andern Browsern. Rainer Stropeks Artikel (S. 14) zeigt, wie Edge dank der JavaScript Engine Chakra seine eigenen Grenzen überschreiten kann. So lassen sich eigenständige Windows-10-Universal-Apps erstellen, die selbstverständlich auf jedem Windows-10-Gerät laufen. Genug der Lobhudelei, Edge muss sich auch noch in der Praxis beweisen. Lesen Sie die Artikel im Windows Developer, schauen Sie auf der Edge-Developer-Seite vorbei und testen Sie ihn auf Herz und Nieren – viel Spaß dabei.

Mirko Schrempp, Redakteur


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