Windows Developer 3.18

Web und Desktop ergänzen sich

Erhältlich ab: Februar 2018
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Gregor Biswanger, Olena Bochkor, Konstantin Diener, Carsten Eilers, Tam Hanna, Dr. Veikko Krypczyk, Thomas Mahringer, Nico Orschel, Thomas Rümmler, Patrick Schnell, Rüdiger Schnirring, Dr. Holger Schwichtenberg, Karsten Sitterberg, Manfred Steyer, Rainer Stropek, Oliver Sturm

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magazin

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Buchtipp: Windows PowerShell 5 und PowerShell Core 6 – Das Praxisbuch

Agilität trainieren mit Improtheater
Veränderung ist Programm: Improtheater als agile Produktentwicklung
Rüdiger Schnirring

Olis bunte Welt der IT
Funktionales JavaScript
Oilver Sturm

javascript

Der ferngesteuerte Browser
Teil 1: Die Browserkonsole als remote Logausgabe verwenden
Thomas Mahringer

Angular in einer Microservices-Welt
Unterschiedliche Möglichkeiten, Angular für Microservices zu nutzen
Manfred Steyer

Auf Fehler ist Verlass
Mit Sentry ein zentrales Fehlermanagement im Produkteinsatz erstellen
Karsten Sitterberg

Von der PWA zur Desktopanwendung
Plattformübergreifender Elektrofluss
Patrick Schnell

azure

Kolumne: Stropek as a Service
Die Wolken reißen auf: Was bedeutet Open Source,
Open Data, Blockchain und Co. für SaaS?
Rainer Stropek

.net

Kolumne: .NETversum
Tipps und Tricks rund um .NET und Visual Studio
Dr. Holger Schwichtenberger

praxis

Gleichgesinnte zusammenbringen
Kollaboration zwischen crossfunktionalen, selbstorganisierten Teams
Konstantin Diener

Frischer Wind fürs Projekt
Teil 2: Neuerungen in TFS 2018 – Build und Release Management,
Work Item Tracking und Git
Nico Orschel und Thomas Rümmler

Auf der Zielgeraden
Teil 4: Zum Kunden und Geld verdienen: Deployment und Monetarisierung
Olena Bochkor und Dr. Veikko Krypczyk

Controller Marsch!
Teil 2: Der Xbox Controller für den Raspberry Pi
Tam Hanna

Himbeerkuchen auf dem Fensterbrett
Teil 2: Eine UWP-App für den Raspberry Pi
Olena Bochkor und Dr. Veikko Krypczyk

ui

Kolumne: XAML Expertise
WPF und Universal Windows App
Gregor Biswanger

sicherheit

Sicherheitskonzepte in der WCF
Wie sicher ist Microsofts Kommunikationsplattform?
Carsten Eilers

Liebe Leserin, lieber Leser,

denken Sie noch darüber nach, welches Gerät Sie in die Hand nehmen, wenn Sie mit dem „Computer“ etwas machen wollen? Oder nehmen Sie einfach das Gerät, das gerade nur eine Armlänge entfernt ist? In vielen Fällen ist das heute möglich, denn es macht für die meisten Zwecke kaum einen Unterschied, ob Sie Ihr Android-Smartphone, Ihr iPad oder den Windows-PC benutzen. Nutzen Sie vielleicht Visual Studio auf dem Mac oder haben Sie Ihren Code auf Git?

Läuft die Testumgebung in einem Container auf AWS, obwohl Sie Ihr Programm wie üblich für Windows schreiben? Das Spiel geht natürlich noch nicht in allen Bereichen, aber die Anzahl der Fälle, in denen es geht, nimmt zu. Und wenn das bereits für Sie so gut funktioniert, haben Sie schon darüber nachgedacht, wie Sie dieses nahtlose Arbeiten für Ihre Produkte und Ihre Kunden einsetzen können? Oder haben Sie beim Programmieren nicht auch mal Lust, einen anderen, schnelleren, eleganteren Weg zu gehen? Kombinieren Sie die Möglichkeiten doch einfach, wie Sie sie brauchen. Es gibt zwischen Client und Cloud inzwischen so viele Möglichkeiten, dass es fast zu schade ist, sich auf nur eine einzige zu beschränken.

Wie wäre es z.B., wenn sich auch in Ihrer Software die klassische Desktopanwendung mit dem Browser austauscht? Ein Beispiel, wie das gehen kann, stellt Thomas Mahringer in seinem Artikel „Der ferngesteuerte Browser“ (Teil 1, S. 20) vor. Wie Sie in JavaScript bzw. Electron eine progressive Webanwendung schreiben können, die auf dem Desktop läuft, zeigt Ihnen Patrick Schnell (S. 42). Sie sehen schon, wo das hinführt: Man könnte analog zum aktuellen Schlagwort „Serverless“ vielleicht fragen, ob bei dieser Entwicklung irgendwann „Platformless“ ein passender Begriff sein wird_– es wäre genauso falsch und richtig.

Das Betriebssystem verschwindet hinter den Anwendungen, die einfach das tun, was sie tun sollen – egal wo und wie der Nutzer sie in die Hand bekommt, gleich auf welchem System sie laufen. Aber man muss der Zeit nicht vorauseilen und kann einfach kleine Schritte gehen, denn mit diesen gehen Plattformen, Anwendungen, Sprachen und auch Clouds gerade aufeinander zu.

Die IT, eine einzige große Trickkiste

Das heißt jetzt nicht, dass man sofort mit der Cloud oder mit JavaScript arbeiten muss, aber man könnte es. Die Trickkiste für die Entwickler wird immer größer und hält immer neue Überraschungen und verblüffende Möglichkeiten bereit. Immer leichter lassen sich Konzepte aus einem Bereich in einen anderen übertragen. Was nicht passt, wird passend gemacht, sei es durch ein Update der Software oder durch ein weiteres Framework. Schon einmal wie Oliver Sturm über die Idee nachgedacht, funktionale Programmierung in JavaScript zu nutzen? – Es geht (S. 14). Oder die Fehleranalyse Ihrer Software im Produktiveinsatz zu tracken und zu managen, wie es Karsten Sitterberg vorschlägt (S. 32)?

Die Gründe dafür, sich auch als .NET-Entwickler mit JavaScript, der Cloud und anderen Plattformen zu beschäftigen, nehmen beständig zu. Und wer seinen gut sortierten Werkzeugkasten um diese Trickkiste erweitern will, sollte und braucht keine Angst vor dem Unbekannten und Neuen zu haben. Erwarten Sie es einfach als Spielpartner und Einladung zur Improvisation. Das schlägt jedenfalls Rüdiger Schnirring in seinem Text „Agilität trainieren mit Improtheater“ (S. 11) vor – und dem schließen wir uns an.

Mirko Schrempp, Redakteur
PS: Kommentare, Anregungen zu den Themen und Ideen sind uns immer willkommen unter:
redaktion@windowsdeveloper.de.


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