Windows Developer 4.18

Eine Frage der Architektur

Erhältlich ab: März 2018
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Oğuzhan Açıkgöz, Gregor Biswanger, Carsten Eilers, Tam Hanna, Axel Kalenborn, Michael Kläs, Yasmine Limberger, Thomas Mahringer, Hartmut Schmitt, Patrick Schnell, Sebastian Schütze, Dr. Holger Schwichtenberg, Manfred Steyer, Rainer Stropek, Marc André Zhou

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Buchtipp
VBA mit Excel

Kolumne: Karrieretipps
Es kann nur besser werden: Wie Umstrukturierungen nicht zu Panikattacken führen
Yasmine Limberger

azure

Kolumne: Stropek as a Service
Warum Design to Cost bei SaaS und Cloud wichtiger denn je ist
Rainer Stropek

ui

Kolumne: XAML Expertise
WPF und Universal-Windows-Apps
Gregor Biswanger

Farbige Fenster
Sinnvolle Farbgestaltung unter Windows 10
Tam Hanna

.net

Kolumne: .NETversum
Tipps und Tricks rund um .NET und Visual Studio
Dr. Holger Schwichtenberg

praxis

Clean Code durch Design Patterns
Teil 1: Dependency Injection in Aktion
Oğuzhan Açıkgöz

Erfahrungsbasierte Aufwandsschätzung
Kalkulation mit der Abakus-Methode
Axel Kalenborn, Michael Kläs und Hartmut Schmitt

IoT to the Rescue
Teil 1: Microsofts Internet-of-Things-Ökosystem
Tam Hanna

javascript

Ordnung im Unternehmen
Struktur für große Angular-Anwendungen
Manfred Steyer

web

Mit WebSockets den Browser fernsteuern
Teil 2: Remote Browser-Testing mittels WebSockets einfach umsetzen
Thomas Mahringer

Aus Fehlern lernen
Zentrales Exception Handling für Web-APIs in ASP.NET Core
Patrick Schnell

sharepoint/office 365

Kolumne: SharePoint ganz praktisch
Zugriff auf SharePoint via JavaScript (Teil 2)
Marc André Zhou

Das SharePoint-ALM-API
SharePoint-Online-Lösungen mit dem ALM-API provisionieren
Sebastian Schütze

sicherheit

Neue Gefahren für die CPU
Meltdown und Spectre eröffnen eine neue Klasse von Angriffen
Carsten Eilers

Liebe Leserin, lieber Leser,

gute Software war schon immer eine Frage guter Architektur. Das hat sich auch im Zeitalter agiler Entwicklung mit ihren kurzen Zyklen und den regelmäßigen Updates nicht geändert. Zwar kommt dabei keiner mehr auf die Idee, einen bzw. den ganz großen Plan zu machen, aber Planung ist immer noch das A und O, bevor es losgeht. Doch auch dabei hat sich einiges geändert. Heute spielen viele unterschiedliche Systeme zusammen, die allen ihren eigenen Rhythmen folgen und ihre Besonderheiten haben. Am Ende müssen sie „miteinander können“. Der Weg zum Erfolg ist hierbei vor allem eine Frage der Architektur bzw. der Architekturen, die da aufeinander treffen. Konkret heißt das, dass eine Webanwendung mit einem betagten, aber ausgereiften Monolithen zusammenfindet, dabei noch IoT-Geräte integriert, zur Vereinheitlichung der Oberflächen Angular oben draufsetzt, für das Zusammenspiel die Cloud nutzt und darin auch zeitweise noch ein paar Container betreibt. Zugegeben, das klingt etwas konstruiert, aber vorstellbar, in jedem Fall zeigt es, dass so ein System nur so gut funktioniert wie jedes seiner einzelnen Elemente.

Eine Frage der Architektur

Dass diese Elemente zahlreich und unterschiedlich sein können, zeigen die Artikel dieser Ausgabe. Was sie aber auch zeigen, ist die Gründlichkeit, mit der man sich bei der Entwicklung über die Architektur, die Eigenarten und die Auswahl der Technologie Gedanken machen kann und sollte. Mit „Clean Code durch Design Patterns“ Teil 1 zu Dependency Injections von Oğuzhan Açıkgöz startet eine Artikelserie, die das Problem von der Basis her betrachtet. Der Autor macht zum Einstieg gleich klar: „Über Softwarearchitektur lässt sich meines Erachtens kein allgemeingültiger Konsens finden, nicht einmal in den kleinsten Entwicklergruppen und den flachsten Hierarchien. […] Die einen sind sehr zielorientiert, lösen Probleme sehr konkret ohne generischen Ansatz; die anderen präferieren es, zu modellieren, auf Eventualitäten vorbereitet zu sein und eine Lösung möglichst mehrfach zu verwenden.“ Und es ist klar, dass „Im Zeitalter von ‚Agile‘ – was fälschlicherweise sehr oft vom Auftraggeber als ‚Wir wollen das doch anders!‘ interpretiert wird […] – zu Beginn des Projekts die höchstrelevanten Pfeiler der Software richtig zu setzen“ sind (S. 36). Manfred Steyer beschäftigt sich mit der Frage, wie das JavaScript-Framework Angular mit Microservices auf Unternehmensniveau genutzt werden kann (S. 58). Aber auch IoT-Geräte, auf denen Windows 10 läuft, brauchen architekturelle Vorüberlegungen, wie Tam Hanna zeigt (S. 50). Spätestens, wenn dann noch die Kosten von Cloud- bzw. SaaS-Angeboten, von denen Rainer Stropek in seiner Kolumne schreibt (S. 16), ins Spiel kommen, ist man bei der Frage nach der Wirtschaftlichkeit von Architekturen angelangt – alles eben eine Frage der Architektur.

Mirko Schrempp, Redakteur
Twitter: @win_developer

PS: PS: Kommentare, Anregungen zu den Themen und Ideen sind uns immer willkommen unter: redaktion@windowsdeveloper.de.


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