Windows Developer 12.15

Windows 10

Erhältlich ab: November 2015
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Gregor Biswanger, Olena Bochkor, Fabian Deitelhoff, Philipp Eger, Carsten Eilers, Tam Hanna, Dr. Veikko Krypczyk, Klaus Löffelmann, Jussi Mori, Chris Spettmann, Manfred Steyer, Rainer Stropek, Scarlett Winter, Marc-André Zhou

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Highlights dieser Ausgabe

Ein Code, eine App – alle Windows-Geräte: Cross-Device-Entwicklung mit der Universal-Windows-Plattform

Über Bord mit dem .NET Framework!: Alles Wichtige zu NuGet und der Windows-10-Entwicklung

So viel Standard wie möglich: Standardisierung des Benutzermanagements für Apps

Krabbelnder Code: Elterntipp: AntMe! ein spielerischer Einstieg in die Programmierung

magazin

Windows 10 – neue Ära für Entwickler?
BASTA! 2015 – Konferenzbericht
Scarlett Winter

2020: Technologiekonzepte von morgen
Die Arbeit eines Information Workers in fünf Jahren
Jussi Mori

plattformen

Ein Code, eine App – alle Windows-Geräte
Cross-Device-Entwicklung mit der Universal-Windows-Plattform
Gregor Biswanger

Web goes Windows Store
Webseiten mit Projekt „Westminster“ in den Windows Store bringen
Rainer Stropek

Über Bord mit dem .NET Framework!
Alles Wichtige zu NuGet und der Windows-10-Entwicklung
Klaus Löffelmann

Von Windows 8.1 nach Windows 10
Erfahrungen mit der Portierung der Audiobook-Player-App
Chris Spettmann

azure

Kolumne: Stropek as a Service 
Wer soll das bezahlen? Warum viele SaaS-Start-ups an mangelndem Startkapital scheitern
Rainer Stropek

praxis

So viel Standard wie möglich
Standardisierung des Benutzermanagements für Apps
Dr. Veikko Krypczyk und Olena Bochkor

Viele Zugriffsarten, viele Möglichkeiten
Abrufen von Daten aus Of ce 365 mit Client- und REST-APIs
Philipp Eger

Krabbelnder Code
Elterntipp: AntMe! ein spielerischer Einstieg in die Programmierung
Fabian Deitelhoff

ui

Auf zu neuen Ufern mit MwmForms
Windows-Forms-Anwendungen durch MvvmForms modernisieren
Klaus Löffelmann

javascript

Kürzer und prägnanter
ECMAScript-2016-Dekoratoren in TypeScript
Manfred Steyer

security

Windows 10: Sicherheit für Entwickler
Überblick über die neuen Sicherheitsfunktionen
Carsten Eilers

Snowdens Rache
Einführung in die Kryptografie mit .NET
Tam Hanna

sharepoint

Kolumne: SharePoint ganz praktisch
Anzeigevorlagen
Marc-André Zhou

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Windows-Welt und damit auch die Anwendungsentwicklung ändern sich radikal. Spätestens mit der Veröffentlichung von Windows 10 am 29. Juli ist das offensichtlich, und wenn im November Windows 10 Mobile veröffentlicht wird und diesem dann Windows 10 für die Xbox folgt, ist das Windows-as-a-Service-Paket vollständig geliefert – gut, die HoloLens fehlt noch. Für den Anfang ist damit die Ankündigung „Three Screens and the Cloud“ von Ray Ozzi aus 2009 tatsächlich umgesetzt. Ein Fakt, auf den Jörg Neumann beim Eröffnungspanel der BASTA! 2015 (S. 6) zu Recht hingewiesen hat. Und das bedeutet nicht nur, dass Windows 10 als Betriebssystem auf allen Gerätetypen laufen wird, sondern auch, dass die Windows-10-Universal-Apps auf allen Bildschirmen zuhause sein werden und ihre Daten aus der Cloud bekommen. Egal ob Smartphone, Desktop oder TV, dank des App-Modells, dem ein Code und ein App-Paket zugrunde liegt, das über einen einheitlichen Store verteilt wird, laufen die Apps überall – mit dem Continuum-Feature der neuen Windows-Smartphone-Generation sogar von einem Gerät aus auf zwei Bildschirmen. Das Smartphone ist dann tatsächlich ein vollwertiger PC in der Jackentasche – für die Hosentaschen sind die Geräte inzwischen doch etwas zu groß.

Aber wie entwickelt man für Windows 10?

Die Artikel dieser Ausgabe stellen Ihnen die Neuerungen vor, zeigen Wege, mit den neuen Möglichkeiten zu arbeiten und beschreiben dazu erste Erfahrungen.

Gregor Biswanger gibt einen Überblick über grundlegende Änderungen der App-Modelle von Windows 8.1 und Windows Phone 8.1 zum neuen Universal-App-Modell von Windows 10 (S. 14). Chris Spettmann beschreibt dazu in seinem Artikel die Erfahrungen, die er beim Portieren seiner Audiobook-App von Windows 8 auf Windows 10 gemacht hat (S. 40).

Mit .NET Core, das Anfang 2016 vollständig kommen soll, halten auch Neuerungen in die NuGet-Paketverwaltung Einzug. Für Entwickler bedeutet das, dass ihre Anwendungen nicht mehr mit dem großen monolitischen 4.x.x-Framework ausgeliefert werden müssen, sondern nur noch Komponenten genutzt werden, die die App wirklich benötigt. Zudem bietet dies die Möglichkeit, Anwendungen auch für Linux und Mac OS zu schreiben – und das als .NET-Entwickler. Aber hier funktioniert noch nicht alles so rund, wie gewünscht. Klaus Löffelmann zeigt in seinem Artikel (S. 33), was es bei der Arbeit mit .NET Core, Visual Studio 2015 und NuGet zu beachten gilt und wie Sie die aktuell noch bestehenden Probleme lösen oder umgehen können. Allerdings ist es ja nicht immer gleich der Weg von Windows 8 auf Windows 10, es gibt auch noch unzählig viel Anwendungen, die Windows Forms verwenden und nun modernisiert werden sollen. Dieses Problem ist Klaus Löffelmann mit seinem Team angegangen und hat einen Open-Source-Lösungsvorschlag auf GitHub veröffentlicht, den er in seinem zweiten Artikel (S. 72) beschreibt.

Rainer Stropek stellt die Vorteile der neuen Windows 10 Hosted Web-Apps gegenüber den schon aus Windows 8 bekannten Packaged Web-Apps (S. 24) dar. Unter dem Codenamen „Westminster“ bietet sich hiermit die Möglichkeit, aus Web-Apps „echte“ Windows-10-Apps zu bauen, die über den Store verteilt werden und auf jedem Gerät laufen.

Mirko Schrempp, Redakteur


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