Windows Developer 5.16

Alles nur Oberfläche?

Erhältlich ab: April 2016
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Gregor Biswanger, Carsten Eilers, Christoph van der Fecht, Mario Fraiß, Tam Hanna, Karsten Küpper, Yasmine Limberger, Alexander Meister, Manuel Meyer, Michael Müller, Robert Panther, Uwe Ricken, Susann Schmidt, Manfred Steyer, Rainer Stropek, Oliver Sturm, Florian Tiefenbach

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Microsoft im Wandel – Fixpunkte für Entwickler
BASTA! Spring 2016 – Konferenzbericht
Scarlett Winter

Olis bunte Welt der IT
Warum es mehr als ein Werkzeug gibt, oder: Der Hammer der Woche
Oliver Sturm

Kolumne: Karrieretipps
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WPF – ein gallisches Dorf?
Bleibt die Windows Presentation Foundation relevant?
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Temporal Tables – ein Ersatz für CDC?
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Spezielle Indexformen
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Kolumne: Stropek as a Service
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Rainer Stropek

javascript

Web-Apps in verschiedenen Sprachen
Internationalisierte Web-Apps in AngularJS umsetzen
Susann Schmidt

Tutorial: Moderne Apps für alle Plattformen
Teil 3: Der Component Router in Angular2
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praxis

Internet of Things: Smarte Welt!?
Teil 2: Heimanwendungen – Smart Home und Smart Energy
Mario Fraiß und Christoph van der Fecht

Quelltext ist nur für den Computer?
Tipps für lesbaren Code
Karsten Küpper

Die Grundlagen für die DevOps-Welt
Teil 1: PowerShell für .NET-Entwickler
Manuel Meyer

ui

Kolumne: XAML Expertise
WPF und Windows-Apps
Gregor Biswanger

tools

Landschaft aus der Konserve
Teil 2: Terraingenerierung in Unity
Tam Hanna

sicherheit

Crypto Wars und ihre Folgen
Wer Verschlüsselung schwächt, gefährdet alle
Carsten Eilers

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist nicht einfach, ein Editorial zu schreiben, genau eine Woche vor der Microsoft-Build-Entwicklerkonferenz, die vom 30.03. – 01.04. stattgefunden haben wird, also schon vorbei ist, wenn Sie diese Ausgabe in den Händen halten. Die Informationen, die Sie im Windows Developer bekommen, sollen aktuell sein, Sie in Ihrem Arbeitsalltag unterstützen, Ihnen einen Blick über den Tellerrand erlauben und ein umfassendes Bild vom Stand der IT bieten. Das ist kein einfaches Unterfangen in einer Zeit, in der wir täglich damit rechnen müssen, von Technologie- oder Strategieentscheidungen überrascht zu werden, die direkten Einfluss auf laufende Projekte haben oder Erwartungen enttäuschen.

Zwischen Vergangenheit und Zukunft

Das ist die Gelegenheit, nochmal in Ruhe an Silverlight und sein plötzliches Ende zu denken oder das lange angekündigte, lange erwartete und dann doch überraschend „beschränkte“ Windows-10- Mobile-Upgrade für Windows-Phone-8.1-Geräte kopfschüttelnd zu betrachten. Beschränkt ist Windows 10 Mobile nicht in seinem Funktionsumfang – der durch Updates ohnehin ständig erweitert wird – nein, beschränkt ist das Upgrade durch die Tatsache, dass es nicht für alle Lumia-Devices sowie Geräte anderer Hersteller zur Verfügung gestellt wird. Überraschend ist dabei, dass das nicht nur leistungsschwächere Modelle betrifft, sondern auch Geräte der Mittel- und Oberklasse. Was macht Microsoft da? Man weiß es nicht, man kann’s nur spekulieren. Aber muss man sich dann wundern, wenn Nutzer die Wettbewerberplattformen nun doch interessanter finden?

Windows 10 Mobile doch nur für’s Enterprise?

Oder soll Windows 10 Mobile gar nicht im Consumer-Markt punkten, sondern das mobile Businessbetriebssystem werden? Für den letzten Punkt spricht immerhin, dass das Betriebssystem tatsächlich auf Enterprise-Niveau eingesetzt werden kann, da es sich nahtlos in bestehende Microsoft-basierte System- und Lösungslandschaften integrieren lässt. Zudem sind fast alle in den letzten Wochen neu vorgestellten Modelle, vor allem die von Drittherstellern, für den Einsatz mit Businessfunktionen wie Continuum ausgerüstet. Ein plausibler Weg, hat Microsoft doch im Enterprise den Fuß sicher in der Tür. Die LOB-Entwickler unter Ihnen sollten sich also freuen, bekommen sie doch mit Windows 10 eine starke Plattform, vom Phone über den Server bis zum Desktop. Und wahrscheinlich werden wir auf der Build auch erfahren, dass die kürzlich erfolgte Übernahme von Xamarin es ihnen sogar erlaubt, mit ihren Apps auf iOS und Android vertreten zu sein. Und spätestens hier finden vielleicht auch diejenigen unter Ihnen, die hauptsächlich für den Consumer-Bereich arbeiten, eine Möglichkeit, ihre .NET-Kompetenz auf den Markt zu bringen.

Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird – und es kommt auch nicht alles sofort auf den Tisch, aber wir werden Ihnen berichten, wie es schmeckt und was man noch daraus machen kann.

Mirko Schrempp, Redakteur


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