Windows Developer 6.16

Entity Framework – die neue Generation

Erhältlich ab: Mai 2016
Umfang: 100 Seiten
Autoren / Autorinnen:
Gregor Biswanger, Olena Bochkor, Peter Brack, Björn Dreher, Carsten Eilers, Christoph van der Fecht, Mario Fraiß, Frank Geisler, Tam Hanna, Volker Hinz, Dr. Veikko Krypczyk, Sebastian Loose, Christine Mangold, Manuel Meyer, Marc Müller, Robert Panther, Manuel Rauber, Chris Spettmann, Manfred Steyer, Rainer Stropek, Marc André Zhou

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magazin

News

datenbanken

Entity Framework Core 1.0
Was bringt der Neustart?
Manfred Steyer

Indexvarianten: Der Mix machts
Teil 4: Spaltenbasierte Indizes
Robert Panther

architektur/alm

Team Foundation Server 2015
Build und Release der nächsten Generation
Marc Müller

Entwickeln mit Power Shell-Unterstützung
Teil 2: Praxisbeispiele aus dem DevOps-Alltag
Manuel Meyer

azure

Kolumne: Stropek as a Service
Erfolgsfaktor API: Warum APIs unbedingt Bestandteil jedes SaaS-Produkts sein sollten
Rainer Stropek

javascript

Die Serverwelt von Node.js
Teil 1: JavaScript als alternative Möglichkeit der Backend-Entwicklung
Manuel Rauber

ui

Geheimoperation
Hintergrundaufgaben registrieren und ausführen
Dr. Veikko Krypczyk und Olena Bochkor

Augmented Reality für Einsteiger
Mit diesen Schritten zur simplen AR-Anwendung
Sebastian Loose und Peter Brack

CRM goes App
Architekturen für unterschiedliche Apps für ein CRM
Björn Dreher

Kolumne: XAML Expertise
WPF und Windows-Apps
Gregor Biswanger

praxis

Spaghetti Redmondese
Windows Remote Arduino unter der Lupe
Tam Hanna

Internet of Things: Smart Industry
Teil 3: Industrielle Anwendungen – Auf dem Weg zur Industrie 4.0
Mario Fraiß und Christoph van der Fecht

sharepoint/office 365

Power BI – die Evolution von Self-Service BI
Was gibt es Neues in der Version 2.0 von Power BI?
Frank Geisler und Volker Hinz

Einfach mehr wissen
Das SharePoint Code Analysis Framework im Einsatz
Christine Mangold und Chris Spettmann

Kolumne: SharePoint ganz praktisch
Workflows (2)
Marc André Zhou

sicherheit

The Good, the Bad, the Ugly
Wie sicher sind Shims eigentlich?
Carsten Eilers

Liebe Leserin, lieber Leser,

an Neuerungen aus dem Hause Microsoft mangelt es schon seit der Veröffentlichung von Windows 8 sicher nicht. Mal sind es „nur“ neue Versionen, mal sind es neue Produkte wie Azure, mal sind es aber auch neue Konzepte wie im Fall von .NET. Auf der Connect 2014 wurde erstmals das neue modularisiert .NET unter dem Namen .NET Core 5 angekündigt. Ein Teil davon ist mit der Veröffentlichung von Windows 10 Ende Juli 2015 auch erschienen. Der Rest sollte dann im Januar 2016 zur Verfügung stehen, aber stattdessen bekam das Ganze erst einmal einen neuen Namen und einen unbestimmten Releasetermin. Jetzt heißt es .NET Core 1.0 und soll nach aktueller Spekulation gegen Ende 2016 erscheinen – Genaueres weiß man nicht, und auch auf der Entwicklerkonferenz Build, die Ende März stattfand, war nicht viel Neues zu erfahren. Seit Januar wissen wir nur, dass die neuen Releases ASP.NET 5 und Entity Framework 7.0, die auf .NET Core 1.0 basieren, nicht als Nachfolger von ASP.NET 4.6 und Entity Framework 6.0, die ihrerseits auf dem .NET Framework 4.6 (und früher) aufbauen, angesehen werden sollen. Folgerichtig wird aus Entity Framework 7 auch das Entity Framework Core 1.0. Laut Microsoft werden beide Produktlinien nebeneinander bestehen und in Zukunft kontinuierlich weiterentwickelt werden. Um zu verhindern, dass es aufgrund der fehlenden Abwärtskompatibilität von APS.NET und Entity Framework zu Verwirrungen bei den Kunden kommt, hat man sich für die 1.0-Kennung entschieden, die verdeutlichen soll, dass es sich bei .NET Core um ein neues Konzept handelt, das sich im Gegensatz zum .NET Framework 4.6 noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet. Sicher ist auch, dass .NET Core und seine Komponenten Open Source sind und man sich den Fortschritt der Entwicklung auf den entsprechenden GitHub Repositories ansehen kann.

Die neue Generation des Entity Frameworks

Wir wollten Sie im Windows Developer schon Anfang des Jahres detailliert über die Neuerungen informieren, aber das war uns aus oben genannten Gründen einfach nicht möglich. Wir hatten auch schon Artikel zu ASP.NET Core 1.0 geplant, aber auch diese kommen nun erst später. Allerdings können wir Ihnen mit dieser Ausgabe des Windows Developer schon einen Aus- und Einblick in das neue Entity Framework 1.0 (EF 1.0) geben. Hierbei ist das Ziel, das modulare Cross-Plattform-Konzept von .NET Core auch im Datenzugriff zu ermöglichen. Denn EF Core 1.0 wird auch auf Mac OS X und Linux laufen und auch vor Universal-Apps nicht Halt machen, wie Manfred Steyer in seinem Artikel dazu schreibt (S. 9). Auch NoSQL-Datenbanken werden in Zukunft zum Funktionsumfang gehören und dadurch das Fenster zum Big-Data-Markt öffnen.

Das Interessante an dieser neuen Version des EF 1.0 und von .NET Core 1.0 ist die Tatsache, dass sie Open Source sind und Microsoft .NET Core schon eine Go-live-Lizenz inkl. Support verpasst hat. Sie können also schon jetzt mit dem aktuellen Stand aus den GitHub Repositories experimentieren. Es gibt z. B. die Chance, die Neuerungen in Ihren eigenen Lösungen auszuprobieren und sie mit Erscheinen der RTM-Version ebenfalls zu veröffentlichen. Eine schnellere Time to Market können Sie nicht bekommen. Auf dem Weg dahin könnten Sie den Projekten, sofern Sie Zeit und Lust haben, auch schon Anpassungen und Fixes beisteuern und zu deren Verbesserung beitragen, noch bevor sie erscheinen. Und das scheint das eigentlich neue an dieser Generation von .NET zu sein: Sie bekommen keinen großen Monolithen vor die Tür gestellt, sondern können in die Komponenten, die Sie brauchen, Ihre Kompetenz einfließen lassen. Und das ist in der Microsoft-Welt nun wirklich neu.

Mirko Schrempp, Redakteur


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